Beiträge von terriers4me

    Positiv. Ich war immer absolut froh, wenn der Hund noch andere befreundete Personen hatte, falls mal was wäre. Und das Schöne daran ist doch: Dir nimmt das nichts weg. Deine Hündin liebt dich deshalb nicht im geringsten weniger - in ihrem Rudeltierherzen haben zwar auch andere Platz, aber sie wird sich doch immer am meisten freuen, wenn sie wieder zu dir nachhause kommt.

    Lass es machen, je eher, je besser. Bei meiner Hündin haben wir, um eine so frühe Kastration zu vermeiden, ein Vierteljahr an der Flüssigkeit rumkuriert. Kam immer wieder, und am Ende blieb doch nur die OP. Die sie übrigens prima überstand und keine gravierenden Probleme bekam.

    Und die anderen Symptome werden übers Hundeleben hinweg leider nur schlimmer. Meine allererste Hündin war ähnlich drauf, und weil man leider noch nicht wegen sowas kastrierte, hat sie wirklich zweimal im Jahr furchtbar und jedes Mal länger gelitten. Hätte ich eine Chance, einer solchen Hündin per Kastration wieder Lebensqualität zu verschaffen, würde ich heute wirklich nicht fackeln.

    Sie kann es einfach nicht lassen. Ohne Barzahlung geht sie nicht runter und nicht weiter, und da ich ihr wg hohen Alters inzwischen so ziemlich alles durchgehen lasse, war der Spaziergang vorhin mal wieder jump, stop & go.

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    Schnauzer, Zwerg oder mittel? Die Zwerge, die ich kannte,waren zwar superkernige kleine Burschen, aber der Jagdtrieb war anders als der eines Terriers: der ging auf Mäuse/Ratten, nicht auf flüchtiges Wild - typischer Stallhund also. Problematischer war die Mitteilungsfreude, die kleinen Racker bellten alle fürchterlich gern. Aber ich mochte die richtig gern - kompakt, sportlich, kernig und immer begeistert bei der Sache.

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    also gehopst wird, weil Hund gelernt hat, eswird Belohnung geben, und nicht weil Hund selber das Bedürfnis hat, irgendwo draufzuhopsen?

    Andersrum - der Hund ist von Welpenbeinen an von sich aus auf alles gehopst, was irgendwie zu bewältigen war, und irgendwann hatte ich das Bedürfnis, das zu belohnen, damit der Hintern mal eine Sekunde ruhig blieb und ich ein Foto machen konnte, bevor das Tierchen schon wieder im Luftraum war.

    Klassische Konditionierung also, aber vom Hund zu mir: "Wird das bald mal was, ich hab nicht ewig Zeit?"

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    Das ist wohl eher eine Gefälligkeitsarbeit, um Pferdebesitzern sagen zu können "Seht ihr? Hättet ihr mal richtig zusammengestellt!"

    Die wilden Ponyherden in Galicien wären ein Musterbeispiel für stabile Herdenverbände, samt Hengst - und sind inzwischen von den Wolfsrudeln so gut wie ausgerottet, weil kein Fohlen mehr hochkommt. Die gerade tödlich abgestürzte Norikerstute in den Alpen starb bei dem Versuch, ihr Fohlen vor Wölfen zu schützen. Und warum sind wohl die Dülmener gerade so aufwendig eingezäunt worden?

    Stellt euch die Szene doch mal nach diesen Vorgaben praktisch vor, meinetwegen mit einem lebhaften großen Hund am "reißfesten" Halsband: Ihr laßt den mit jemandem Fremden interagieren, und seid entsprechend konzentriert auf das Tier. Andere Menschen stehen mindestens 10 Meter weiter weg (angeblich doch der Minimalabstand, auf den "peinlichst" geachtet wird.)

    Plötzlich läuft das Kind ungebeten einfach auf euch zu, meinetwegen sogar ziemlich schnell. Selbst dann bleibt doch genug Zeit, die Leine schnell so kurz zu nehmen, dass der Hund das Kind nicht erreichen, vor allem nicht anspringen kann, wenn ihr das nicht wollt?