Beiträge von bonitadsbc

    Huhu :abschied:

    Aus gegebenen Anlass kam mir der Gedanke, was sich eure Hunde so einfallen lassen bzw. welche nicht nachvollziehbaren Gedanken sie so entwickeln.

    Ich fang mal an, damit wir ein paar Beispiel Storys haben:

    Als Bonnie 4 Monate alt war, renovierten wir unseren Balkon, der is ziemlich groß und daneben verläuft die Einfahrt zur Garage, ebenfalls mit nem Geländer gesichert. Dieses Geländer wurde erneuert und somit war keins da, nur Absperrungen.
    Ich steh also unten mit Nico, Bonnie oben mit meiner Mum. Plötzlich fällt ihr ein, dass sie zu uns runter will, saust los, seht vor der Absperrung, sucht sich nen Weg durch, überlegt kurz und springt.
    Es war also kein "Ich renn und auf einmal is der Boden weg" sondern die wusste dass es da runter geht, meine Nein rufe wurden natürlich ignoriert.
    Somit sprang mein 4 Monate alter Zwerg 2m in die Tiefe, landete auf gepflasterten Boden und kam zu mir. Nix passiert, Frauchen kurz vorm Herzinfarkt - beide.

    Mit 3 Monaten erkundete sie unseren Garten, wir haben nen Teich, an der tiefsten Stelle 1,20m tief. Bonnie sitzt auf der einen Seite des Teiches, ich und meine Mutter auf der anderen. Madame sieht die Seerosenblätter in der Mitte und meint anscheinend, da könne man sich drauf stellen. Sie setzt zum Sprung an, nein kannte sie natürlich noch nicht und springt hochmotiviert mitten in den Teich, geht unter, taucht auf, rennt ne Runde und springt wieder in den Teich. Seitdem schwimmt sie täglich.

    "Kleinere" Verletzungen wie Schnittwunden, die genäht werden mussten, Schürfwunden und Co. nenn ich jetzt mal nicht extra. Die wurden nie sonderlich von ihr zur Kenntnis genommen. Man ärgerte sich nur über Zwangsschonung.

    Gestern waren wir zu Besuch bei meiner Oma, zum Essen. Meine Oma hat ne riesige Terrasse, mit blickdichtem Geländer. Wir haben auf dieser Terrasse schon x-Mal gegrillt, gefeiert, zusammengesessen, Kastanien gebraten etc. Sie kennt die Terrasse also.
    Wir gehn raus und sie stellt sich mit den Vorderpfoten aufs Geländer, ich sie ermahnt und sie hats gelassen.
    Dann stehn wir so da, unterhalten uns und auf einmal kommt mein Hund auf die grandiose Idee da rüber zu springen.
    Wir wissen nicht warum, sie konnte nix sehen und keiner sagte hopp oder ähnliches. Sie is einfach so drüber gesprungen, 4 Meter runter gefallen, auf allen Vieren gelandet und rauf gegrinst. Ich bin gerannt. :hust:
    Hund untersucht, fehlt nix, Gangbild beobachtet, nix auffällig. Der fehlt nix, meine Knie zitterten ne Stunde später noch..

    So und jetz bin ich gespannt, ob eure Hunde ähnliche Ideen haben oder ob ich die einzige mit nem verrückten Tier bin ;)
    Übrigens, sie is kein Mali. Von denen sind solche Aktionen ja nicht so selten. ;)

    Es wurde schon auch aufgeklärt wegen Kinder und Hund, das fand ich eh relativ gut.

    Aber trotzdem, dieser Hund ist 13 Jahre alt, das Kind 2. Da kann ich mir weder erwarten, dass der Hund total tollerant gegenüber Kindern ist, noch kann ich davon ausgehen, dass er keine Schmerzen hatte.
    Außerdem, nach 13 gemeinsamen Jahren geb ich den doch nicht her..

    Hey,

    hat irgendwer von euch grad den Beitrag über den Goldi gesehen der das Kind gepackt hat?
    Der arme Kerl is 13 Jahre alt, wurde mit dem Kind allein gelassen und das Kind ist in seinen Korb geklettert, daraufhin hat ers am Kopf gepackt - jetzt sitzt er im Tierheim.

    Ich find das voll arg, wieso lässt man sowas denn zu und packt den Hund dann weg? Da bin ich ja selbst Schuld..

    Und dann noch der Satz von den Sprechern "Offensichtlich kann auch ein Golden Retriever, der als kinderlieber idealer Familienhund bekannt ist, angreifen wie ein Kampfhund. Muss man sich jetzt auch vor ihm fürchten?"
    Wortlaut könnte auch anders gewesen sein, hab nicht mitgeschrieben aber das war die Aussage

    Aber vielleicht holen sich jetzt weniger Familien einfach so nen Hund, weil ja, oh Wunder, alle Hunde gefährlich sein können.

    Hallo, schön dass sich noch wer meldet :)

    Zitat

    Mmmmh - da gibt es einen Ersatz, wenn auch scheinbar keinen perfekten. Und der Toller fällt damit für Dich raus...

    Der stand nie zur Debatte, absolut kein Hund für mich. War nur als Beispiel gemeint.


    Zitat

    Du hast einige Leute mit Schafen in der Nähe / im Bekanntenkreis. Rede mit denen. Können sie Hilfe mit Hund gebrauchen? Öfter, langfristig? Haben sie Interesse daran, daß Du Deinen Hund an ihren Schafen ausbildest und sie später auf Deine Hilfe zurückgreifen können? Hast Du Interesse daran? (Also am Umgang mit Schafen - unabhängig vom Hund) Du hast jetzt solange drauf rumgedacht - da kannst Du auch noch einen Sommer mit Schafen verbringen.
    "Schafe als Hundespielzeug" finde ich schrecklich. Aber an so einem nachbarschaftlichen Arrangement finde ich nichts negatives.

    Danke!

    Mit einem davon hab ich mich bereits unterhalten ja. Er hat Interesse daran, einen Hund als "Helfer" dabei zu haben. Gerade bei Umtrieben usw. Da könnte ich generell mithelfen, auf dem Hof war ich als Kind quasi zu Hause.
    Mit den anderen hab ich noch nicht gesprochen, is ja noch lange hin. ;)

    Nach aktuellem Stand wird sich der Borderwunsch wahrscheinlich sowieso noch 2, 3 Jahre hinaus zögern.