Beiträge von LayNia

    Natürlich sollte das Hauptaugenmerk immer darauf liegen, dass der Hund das Futter gut verträgt.

    Genau daher barfe ich ja ;) - da kann ich je nachdem an allen Stellschrauben selbst drehen und bin nicht darauf angewiesen, ein Futter zu finden, das perfekt passt.

    Dogmatisch einem Hype hinterherzurennen, egal ob das jetzt komplett getreidefrei oder am anderen Ende der Skala vegane Ernährung ist, halte ich immer für kritisch.

    Getreide im Futter ist nicht per se schädlich, aber es sollte nicht das Hauptnahrungsmittel eines Hundes darstellen. Ich barfe meine Hunde, und zur Energieversorgung bekommen sie regelmäßig Reis, Nudeln und Haferschleim.

    Wenn ein Futter zu über 50 % aus Getreide besteht, würde ich das nicht verfüttern, egal wie gut die Vitaminzusammensetzung ist.

    Die Tests von Stiftung Warentest sind keine Qualitäts- sondern Quantitätstests. Also es wurde nur geschaut, wie viel von den einzelnen Nährstoffen drin sind, nicht wie hochwertig diese sind. Was nützt das dem Hund, wenn die Vitamin- und Nährstoffzusammensetzung optimal ist, aber das Futter nur minderwertige Proteine enthält? Daher gebe ich nicht viel auf diese Tests.

    Bei Maja habe ich nach ihren 5 Läufigkeiten (danach wurde sie kastriert) überhaupt keine Veränderung wahrgenommen. Auch während der Läufigkeiten hat sie sich verhalten wie immer.

    Bei Rasta ist es immer so, dass sie in den ersten 2-3 Wochen nach der Läufigkeit etwas weniger Elan hat und sie schlafmütziger ist als sonst. Außerdem will sie nichts mit anderen Hunden zu tun haben und frisst wie ein Scheunendrescher.
    Ich gehe nicht auf ihr Verhalten ein, mache tendenziell mehr mit ihr und reduziere die Futtermenge, um die Symptome abzumildern.

    Gegen Ende der Scheinschwangerschaft schwellen die Zitzen leicht an und sie sucht sich eine "Wurfhöhle" - meistens reißt sie sich Majas Box unter den Nagel und sortiert die Decken dort ewig, bis ihr das Lager genehm ist. Hier unterbreche ich sie, wenn sie sich zu sehr reinsteigert.

    Hier wird im Fluss (Main und Regnitz) und in den diversen Baggerseen in der Umgebung geschwommen. Am liebsten schwimme ich selbst mit.

    Im Urlaub natürlich auch im Meer.

    In dreckige Weiher darf Maja nicht, weil sie unheimlich schnell anfängt zu müffeln. Rasta geht sowieso nicht einfach so rein.

    Privateigentum sollte absolut (!) tabu sein,

    Genau so!

    Ich wohne nicht in der Stadt, aber wenn ich mit meinen Hunden dort bin, wird nicht markiert. Sie dürfen sich an Grünstellen erleichtern und das war's.

    Zum Spazierengehen, Seele-baumeln-lassen und Hund-sein-dürfen - wo das Markieren ja dazugehört - sollte ja hoffentlich jeder Hund ausreichend im Grünen Gelegenheit haben - ob das jetzt auf dem Land oder im Stadtpark ist, spielt keine Rolle.

    Obedience:
    Ich brauche irgendwie immer ein Ziel, auf das ich zuarbeite, daher setze ich mir schon einen Prüfungstermin als Ziel. Ich trainiere dabei auch ziemlich prüfungsorientiert, d. h. im Obedience trainiere ich hauptsächlich das, was ich für die aktuelle Prüfungsstufe brauche und nicht schon vorausgreifend für die nächsten Klassen.
    Das Ziel ist dabei aber nicht in Stein gemeißelt; wenn ich mich beim Gedanken, zum entsprechenden Zeitpunkt Prüfung zu laufen, nicht wohlfühle, dann laufe ich halt nicht. Alles andere fände ich auch dem Hund gegenüber unfair.

    Bislang bin ich aus zwei Gründen gestartet:
    - Um ein V zu erreichen und somit in die nächsthöhere Leistungsstufe aufzusteigen
    - Um Turnierpraxis auf fremden Plätzen zu sammeln. Ich bin hier nämlich mit jährlich zwei OB-Turnieren im eigenen Verein verwöhnt und mein Hund hat Schwierigkeiten, auf fremden Plätzen ihr Können abzurufen.

    Daher hält sich die Anzahl der Prüfungen, die ich so laufe, auch in Grenzen. 4 in einem Jahr war bislang mein Maximum.

    Agility:
    Ich starte aktuell mit meinem ersten Agi-Hund. Das bedeutet, dass ich im Aufbau noch nicht im Hinblick auf Turniere trainiert habe. Ich habe mir also keinerlei zeitliches Ziel gesetzt, weil ich ganz einfach zu wenig Ahnung von der Materie hatte. Trainingsinhalte und -tempo wurde von den Trainern vorgegeben. Beim nächsten Hund werde ich mir wohl Trainingsziele setzen, aber aufs erste Turnier geht's erst, wenn ich das Gefühl habe, dass wir uns dabei wohlfühlen.

    Was Turniere angeht, kann man das gar nicht mit Obedience vergleichen. Daher spreche ich beim OB auch von Prüfungen und beim Agi von Turnieren. Der Stressfaktor beim Agi ist - zumindest für mich - weitaus geringer als bei anderen Sportarten. Turniertage sind für mich und meine Hunde schöne Ausflüge; wir verbringen den ganzen Tag miteinander und mit unseren Hundekumpels, und zwischendrin wird - als kleiner Adrenalinkick - zweimal ein Parcours gelaufen. Daher komme ich auch auf so etwa 25 - 30 Turniertage im Jahr. Mein Ziel dabei ist, Spaß zu haben, besser zu werden und weniger DIS zu laufen :ops: - von irgendwelchen Qualis träume ich aktuell nicht. Aufsteigen geht auch nicht mehr, weil wir schon in der A3 sind.

    Im Großen und Ganzen findet Aktion bei mir auch draußen statt. Als Rasta noch ein Welpe war, haben meine beiden viel miteinander gespielt und solange es dabei ruhig zuging, durften sie das auch in der Wohnung machen. Da ich keinen Garten habe, wäre es auch eine große Einschränkung gewesen, ihnen das zu verbieten.

    Dass draußen die Aktion stattfindet, bedeutet aber nicht, dass ich meine Hunde beim Spaziergang ständig bespaße. Größtenteils schlendern wir entspannt durch die Gegend, aber ab und zu (ca. bei einem von drei Spaziergängen) machen wir Halt auf einer Wiese und ich trainiere etwas.

    Im Winter mach ich abends allerdings meistens irgendetwas mit ihnen drinnen, weil man draußen im Dunkeln doch schon sehr eingeschränkt ist. Das sind dann aber keine wilden Spiele, sondern Clicker-Training, Gymnastik-Übungen und kleine Suchspielchen.

    Generell gesprochen möchte ich aber, dass meine Hunde drinnen zur Ruhe kommen und nicht in ständiger Erwartungshaltung leben. Dadurch, dass ich so gut wie immer die Aktionen beginne und auch beende, ist das aber nicht der Fall.

    Spielzeug zur Eigenbeschäftigung gibt's hier nicht, weil das aufgrund von Rastas Beutegier und Majas Unvermögen, bei Konflikten angemessen zu reagieren zu gefährlich wäre.

    So weit bin ich noch lange nicht, ich habe erst Buch 21/35 abgeschlossen:

    19. Lies ein Buch, an dem mehrere Autoren beteiligt waren
    Erik Axl Sund - Scherbenseele

    Das Buch war spannend und gut zu lesen, aber die Stimmung insgesamt war mir zu trostlos und düster. Das Ende gefiel mir gar nicht.