Hallo ihr,
wir reihen uns mal ein, denn in drei Wochen soll unser Nachwuchs zur Welt kommen 
Da bei uns ein etwas 10jähriger Tierschutzmischling lebt, bin ich auf der Suche nach Tipps, wir man das Zusammenleben von Baby und Hund gut gestalten kann. Es gibt ja ziemlich viele (unterschiedliche) Ratschläge, wie man mit dem Einzug des Babys umgehen kann. Mir wurde schon mehrfach geraten, dass man dem Hund Kleidung des Babys mitbringt, wenn man noch im Krankenhaus ist. Mir erscheint das irgendwie unsinnig. Ich dachte, wir kommen ganz unspektakulär mit dem Baby nach Hause und machen da gar keine große Sache von. Ich möchte vor allem nicht, dass unser Hund sich in irgendeiner Art und Weise für das Baby verantwortlich fühlt und gestresst ist.
Habt ihr ein paar Tipps?
Hallo & erstmal herzlichen Glückwunsch & alles gute für die Geburt!
Ich habs glaub ich eh ein paar Seiten vorher schon geschrieben wie wirs angegangen sind.
Wir hatten Decken die wir den Hunden mitgebracht haben, hilfts nichts schadets nicht. Hat nicht geholfen.
Das Thema hier waren die Geräusche vom Baby und das hat nur die Zeit geändert. Und ich hab die Hunde immer dabei gehabt, also halt ganz normal mitleben lassen, gleiche Räume wie wir usw. Kein vorübergehendes ausziehen, kein wegsperren oder so.
Ich sags ehrlich, die ersten 2 Wochen waren hart, noch härter als sowieso.
Der Leidtragendste war mein Mann, ich war im Tunnel und durch Komplikationen sowieso nur am funktionieren.
Er hat mich versorgt und die Hunde, damit die die Veränderung gut kompensieren konnten ging er mit denen laufen (also canicross - joggen) und lange spazieren zum Stressabbau, das half sehr.
Ich hab schon vor Geburt Babygeräusche per Youtube abgespielt während ich eine Decke getragen hab usw. Dennoch war DAS das schwierigste für beide Hunde. Babygeräusche. Neugeborenen-Schreien. Quaken. All das was die halt so machen. Dauerte wie gesagt 2 Wochen, wir waren emotional drauf eingestellt und dennoch war es hart.
Ans Baby ran hab ich die Hunde nicht gelassen anfangs, also natürlich gleich zu Beginn zum Füße anschnuppern, sonst wären die wahnsinnig geworden glaube ich. Aber dann schon deutlicher Abstand, hier war auch lange die Couch tabu, eigentlich so lang ich mit Baby viel Zeit auf der Couch verbracht haben.
Was hier auch wichtig war: Decke. Einerseits gezielt mit Kommando hinschicken und automatisiert wenns hektisch und stressig wird = Hunde ab auf die Decken, selbstständig.
Das war praktisch und hat mich entstellt, zum schreienden Baby nicht auch noch zwei wuselnde Hunde zu haben denen ich jetzt noch Kommandos geben muss.
Also alles in allem wars hier nicht romantisch easy going wir chillen das Wochenbett alle kuschelnd auf der Couch. Aber vielleicht gibt's Hunde die das können 