Beiträge von l'eau

    schade, dass der "Mops" keine sinnvolle Beschäftigung bekommt. Die Reizangel kann man mal als Belohnung nehmen, aber zur tatsächlichen Beschäftigung taugt sie nicht - schon allein, weil die Reizangel viel zu belastend für den Bewegungsapparat ist und bei der "Rasse" kommt dann noch die Gefahr der Überhitzung (durch zu starke körperliche Beanspruchung, was der Hund aufgrund des derweil ausgeschütteten Adrenalins nicht bemerkt) hinzu...

    Hier gibt es unverhofft Nachwuchs bei den Spitzschwanzamadinen.

    ja, das geht manchmal unglaublich schnell.

    Bei mir gab's vor ein paar Wochen auch einen Ups-Wurf - ich bin selber nicht fit und hab einfach versemmelt die Eier rechtzeitig rauszunehmen, ich dachte, sie lägen erst ein paar Tage, wollte am Tag drauf in die Voliere und die Eier entfernen - tja, und dann hörte ich schon das typische Kükenpiepsen... Zum Glück sind's nur zwei. Kommende Woche mach ich die Voliere frisch und fang die beiden dann raus in den Quarantäne-Käfig, damit ich sie vermitteln kann.


    Die Eltern - ganz besonders der Hahn - kümmern sich wahnsinnig toll um die kleinen. Dafür, dass die beiden ja auch noch recht jung sind und es ihre erste Brut ist, machen sie das wirklich großartig.

    Ich find es immer wieder erstaunlich, wie instinktsicher die Vögelchen da sind. Bei mir haben die Küken eh immer besonders viele Versorgung, weil in meiner Hippie-Kommune sich immer mehrere der Zebras für die Eltern halten (was meistens aber auch auch stimmt).

    Mir geht es aber darum, dass moralische Vorwürfe gegen Mischlingszucht mit Gesundheitsargumenten begründet werden. Und das frage ich hier, weil in den Beiträgen und verlinkten Studien die Probleme der Rassenhundzucht im Gesundheitsbereich so deutlich geschildert werden. Rassenwelpen, die genetisch aus Inzestverpaarungen stammen (auch wenn ihre Eltern nicht verwandt waren) werden Anfängern empfohlen, Mischlinge, die an der Stelle die besten Vorraussetzungen haben, sollte es besser nicht geben. So richtig überzeugend finde ich "Sinn und Verstand" dieses Vorgehens nicht.

    Die verlinkten Studien zeigen aber keine Gesundheitsprobleme! Das tun sie schlicht nicht. Nur weil die Tiere eng gezogen sind, sind sie eben nicht automatisch krank. Und genauso andersrum.

    Als Beispiel ist hier der Whippet zu nennen: Genpool ist eher so mittelmäßig, aber trotzdem eine gesunde Rasse mit relativ langer Lebenserwartung.

    Bei sinnvollen Einkreuzungsprojekten sollten mMn keine Krankheiten, die bislang nicht in der Rasse auftreten, eingekreuzt werden. Das macht mMn deutlich umfassendere Untersuchungen als bei den Rassen normalerweise üblich nötig.

    Man muss sich auch Gedanken darüber machen, ob Merkmal x bei Rasse a zwar keine Probleme macht, aber bei Rasse b vielleicht schon. Beispiel ist die Farbe "blau". Bei Windhunden, Weimaraner und noch ein paar mehr Rassen völlig problemlos. Bei Labrador, Dobermann, Bulldoggen, usw. kann diese Farbe hingegen zu schlimmen Hautproblemen führen.

    Warum das so ist, ist mWn bislang nicht bekannt. Denn auch wenn wir heutzutage schon sehr viel wissen: alles wissen wir eben nicht. Daher muss man an solche Sachen mit Bedacht rumgehen. Im Gegensatz zu früher (oder zur Pferdezucht) kann man "Fehlproduktionen" heutzutage nicht so leicht "verschwinden" lassen...

    Im Prinzip liegt doch der Hauptgrund, Hundeanfängern/-käufern zu VDH-Welpen zu raten darin, dass die Zucht dort einen gewissen Schutz der Elterntiere bietet. Nämlich, dass diese adäquat gehalten und gesundheitlich versorgt werden sowie, dass die Mutterhündin ausreichend Pausen zwischen ihren Würfen hat und weder zu jung noch zu alt belegt wird.

    Natürlich gibt es auch im VDH schwarze Schafe. Aber die Wahrscheinlichkeit hier auf einen Vermehrer oder gar einen Welpenhändler reinzufallen ist ungleich geringer als bei einem Verkäufer ohne vernünftigen Verein im Hintergrund.

    Ich denke, wenn der Welpe schon bei der Züchterin Katzen kennt, wird die Zusammenführung mit der Katze nicht dramatisch schwer werden.

    Natürlich wird ein junger Hund mal einer Katze nachlaufen wollen und genauso wird die Katze mal den Hund ärgern wollen. Da ist man als Mensch gefragt, da eben auf beiden Seiten erzieherisch einzugreifen.

    Jin kannte auch Katzen bei der Züchterin. Wir hatten damals keine eigenen, aber ich war mit Jin hin und wieder bei Freunden mit Katzen zu Besuch. Solange die Katzen ruhig waren, war das problemlos. Aber schnelle Bewegungen waren schon ein zu großer Reiz für Jin. Hat sie lernen müssen - dauerte freilich länger, da es immer fremde Katzen waren. Aber im Haus ist Jin mit Katzen (auch mit fremden) mittlerweile problemlos.

    Aber, was man im Kopf haben muss: Katzen draußen ist was andres als Katzen drinnen. Jedenfalls bei Windhunden gilt das auch für die eigenen Katzen. Draußen hätt ich also ein wenig länger ein Auge drauf als drinnen.

    Und immer auch die Katze erziehen. Nicht böse auffassen, aber Katzen sind Biester. Die ärgern gerne ganz subtil. Die Kater meines Schwagers haben z.B. rausbekommen, dass es Jin unangenehm ist, wenn sie direkt auf sie zu gehen und wollten Jin dann immer "freundlich" anköpfeln :roll: Und ehrlich: ich hab mich im ersten Moment gefreut, dass die Katzen Jin so lieb akzeptieren. Hat ein bisschen gedauert, bis ich gerallt hab, was da läuft. Dann haben wir das konsequent unterbunden.

    Beim Spielzeug würd ich auch warten bis der kleine da ist indischsten Waser mag☺️

    unsre Welpen hatten immer mal Phasen (gerne stündlich wechselnd), welches Spielzeug sie grad mochten - daher bin ich dafür, immer von allem was dazu haben