Beiträge von l'eau

    Das Problem ist, dass hier in letzter Zeit extrem viele User mit "interessanten" Rassen aufschlugen, allesamt völlig überfordert und das nur, weil sie sich vor Hundeanschaffung nicht informiert haben und deren Hunde einem wirklich Leid tun konnten. Ebene jene User, die jetzt etwas giftig reagieren sind diese, die sich in diesen Threads z.T. die Finger Wund geschrieben haben. Die reagieren jetzt halt (verständlicherweise) etwas sensibel auf die Worte "Ersthundehalter" + "Rasse mit speziellen Bedürfnissen/Aggressionspotential". Für dich jetzt natürlich blöd.

    Prinzipiell gibt es hier auch immer mal wieder Threads erfahrener Hundehalter (teils auch langjähriger User), was man so unbedingt bei Einzug des Welpen/neuen Hundes da haben sollte. Normalerweise wird da freundlich und kompetent geantwortet.


    Ich halte als Erstausstattung wichtig:

    - Bürste

    - Zahnbürste

    - Dremel/Krallenzange

    - Zeckenhaken/-zange o.ä.

    - Futter

    - Retrieverleine (natürlich mit Stopp)

    - je nach Jahreszeit Mantel (liegt an meiner Rasse - bei einem Cattle evtl. nicht nötig)

    - ggf. sicherer Autoaufenthaltsort (gesicherte Rückbank/Kofferraum, Box etc.)

    - Box/Welpenauslauf (damit man den Welpen mal sicher verstauen kann, wenn man putzt etc.)

    - Stoffspielzeug

    - Tauspielzeug

    - Gummispielzeug

    - Kartons zum Zerfetzen

    Hundekörbchen steht bei mir nicht als wichtig auf der Liste, da der Hund ohnehin auf's Sofa darf.

    Hundenapf hab ich auch nicht drauf, weil man dafür ggf. "normale" Teller/Schüsseln nutzen kann (Jin hat als Wasser- und Futterschüssel je eine Müslischüssel).

    Verschiedene Spielzeuge finde ich wichtig, um das Beißen des Welpens in unerlaubte Gegenstände, Hände usw. leicht umlenken zu können - kann man ein ähnliches Material anbieten, fällt es dem Welpen leichter das zu akzeptieren. Und Kartons zum Zerstören machen zwar viel Dreck, lenken aber die Energie des Welpen hervorragend von der Einrichtung ab xD

    Die Pflegeutensilien stehen bei mir auf der Liste, weil ein Welpe das nötige Pflegeprogramm von Anfang an kennenlernen sollte (egal, ob es da schon nötig ist oder nicht), damit er später keine Probleme damit hat.

    Es kommt sicherlich auch immer ein wenig auf die Rasse an. Bei manchen Rassen gehen die Vereine auch heutzutage immer noch weiter in die falsche Richtung, andre Vereine lassen (noch) alles so wie gehabt, andre werden schon fortschrittlicher.

    Und unter den Züchtern gibt es jeweils die gleichen Richtungen.

    Als Käufer kann man beeinflussen, welche Richtung man unterstützt.

    Wenn man Mitglied im Zuchtverein ist, kann man bei den Mitgliederversammlungen Einfluss auf das Zuchtgeschehen nehmen.

    Ich hab einen Seat Mii - also den Bruder vom UP. Ich hab auf der Rückbank eine Schondecke sowie ein Gitter an den Vordersitzen und eins zum Kofferraum hin.

    Wenn die Rückbank mal anderweitig belegt sein sollte, fährt Jin mit Geschirr auf dem Beifahrersitz mit.

    In den Kofferraum pack ich Jin nur äußerst ungern - bei einem Auffahrunfall ist da ja null Knautschzone.

    Solltet ihr aber doch noch vor Anfang/Mitte 30 Kinder wollen, würde ich vielleicht doch zu etwas Familienfreundlicherem übergehen...

    Da meine Trainerin neben ihren Cattles auch noch zwei Kinder hat (die z.T. nach den Cattles geboren wurden), glaube ich nicht, dass Cattles und Kinder sich ausschließen.

    Mal eine positive Stimme: meine Agi-Trainerin hatte 3 Cattles (mittlerweile sind zwei aus Altersgründen verstorben); einen hatte sie als Problemhund bei sich aufgenommen.
    Als ich die Hunde kennen gelernt hab, waren das einfach nur "normale" Hunde. Der ehemalige Problemhund ist ein total verkuschelter Bursche - wenn sie mir nicht mal erzählt hätte, wie er war, als sie ihn bekommen hat, ich hätte das nie für möglich gehalten.

    Freilauf ist auch ganz normal möglich. Nachdem die Trainerin mir gegenüber auch sagte, dass für sie kein Whippet in Frage kommt wegen des Jagdtriebs, scheint der Jagdtrieb des Cattles ja recht gut händelbar zu sein (zumindest wenn man nicht ganz blauäugig an die Sache ran geht). Fremdhundverträglichkeit ist (bzw. war) bei den Hunden meiner Trainerin auch kein Problem.

    Vielleicht muss man beim Cattle ein wenig auf die Zuchtlinie achten und ein bisschen ein Händchen für diese Rasse haben - aber es ist nicht gesagt, dass ein Hundeanfänger das nicht hat und in diesem Fall handelt es sich offenbar auch nicht um naive Hundeanfänger, sondern Personen mit einer gewissen Vorerfahrung, die sich zudem noch intensiv informieren.

    erster Versuch mit Dinkelkörnern im Brühstück mit ca. 6-7h Quellzeit, brachte ein zwar essbares, aber doch recht bissfestes Ergebnis.

    Diesmal hab ich die Dinkelkörner 10 Minuten gekocht, dann Haferflocken und Leinsamen dazu und das ganze nochmal aufgekocht, dann über Nacht quellen lassen. Außerdem hat der Teig noch 1h Ruhezeit mit dazwischen Dehnen und Falten bekommen und dann nochmal 1h Stückgare. Das Ergebnis macht einen ganz guten Eindruck:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    Ich freu mich schon morgen auf's Frühstück :nicken:

    Wenn dich der Jagdtrieb des Podencos stört, dann wähle eine andre Rasse. Man kann einem Podenco nicht das Jagen abtrainieren. Man kann ihm nur beibringen, zusammen mit dem Menschen zu jagen und das Jagdverhalten darüber in einem gewissen Rahmen unter Kontrolle zu bringen - aber der Podenco ist und bleibt ein Jagdhund, der mit allen Sinnen jagt und im "leeren" Gebiet durchaus auch den Suchradius erweitert, um woanders Beute zu finden.

    Noch dazu kommt bei einem Podenco aus dem TS erschwerend hinzu, dass er evtl. schon in Jägerhand gearbeitet hat. Er sollte sein ganzes bisheriges Leben genau das tun, was wir hierzulande vermeiden möchten: Wild hetzen, packen (evtl. töten, wobei grade Podencos oft auf Lebendapport selektiert und trainiert sind (was es für das Wild aber nicht besser macht)), an Ort und Stelle verwahren oder zum Jäger bringen. Und seine Eltern, Großeltern, Urgroßeltern usw. auch (Stichwort Epigenetik).

    Außerdem ist die Sozialisation dieser Podencos nicht auf unsere Kultur ausgelegt. Kann sein, dass dieser Hund "nur" eine Leinenaggression hat. Kann aber auch sein, dass er zwar eine Leinenaggression hat, aber parallel auch kleine Hunde als Beute sieht.