Wenn das Tier sooo gesichert ist (was ja schon dafür spricht ,dass es sich eher nicht für diese Spielchen eignet), hätte es ja theoretisch auch bei: "Kevin, geh doch auch mal zum Streicheln!" keine Möglichkeit haben dürfen, den Jungen überhaupt anzuspringen, sondern bei einem angeblich plötzlich ranlaufenden Kind daran gehindert werden können ,es überhaupt anzuspringen?
ZitatDas Halsband ist kein gewöhnliches Hundehalsband, sondern besteht aus reißfestem Chromleder und wurde von einer Sattlerei handgefertigt. An die zwei fest vernähten Ösen wird jeweils eine Leine befestigt.
ZitatDer Trainer und die Begleitperson achten trotzdem peinlichst darauf, dass sich andere Besucher nicht mehr als zehn Meter nähern.
Natürlich trifft die Eltern ein Teil der Verantwortung, aber die Hauptlast liegt meiner Meinung nach trotzdem beim Wolfshandler, ebenso die Schuld, falls es eine gibt.
Wenn man im Straßenverkehr schon jederzeit mit der Blödheit anderer rechnen muß, muß man das doch erst recht, wenn man die Konstellation Kind-Großraubtier so bereitwillig zuläßt? Obwohl sie sogar den eigenen angeblichen Regeln widerspricht? Da muß man dann doch zumindestens jederzeit auf genau sowas gefasst sein und schon beim ungebeten ranlaufenden Kind den Wolf sofort unter Kontrolle bringen?
Ich glaub die Story so nicht. Ich würde eher davon ausgehen, dass das Kind erstmal zum Näherkommen und Sich-Abschnuppernlassen ermuntert wurde, weil Wölfe ja soo lieb sind, und erst erschrak, als es angesprungen wurde. Wäre es plötzlich angelaufen gekommen, hätte der Betreuer sicher anders reagiert als dem Wolf genug Leine zum Anspringen zu geben.