Beiträge von terriers4me

    Hallo Anne,

    mein Rat wäre: Geht zum Tierarzt, in diesem Fall lieber einmal zuviel! Ultraschall kostet nicht die Welt, und danach kannst du zumindest sicher sein, daß deine Hündin keine Gebärmutterentzündung hat, oder hast eine Chance, rechtzeitig zu behandeln.

    Wir haben's nämlich gerade hinter uns: Ich mußte meine junge Hündin wg. medikamentös nicht in den Griff zu kriegender Gebärmutterentzündung leider schon nach der ersten Läufigkeit kastrieren lassen - und das einzige äußerliche Sympom, das sie überhaupt gezeigt hat, waren noch leicht geschwollene Schnalle und das nicht nachlassende bzw. vier Wochen nach der Antibiose plötzlich wieder aufflammende Interesse der Rüden. Sonst war da von außen nichts zu merken, der Hund war topfit - und es hätte trotzdem sehr böse ausgehen können...

    Also wie gesagt: laß lieber nachsehen. Wenn du dann sicher bist, daß alles in Ordnung ist, kannst du den "Nachgeruch" übrigens sehr gut mit Chlorophylltabletten (gibt's in jeder Apotheke) kaschieren - dann sollte sie eigentlich Ruhe haben.
    Alles Gute für euch!

    Bei Boxern hab ich beide Extreme erlebt:

    Gute Freunde hatten ein Boxer-Paar aus zweiter Hand, die Hündin wurde 15 Jahre alt, der Rüde sogar 17 - das ist aber 20 Jahre her. Die Hündin war taub, der Rüde hatte bis ins hohe Alter nur ein einziges Problem, unter dem wir allerdings mehr litten als er: höllische Blähungen. Beide Hunde liefen gut am Pferd, die Hündin über sehr lange Distanzen.

    Hier im Hunde-Auslaufgebiet geht dagegen eine Frau, die in erstaunlich kurzer Zeit den fünften Boxer-Rüden hat (ja, ich hab vier der Hunde gesehen bzw. sehe den aktuellen Rüden), angeblich alle mit VdH-Papieren, angeblich alle zwischen knapp 3 und 5 Jahren dem Herztod erlegen.

    Da diese Leute allerdings so - sorry! - stockdoof sind, daß ich mir kaum vorstellen kann, daß ihnen ein wirklich seriöser Züchter einen Welpen überläßt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, daß alle diese Hunde auch nicht den besten Hintergrund hatten.

    @ schnauzermädel:

    Wir haben tatsächlich das Vergnügen gehabt, einen reinrassigen Mops zu kennen, der deinen Vorgaben wohl entsprechen würde: größer und kräftig, nicht so "fipsig", wie die Möpse hier oft wirken, mit etwa so viel Nase wie ein Boxer und atemtechnisch so fit, daß er problemlos mit dem Terrier spielen und rennen kann. Ein richtig schöner kleiner Molosser mit diesem reizenden Mopscharakter.

    ABER: der Hund ist US-Amerikaner, (da gibt es wohl noch Linien von "Gebrauchsmöpsen" *ggg*), stammte von einem Tibetdoggen-Züchter und ist mit dessen Hunden großgeworden. Hier in D kriegen seine Besitzer ständig zu hören, er sei zu groß, zu kräftig, nicht glotzäugig genug....etc... für einen "richtigen" Mops.

    Und ein Gesundheitsproblem hat er leider auch: seit er älter ist, (er ist jetzt neun), neigt er heftig zu Allergien. Trotzdem, den hätte ich auch gern im Rudel gehabt - und meine Hündin erst recht!

    Hallo Ida,

    ich weiß nicht genau, welchen Typ Hund du füttern möchtest, aber ich habe über viele Jahre mitbekommen, daß Mais zumindest für viele Terrier das Allergen Nr. 1 zu sein scheint.

    Keine Ahnung, ob das rassespezifisch ist oder auf alle Hunde zutrifft - aber das allein würde mich schon von diesem Futter abhalten!

    viel Glück bei der Futtersuche
    susanne

    Ich kauf sie frisch vom Wochenmarkt und hab noch nie irgendwas Ungewöhnliches gerochen.

    Allerdings riechen Hühner-Innereien wirklich schnell ganz bestialisch, sobald sie auch nur ein bißchen älter sind - insofern würd ich darauf tippen, daß sie im Stink-Fall nicht mehr so frisch sind, wie sie sein sollten.

    Lag ja auch in der Logik der Zeit, daß sich die Meuten des Adels die eine oder andere optische Übertreibung schon mal leisten konnten, im Gegensatz zu den "form to function" -Hunden des gemeinen Volkes.

    Woran sich dann im Grundsatz nichts geändert hätte, nur daß die Situation sich mit wachsendem Wohlstand eben entsprechend zugespitzt hat: Qualzuchten zu produzieren und zu halten erfordert schließlich einen oft nicht geringen finanziellen Einsatz...und also die entsprechenden Mittel.

    Die struppigen Schnauzer-Beine sind ja ein perfektes Beispiel für das Selektieren nach einem bestimmten Verwendungszweck, also genau das Gegenteil von Qualzucht.

    Bie den Jagdhunde-Ohren scheint das anders auszusehen, jedenfalls meint Meyers Konversationslexikon schon Anno 1890:

    "Behang, die herunterhängenden Ohren der Jagdhunde, deren Länge ein Zeichen edler Rasse ist."

    Da sind dann schon eher "zweckfreie" menschliche Schönheitsideale im Spiel - einen praktischen Sinn wie das drahtige Schnauzer (oder Terrier-)fell scheinen diese Schlappohren nicht gehabt zu haben?

    A propos Fellmonster: Wir sind letztens am Rand einer Ausstellung britischer Hütehunde spazierengegangen und trafen eine größere Gruppe freilaufender Bobtails, die wirklich aussahen wie riesige lebende Pusteblumen.

    Das ganze Rudel stürmte dann fröhlich auf uns los - wobei der vorderste Hund frontal gegen eine Bank knallte und zwei andere so tief ins Gestrüpp rannten, daß ihre Besitzer sie befreien mußten. Achselzuckender Kommentar: "Tja, die sehen halt nicht so gut."

    Da hab ich mich dann schon gefragt, wie die sich wohl beim Hüten anstellen würden.....?