Beiträge von l'eau

    Hab ich letzte Woche gemacht und da wurde gesagt, man soll Hunden nichts zu hartes zum Kauen geben, weil sonst die Zähne Schaden nehmen.

    Man soll mit dem Fingernagel reinpieksen und nur, wenn ein Abdruck bleibt, ist es ein gutes Kauli, alles andere zu hart.


    Und hier lese ich ja von Knochen, Ohren etc.


    Was stimmt denn da nun? :see_no_evil_monkey:

    tja... die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen |)

    Also Hölzer und Geweihe können je nach Hund zu kaputten Zähnen führen. Knochen sind eigentlich dazu gedacht, dass der Hund das Fleisch abkaut und nur weiche Knochen (da können dir andre User mehr helfen, welche das sind) zum aufessen. Getrocknete Haut- und Fleischstücke (Schweineohren, Ochsenziemer etc.) dürften das Kriterium "weich" erfüllen, sind aber für viele Hunde nichts, was man täglich geben kann. Die Whimzee-Dinger... kA, ob man die mit dem Daumennagel eindrücken kann? Meine Mädels mögen die meistens ganz gern - allerdings machen sie davon dann auch riesige Haufen.

    Hier gibt's ca. 1x/Woche was zum Kauen. Entweder was Tierisches oder Whimzee (wobei Sookie dem Igel am Sonntag nur die Hinterläufe abgekaut hat, der arme Kerl lag dann noch zwei Tage so rum bevor Jin sich ihm angenommen hat).

    Und nachdem ich kein Fan davon bin Hunde in Rollen zu zwingen, in die sie nicht passen, wurde eben der Zweithund so ausgesucht, dass ihm das Spaß macht. Der mag sogar Kinder :flucht:

    Dein Zweithund und mein Zweithund scheinen (seelen-)verwandt zu sein. Grad der letzte Punkt... das hat sie definitiv weder von Jin noch von mir!

    Wobei ich bei Sookie das Anspringen reglementiere - bei 12 kg/49 cm spinnenbeinigem Grätentier, was problemlos bis ins Gesicht springt, müssen schon ein paar Manieren her. Zumal Sookie im Zweifel nicht fragt, ob sie jemanden kennt, sondern jeden gleich als Freund betitelt - grade in der Arbeit. Was bei einem Frauchen mit schlechtem Personengedächtnis scho manchmal zu Zweifeln führt, ob sie die fremde Person gerade wirklich noch nicht kennt (es sind immer mal wieder Mitarbeiter von andren Standorten bei uns).

    Aber wir machen auch Fortschritte: Sookie kann mittlerweile recht manierlich leinenlos mit mir in den Räumlichkeiten flanieren (mach ich nur, wenn keine andren Hunde da sind - sonst ist mir das Risiko zu hoch und erlaubt ist es eigentlich auch nicht, aber es freut die Kolleg*innen halt :ka: ).

    Beim Agi-Training gestern habe ich aber festgestellt, dass ich Sookie in ihrer Läufigkeit nur angeleint zum Start und vom Ziel führen werde. Die liebt den Rüden meiner Trainerin so, dass die unbremsbar zu ihm rennt, um ihn zu begrüßen :roll: So arg wie gestern war es noch nie - keine Ahnung, woran es lag.

    Ich kann jetzt auch nicht feststellen, dass hier Agi im Rückgang wäre (wobei ich es ja eh erst seit 7 Jahren mache, Turniere erst seit 4 Jahren). Aber Samstag war ich bei einem Turnier mit über 100 Teilnehmern - obwohl parallel die bayerische Meisterschaft war. Vereine, die Agi anbieten, gibt es hier auch einige.


    Als ich vom Windhundesport ins Agi gewechselt bin (also turniermäßig), hab ich noch gemeint, dass Agi mich günstiger kommt, weil die Startgebühr deutlich geringer ist. Naja, ne. Es gibt im Agi deutlich mehr Turniere, so dass im Endeffekt Agi mich teurer kommt als Windhundesport :rollsmile:

    (Schlepp-)Leine im Parcours/am Hindernis gäbe es bei mir auch nicht. Es mag sein, dass das bei euch relativ sicher gehandhabt wird, aber es ist einfach ein Verletzungsrisiko mehr. Arbeitet der Hund noch nicht zuverlässig genug mit dem Halter, so sollte er erstmal einen Kurs besuchen, in dem das relativ gefahrlos geübt wird (wir haben im Verein entsprechende Angebote).

    In unserem Verein wird grundsätzlich kleinschrittig aufgebaut. Wobei wir durchaus mischen: ein Teil des Trainings einfache Parcoure (je nach Kenntnisstand halt auch nur 2-3 Hürden und ein Tunnel), ein Teil des Trainings die Sonderhindernisse (Steg, Wand, Wippe, Reifen etc.) oder Hürdenkommandos, so dass die Hunde neben reiner Technik-/Kopfarbeit auch flitzen können - grade meine Mädels brauchen das auch. Wenn ich nur "langweilig" ein einzelnes Hindernis trainiere, dann verlieren sie schnell die Lust (auch, weil sie Wiederholungen gerne als Korrekturen interpretieren).

    Bei uns sind alle Hunde beim Training auf dem Platz. Die die nicht dran sind, sind am Rand angebunden/in Boxen. Außerdem haben wir zwei Anfängergruppen, die parallel auf dem Platz trainieren. Bei uns ist es also durchaus wichtig, dass die Hunde halbwegs unter Kontrolle sind. Wenn mal ein (junger) Hund ausbüchst, ist das bei uns aber auch kein Drama - solange der Hund dabei freundlich ist. Von Hunden, die unfreundlich sein können, wird ein solcher Hund dann weggeblockt (ja, haben wir auch am Platz). Normalerweise sind sie immer fix eingefangen und fügen sich im Anschluss ins Training.

    Bei einem Hund, der gar nicht bei seinem Halter bleibt, wenn andre Hunde in der Nähe sind, würde ich erstmal nach einem Unterordnungs- oder Junghundeerziehungskurs schauen. Einfach, dass der Hund im ersten Schritt lernt, trotz Anwesenheit anderer Hunde, mit seinem Halter zusammen zu arbeiten. Das ist bei einem langsameren Sport, bei dem man ggf. auch mit der Leine absichern kann, viel einfacher.

    Ob man Turnierambitionen hat, kann man ja im Verlauf des Trainings entscheiden. Ich hab mit Jin 3 Jahre lang ohne Turnierambitionen trainiert. Dann doch die BH gemacht und bin mit ihr auf Turniere gegangen. Klar, mit 6 war sie relativ alt als Erststarter, aber dafür halt auch schon sehr zuverlässig, das hat es mir sehr einfach gemacht.

    Hat jemand Tipps für die Wippe?

    Ich hab die Wippe bei Sookie so aufgebaut, dass sie erstmal auf die Endzone gesprungen ist und dafür belohnt wurde, nach und nach auf halbe Höhe steigern - der Hund lernt so, dass grade das Runterknallen das Geile ist.

    Im zweiten Schritt hab ich die Wippe fest gestellt (Hürde drunter klemmen) und den Hund hoch rennen lassen - oben war ein Futternapf mit ein paar Brocken Futter.

    Und dann hab ich beides zusammen gesetzt. Also, erst nochmal den Hund auf halbe Höhe aufspringen lassen, damit er sich erinnert, dass das Ding kippt und dann die komplette Wippe laufen lassen. Um die Endzone hab ich ein Gummiband, unter das ein Keks geklemmt ist. Wobei Sookie trotzdem beim ersten Mal abgeschmiert ist - da muss man bei einem sensiblen Hund vllt vorsichtiger ran gehen. Aber Sookie macht sowas nichts aus, sie merkt dadurch nur, dass sie sich besser ausbalancieren muss und setzt das dann beim nächsten Versuch um.

    Das waren ja nicht die Halter der Schafe - die kennen also die Regelungen vmtl. nicht. :denker: Andrerseits wird das Training doch zumindest mit den Haltern abgesprochen gewesen sein?

    Aber: ich mochte die interessante Herangehensweise an das Thema Schafsphobie beim Pferd. Grad die Hunde im Schafspelz waren mMn eine gute Idee. So konnte das Pferd direkt an die "Schafe" ran, ohne dass die Schafe gestresst wurden. Hat man ja nachher gesehen, dass die Schafe durchaus auch aufs Pferd gestresst reagiert haben, da war das Training nur mit Schaffellen, Dummys und Hunden in Schaffellen doch sehr tierfreundlich.

    Ist es bei kleineren Welpen nicht ansich ausreichend, wenn man sie öfters an die dicksten Zitzen anlegt? Vorausgesetzt natürlich, dass die Mutter ausreichend Milch gibt. Ich kenne es gar nicht, dass Milch im Napf zugefüttert wird, sondern halt das Zufüttern mit entsprechendem Welpenfutter.