Beiträge von terriers4me

    Ist halt mal so. Der Hund kommt damit klar, der erwartet nämlich überhaupt keine Vollbespaßung, wenn du ihn nicht explizit drauf programmierst. Wenn ich mal krank war/bin haben sich meine Hunde (als junge Terrier absolut keine Schlafmützen) nach dem Gassigang (ausnahmsweise im Garten) einfach auf der Bettdecke eingerollt, gepennt und auf bessere Zeiten gewartet.

    Ich weiß, persönliche Erfahrungen sind nicht unbedingt verallgemeinbar - aber ich gehe seit 40 Jahren im selben, hundereichen Revier in Niedersachsen, Nähe HH, Gassi, und ich habe noch nie so viele komplett, teilweise sogar gefährlich unerzogene Hunde erlebt wie die letzten Jahre.

    Tendenz steigend, weil sich Mutti inzwischen vom Boxer am Kinderwagen über Rottweiler zum Cane corso gesteigert hat - alle natürlich im Genuß ihre vollen Selbstverwirklichungs-Freiheit, weil nicht Hund, sondern Familienmitglied. Dazu kommen ich weiß nicht wieviele Importhunde, denen man wg. Kindheitstrauma keine Erziehung zumuten darf. Ja, klar, ich übertreibe, aber leider eben nicht so sehr, wie ich es mir wünschen würde.

    Das einzige, was hier je spürbare Wirkung gezeigt hat, waren diese hysterischen Kampfhunde-Verordnungen vor 25 Jahren. Da verschwanden wenigstens die Teenagergruppen mit Staffmixen und der Senior, der andere so gern mit seinem bissigen "Kampfhund" bedrohte, sofort aus dem Revier.

    Ansonsten wäre mir nicht aufgefallen, dass das Gesetz groß was bringt, aber ich freue mich natürlich sehr darauf, für den nächsten Siebenkiloterrier ordentlich ablatzen zu dürfen.

    Labbi klingt perfekt für eure Ansprüche, Schwarz wirkt selbst dann abschreckend, wenn der Hund ein Lamm ist (wir hatten so einen). Und falls er/sie nicht von selbst anschlägt, was auch die meisten Labbis tun, bringt ihr ihm einfach bei, auf ein Zeichen kräftig zu bellen.

    Das reicht im Normalfall immer, selbst bei unserem grundharmlosen und dusseligen Settermix. Grosser schwarzer Hund,der mit tiefer Stimme bellt - was dahintersteckt, probiert man lieber nicht aus.

    Knurren, eventuell Fiepen und gleichzeitig Wedeln bedeutet Jagdverhalten in einer schon ziemlich hohen Erregungslage - der Hund ist den Katzen höchstens als tolle Beute wohlgesonnen. Ebenso könnte der Trennungsstress, also das aufgeregt Fiepen, in Wirklichkeit heißen: Lasst mich endlich ran an die verlockende Jagdbeute!

    Da werdet ihr sehr aufpassen müssen. Was ist das denn für ein Hund?

    Wie immer: Bier.

    Diesmal aber noch gekoppelt mit altersbedingter Schwerhörigkeit.

    Ein Espressotässchen auf 7.5 Kilo Terrier, und Erbse war so tiefenspannt, dass sie um Mitternacht inmitten des Weltuntergangs ins Bett wollte, bis heute Mittag durchgeschlafen hat und anschließend wieder putzmunter war. Ein so entspanntes Silvester hatten wir seit vielen Jahren nicht mehr.

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    Bei meiner Sechzehnjährigen half es bei genau diesen Problemen, die Fleischration zu kochen und als Kohlehydrate nur noch aufgekochte Haferflocken zu geben - sie frißt jetzt also lauwarmen, etwas schleimigen Haferbrei mit gekochtem Hack und gedünsteten/pürierten Karotten (plus natürlich ein paar Zusätzen), und seitdem sind alle Verdauungsprobleme schlagartig weg.

    PS: Ich stehe auch nicht auf den Geruch von gekochtem Fleisch, also kommen in den großen Hundefutterpott (ich koche vor und friere ein) 1-2 Lorbeerblätter. Stinkt dann lange nicht so, obwohl Schaf dabei ist, und der Hund findet es so gewürzt ausgesprochen lecker (deshalb bin ich ursprünglich überhaupt drauf gekommen).