Beiträge von LayNia

    Ich hätte jetzt auch vermutet, dass dort eine läufige Hündin markiert hat. Da ist es auch nicht ungewöhnlich, dass der Urin auch aufgeschleckt und dabei gesabbert wird.
    Klappert er dabei auch mit den Zähnen?

    Auch wenn das soweit normales Verhalten ist, würde ich es unterbinden und nicht zulassen, dass sich der Hund hineinsteigert.

    Apropos Scheinschwangerschaft, werden alle Hündinnen immer?! Scheinschwanger?

    Ja, aber die Bandbreite des entsprechenden Verhaltens ist sehr groß. Bei manchen Hündinnen (bei meiner alten Hündin z. B.) merkt man gar nichts, während andere das ganze Programm mit adoptierten Stofftieren und Milcheinschuss haben. Die meisten Hündinnen sind wohl irgendwo dazwischen.

    Ob Handlungsbedarf besteht, sollte man je nach Leidensdruck individuell entscheiden.

    Zu viel Gassi kann stressen, besonders wenn der Hund es nicht kennt. Und Stress kann zu vermehrtem Pinkeln führen. Daher ja, geh lieber nur zweimal länger und ansonsten nur kurz zur Wiese.

    Die Schlafzimmer Türe bleibt immer offen zum einen das mein Sohn licht hat wenn er zu uns kommt nachts und zum anderen müssen da die Katzen durch zum katzenklo

    Okay, aber irgendeine Lösung wird sich doch finden lassen ;)
    Klar kann es sein, dass sich das Problem von selbst erledigt, wenn der Hund ausreichend zur Ruhe kommt und nicht mehr so viel aufgrund des Durchfalls trinkt. Aber trotzdem würde ich verhindern wollen, dass sich das Verhalten durch Gewohnheit weiter festigt. Für mich wäre es das Ziel, dass der Hund Bescheid gibt, wenn er nachts mal raus muss und das kann er nur, wenn ihr verhindert, dass er sich unbemerkt in der Wohnung erleichtert.

    Was spricht gegen eine Box oder einen Laufstall?

    War diese „Hündinnen Unverträglichkeit“ von Anfang an während der Läufigkeit oder kam das erst irgendwann?

    Maja hat im Laufe des Erwachsenwerdens eine immer stärkere Unverträglichkeit mit anderen Hündinnen während der Läufigkeiten entwickelt. Also bei der ersten beiden Läufigkeiten konnte ich noch nichts feststellen, ab der dritten ging es dann los und wurde immer schlimmer, bis sie nach der 5. Läufigkeit kastriert wurde.

    Sie ist aber insgesamt ziemlich unverträglich. Erwachsene intakte Hündinnen braucht sie bis heute eigentlich nicht, besonders wenn diese läufig sind. Wobei sie Ausnahmen für ihre Freundinnen macht.

    Wir haben halt gedacht das das mit dem Durchfall auch zusammen hängt da sie sehr viel getrunken hat und ich ihr deswegen auch nicht das Wasser weg stellen will.

    Das kann schon gut sein, dann sollte sie aber die Möglichkeit haben, nachts rauszugehen.

    Warum macht ihr nicht die Schlafzimmertür zu, dann kann sie sich nicht in die Küche verkrümeln. Denn das scheint ja schon zur Gewohnheit geworden zu sein. Alternativ könnt ihr sie auch in einen Laufstall oder eine Box sperren, wenn die Tür aus irgendeinem Grund offen bleiben muss.

    Ich würde sie übergangsweise im Schlafzimmer schlafen lassen oder - wenn das Schlafzimmer für den Hund tabu sein soll - bei ihr schlafen. So bekommt ihr mit, dass sie rausmuss.

    Gut möglich, dass es am Umzugsstress liegt, dass sie nachts nicht einhalten kann. Kann sie tagsüber gut einhalten? Dann würde ich erstmal keine Erkrankung vermuten. Vorsichtshalber könnt ihr aber trotzdem untersuchen lassen, ob sie evtl. eine Blasenentzündung hat.
    Vielleicht kennt sie es auch einfach nicht, dass sie nachts nicht die Möglichkeit hat, sich zu erleichtern und muss das erst lernen.

    Gestern beim Gassi gehen sprang sie auf einmal um mich rum wie ein Kaninchen und bellte mich an.. ich hab keine Ahnung was sie von mir wollte....

    Bei so einem Verhalten würde ich erst mal Überforderung annehmen. Der Hund ist noch nicht angekommen, die neue Umgebung stresst ihn und irgendwann entlädt sich der ganze Stress.

    Ich würde nicht zu viel mit ihr machen, sondern eher entspannte, kürzere Runden und darauf achten, dass sie genug schläft, um das Erlebte zu verarbeiten.

    Natürlich sollte das Hauptaugenmerk immer darauf liegen, dass der Hund das Futter gut verträgt.

    Genau daher barfe ich ja ;) - da kann ich je nachdem an allen Stellschrauben selbst drehen und bin nicht darauf angewiesen, ein Futter zu finden, das perfekt passt.

    Dogmatisch einem Hype hinterherzurennen, egal ob das jetzt komplett getreidefrei oder am anderen Ende der Skala vegane Ernährung ist, halte ich immer für kritisch.

    Getreide im Futter ist nicht per se schädlich, aber es sollte nicht das Hauptnahrungsmittel eines Hundes darstellen. Ich barfe meine Hunde, und zur Energieversorgung bekommen sie regelmäßig Reis, Nudeln und Haferschleim.

    Wenn ein Futter zu über 50 % aus Getreide besteht, würde ich das nicht verfüttern, egal wie gut die Vitaminzusammensetzung ist.

    Die Tests von Stiftung Warentest sind keine Qualitäts- sondern Quantitätstests. Also es wurde nur geschaut, wie viel von den einzelnen Nährstoffen drin sind, nicht wie hochwertig diese sind. Was nützt das dem Hund, wenn die Vitamin- und Nährstoffzusammensetzung optimal ist, aber das Futter nur minderwertige Proteine enthält? Daher gebe ich nicht viel auf diese Tests.

    Bei Maja habe ich nach ihren 5 Läufigkeiten (danach wurde sie kastriert) überhaupt keine Veränderung wahrgenommen. Auch während der Läufigkeiten hat sie sich verhalten wie immer.

    Bei Rasta ist es immer so, dass sie in den ersten 2-3 Wochen nach der Läufigkeit etwas weniger Elan hat und sie schlafmütziger ist als sonst. Außerdem will sie nichts mit anderen Hunden zu tun haben und frisst wie ein Scheunendrescher.
    Ich gehe nicht auf ihr Verhalten ein, mache tendenziell mehr mit ihr und reduziere die Futtermenge, um die Symptome abzumildern.

    Gegen Ende der Scheinschwangerschaft schwellen die Zitzen leicht an und sie sucht sich eine "Wurfhöhle" - meistens reißt sie sich Majas Box unter den Nagel und sortiert die Decken dort ewig, bis ihr das Lager genehm ist. Hier unterbreche ich sie, wenn sie sich zu sehr reinsteigert.

    Hier wird im Fluss (Main und Regnitz) und in den diversen Baggerseen in der Umgebung geschwommen. Am liebsten schwimme ich selbst mit.

    Im Urlaub natürlich auch im Meer.

    In dreckige Weiher darf Maja nicht, weil sie unheimlich schnell anfängt zu müffeln. Rasta geht sowieso nicht einfach so rein.