Beiträge von l'eau

    Ich bin gerade einer jungen Frau mit Hund begegnet, sie erzählte mir, ihr Hund ist gestern von einer Biene in die Lefze gestochen worden und zum Glück hat ihr Hund nicht allergisch reagiert. Ich habe dann gesagt, dass man erst beim zweiten Stich allergisch reagieren kann. Ich bin mir sicher, dass ich das irgendwo gelesen habe, wenn ich jetzt google, finde ich Artikel, die das bestätigen und auch Artikel, die das verneinen. Was ist denn jetzt richtig?

    Sie hat mir einiges zum anaphylaktischen Schock erzählt, also ich glaube schon, dass sie weiß, was sie sagt, für mich ist das Wort ein Zungenbrecher, ich komme nicht aus der Medizin und sie hat mich fast überzeugt, aber nur fast...

    Ohne Kontakt keine Antikoerper und ohne AK keine Reaktion, die eine echte Allergie/allergische Reaktion ist. Also ja, es muss ein Erstkontakt mit Stoff X stattfinden, damit man eine Allergie usw. auf Stoff X entwickeln kann..

    Aber... Es gibt auch pseudoallergische Reaktionen. Die finden ohne IgE statt und koennen deswegen auch schon beim ersten Kontakt auftreten.

    Wobei man freilich auch nie ganz sicher sein kann, dass das tatsächlich der erste Stich ist (außer vllt bei Winterwelpen) - der Welpe kann ja z.B. bereits im Züchterhaushalt gestochen worden sein. Das bekommt man je nachdem auch gar nicht unbedingt mit, wenn die Welpen durch den Garten toben oder es zum Stich in menschlicher Abwesenheit kommt.

    Kurz: bei einem Hautflügler-Stich ist es grundsätzlich ratsam, das Opfer (egal ob Hund, Katze oder Kind) eine Weile im Auge zu behalten.

    Unser Pudel kennt auch Kinder seit dem Welpenalter und geht sehr gut mit ihnen um. Trotzdem wäre ein Haushalt mit kleinen Kindern purer Stress für ihn.

    Aber das heißt nicht, dass Pudel grundsätzlich nicht für Familien mit Kinder geeignet sind. Jins Züchterin hat Jin damals sicher auch deshalb zu mir gegeben, weil es bei mir keine Kinder gibt. Jin wäre vmtl. in einem Haushalt mit Kindern/viel Besuch auch nicht glücklich. Aber das trifft weder auf Jins Geschwister, noch die meisten Whippets, die ich kenne zu.

    Grundsätzlich leben doch sehr viele Hunde in Familien mit Kind(ern) und die meisten davon nicht unglücklich (jedenfalls nicht mehr als in Haushalten ohne Kinder). Wobei ich freilich überdurchschnittlich viel Kontakt zu Hundesportlern habe - das ist dann vllt schon ein etwas andrer Umgang mit dem Hund als bei vielen "nur" Familienhunden.


    kenne genug Zuechter, die nicht an Leute mit (kleineren) Kindern abgeben, weil sie keine Lust haben, dass der Hund irgendwann weg muss, weil man es dann doch nicht gebacken bekommt und Hund + Kind/er zu anstrengend ist. Und das unabhaengig von der Rasse!

    Zu sagen/schreiben, dass die Rasse sich nicht eignet, erspart einem nervige Diskussionen und Zeit.

    Gut, der Grund ist durchaus nachvollziehbar und ich verstehe auch, warum manche Züchter dann zu dieser Ausrede greifen.


    Wobei ich mich vllt auch etwas zu Wischiwaschi ausgedrückt habe. Wenn der Hund "nur" nebenher laufen soll, dann ist die Anforderung an einen Hund in einer Familie mit Kindern sicher höher als in einer ohne Kinder und mit Sicherheit ist nicht jede Rasse zu diesem Nebenherlaufen geeignet.

    Allerdings würde es mich doch sehr wundern, wenn ein*e Hundesportler*in plötzlich keinen Hund mehr bekommt, weil er/sie nun Kinder hat.

    Es gibt bei Lagotti offiziell keine Linien. Ich habe gestern Abend mal ein par Züchterseiten angeschaut und mir die Stammbäume angeschaut. Hätte nicht gedacht, dass die so gut dokumentiert sind, teilweise bis zur 7. Generation.

    Mir ist dabei aufgefallen, dass es ein paar Deckrüden gibt, die in fast jedem Stammbaum vorkommen, besonders vor 2020, also vor 2-3 Generationen. Ich frage mich, wie lange es überhaupt braucht, um Zuchtziele zu festigen. Ist es realistisch, dass Welpen, die den gleichen Stammbaum auf einer Großeltern-Seite haben, bei einem Züchter für Kinder geeignet sind und beim anderen nicht an Familien mit Kindern vermittelt werden, da sie damit nicht gut zurecht kommen?

    Ist eine ernsthafte Frage, ich habe von Zucht nicht viel Ahnung.

    Jain. Also ganz ehrlich: ob Hunde mit Kindern zurecht kommen, hat nur geringfügig was mit deren Vorfahren zu tun (außer das sind alles wesensschwache Krüppel), sondern viel mehr mit Sozialisation und Erziehung. Ein Züchter, der seine Rasse als ungeeignet für Familien mit Kindern deklariert, achtet mMn zu wenig auf Wesen (und Sozialisation).

    Aber ja, Hunde können trotz naher Verwandtschaft recht unterschiedlich sein: meine Jin ist die Halbtante von meiner Sookie - Jins Mutter ist Sookies Oma. Beide Hunde kommen aus der gleichen Zucht (also recht ähnliche Aufzucht). Jin ist eher distanziert, eine Prinzessin, sehr auf Höflichkeit (ihr gegenüber) bedacht. Sookie ist überbordend freundlich, liebt nahezu alles und jeden, sie ist ein kleiner Quatschkopf. Natürlich haben beide auch viele Gemeinsamkeiten - manche rassebedingt, manche vmtl. durchaus linienbedingt oder aufgrund ihrer Aufzucht.

    Übrigens: Jin mag keinen Kinder (die Kinder der Familie (also meine Neffen) sind ok), Sookie liebt Kinder. Das liegt an zwei Sachen: a) hat Jin in ihrer Welpen- und Junghundezeit (nachdem sie zu mir gezogen ist - bei der Züchterin sehr wohl) kaum Kontakt zu Kindern gehabt (damals gab's keine in der Familie) und b) fehlt Kindern meistens die von Jin gewünschte Höflichkeit/Kinder sind Jin zu aufdringlich. Sookie hingegen pfeift auf Höflichkeit und hatte regelmäßig Kontakt zu Kindern (wobei der Punkt bei ihr vmtl. egal wäre, weil sie halt einfach alles und jeden liebt).

    Wobei es mir heutzutage absolut schleierhaft ist, was ich so toll am Rasenmähen fand |)

    Tom Sawyer Effekt :D

    Man muß nur so tun, als ob es riesigen Spaß macht und es sonst kein anderer so gut kann, wie man selbst, schon wollen sie alle.

    Nö, ich glaube nicht, dass mein Opa das getan hat. Ich denke es lag eher daran, dass man sich halt erwachsen gefühlt hat, wenn man so eine "große" Maschine bedienen durfte.

    Das hab ich nicht wirklich gemacht:

    Jin liegt auf'm Sofa, ich kletter über sie rüber, um auf meinen Platz zu kommen. Herzzerreißendes Fiepen. Mein erster Blick geht zu Sookie (die fiept gern mal grundlos), Sookie liegt entspannt am Fußteil. Dann blick ich nach unten: Mein Fuß steht auf Jins Ohr - und mein Gewicht ist komplett auf diesem Fuß :shocked:

    Was mich tatsächlich überrascht: dass Jin nicht geschnappt hat, sondern einfach vertrauensvoll liegen blieb :verzweifelt:

    Aber Gartenarbeit ist doch - im Gegensatz zur irrtümlichen Wortbedeutung - gar keine Arbeit, sondern eine tolle Freizeitbeschäftigung :klugscheisser:

    Ne, ehrlich. Wir haben es als Kinder geliebt, Urlaub bei unsren Großeltern zu machen und das hat zum nicht unerheblichen Teil mit ihrem großen (Nutz-)Garten zu tun gehabt. Wobei es mir heutzutage absolut schleierhaft ist, was ich so toll am Rasenmähen fand |)

    Nachdem ich noch nie in so einer Situation war/nie so eine Situation miterlebt habe:

    Ist es tatsächlich so, dass Menschen nicht auf "Hilfe" reagieren? Also gibt es dazu seriöse Studien? Ich kann nur für mich davon ausgehen, dass ich auf "Hilfe" reagieren würde - ich sehe für mich keinen Grund, weshalb ich nicht drauf reagieren sollte (wobei es je nach Situation "nur" das Anrufen der Polizei wäre, weil ich mich ziemlich sicher nicht in Gefahr begeben würde).

    Es wird ja auch oft gesagt, dass "Hilfe" häufig missbräuchlich verwendet würde - das hab ich noch nie erlebt. Ist das tatsächlich so?

    Aber ich glaube nicht dass die Wahrscheinlichkeit gerade von einem Kapfsportler angegriffen zu werden allzu hoch ist.

    Wenn man nicht selber gut in Selbstverteidigung ist (Verhalten ist reflexhaft, man trainiert wöchentlich, etc.), dann muss das der Mann auch nicht unbedingt sein. Da reicht es, das man überlegen muss, wie man korrekt reagiert und schon hat der Mann einen in der Mangel.

    Ich behaupte mal, dass die meisten Täter nicht in einer Minute harmlose Zeitgenossen sind und in der nächsten Minute über eine Frau herfallen. Vermutlich beschäftigen sie sich schon länger mit dieser Absicht - und ich glaube nicht, dass die meisten Täter heutzutage so naiv sind zu glauben, dass sie einer Frau ohne jegliche Gegenwehr Gewalt antun können - manche bauen vmtl. sogar genau auf diese Gegenwehr...

    Grundlagen der Selbstverteidigung sind definitiv sinnvoll und vor allem auch an seinem Mindset zu arbeiten.

    Wobei Selbstverteidigungskurse nur wirklich etwas bringen, wenn man regelmäßig trainiert. Die Techniken müssen so weit wie möglich reflexhaft werden, damit frau überhaupt eine Chance hat. Letztlich ist ein Mann grundsätzlich körperlich einer Frau überlegen. Wenn Mann ebenfalls kampfsporterfahren ist, sehen die Chancen für eine Frau weiterhin mau aus...

    Grundsätzlich bleibt der beste Schutz für eine Frau, sich im Fall des Falles in eine belebte Gegend zu flüchten, ggf. direkt einzelne Passanten ansprechen (weil man sie so aus dem "Herdeneffekt" rausholt). In einem Fall, wie hier geschildert, wenn man nicht in der Nähe von daheim sein sollte, die eigene Scheu ablegen und an irgendeinem Haus klingeln - ja, die Bewohner werden je nach Uhrzeit nicht begeistert sein. Aber lieber ein paar Leut etwas verärgern, als Opfer einer Gewalttat werden.

    Und: so schnell wie möglich die Polizei informieren. Ja, auch nachts um 3. Wenn die Polizei schnell reagiert, kann sie den Typen vllt noch erwischen.

    Hallo,

    Blöde Frage. Ich hab aktuell eine starke,eitrige Mandelentzündung. War am Montag direkt beim Hausarzt und hab Montagabend mit Antibiotikum begonnen. Jetzt wird das aber schlimmer. Lymphknoten sind geschwollen wie nichts, auf der rechten seite seit heute auch. Halsschmerzen des Todes. Braucht das Antibiotikum so lange zum wirken?


    Bin sehr anfällig dafür aber so extrem hatte ich das noch nie. Hab große Angst was der Arzt sagt und vielleicht hatte das ja auch so schon jemand. :face_with_head_bandage:

    Nein, AB sollte recht fix werden, weil es ja die Bakterien abtötet. Schlimmer werden sollten Beschwerden unter AB eigentlich nicht. Klingt so, als seien die Bakterien gegen das AB resistent. Bitte melde dich heut wieder beim Arzt.