Beiträge von terriers4me

    Natürlich muß der kleine Hund permanent pinkeln. Ihr konditioniert ihn doch drauf, so, wie ihr ihn foltert - und nichts anderes ist dieses ständige Wegsperren im Dunkeln in einer Lebensphase, die total auf Sozialleben und Entdecken eingestellt ist. Dann sitzt dann dieses hochsoziale Rudeltier isoliert in seinem Miniknast, versteht die Welt nicht mehr, hat dabei Riesenstreß - und ganz genau von diesem Streß muß er ständig pinkeln. Und irgendeine Chance, stubenrein zu werden oder sich an euer Leben anzupassen nehmt ihr ihm mit diesem Vorgehen gleich mit.

    Bitte gebt das arme Tier zurück, bevor die Schäden, die ihr ihm zugefügt hab, irreparabel sind. Oder bevor er sich irgendwann körperlich gegen die Isolationsfolter wehrt und dann auch noch als "bissig" gilt. Was sehr bald passieren könnte, denn die Welpenzeit ist nahezu vorbei (und zum Lernen versäumt) - und ob sich ein Junghund noch lange so gängeln läßt....?

    Dumm nur ,wenn du, so wie ich hier in der Innenstadt, kein Auto mehr hast. Mir hat den Impfstoff jahrelang unser lieber Züchter mit vorbeigebracht. Jetzt ist er leider gestorben, und ich weiß überhaupt noch nicht ,wie ich in Zukunft an das Zeug rankommen soll.

    Ich kaufe den getrockneten, pulverisierten Oregano immer in etwas größeren Tüten online im Taubenfutter-Handel, das war bis jetzt die günstigste Lösung. Den hier:

    Paloma Oregano Premium 500g-495001

    Einmal die Woche gibt es - auch laut der Empfehlung erfolgreicher Züchter aus dem Verein - einen Löffel unters Körnerfutter. Kann man noch mit etwas Öl zum besseren Kleben anrühren, klappt aber eigentlich auch so ganz gut. So krieg ich den auch am besten rein, bei allem im Trinkwasser fangen die Damen leicht an zu zicken.

    Zitat

    Schwierig sind halt auch Nachbehandlungen.

    Danke, dass du das erzählst - bei den ganze Schilderungen habe ich mich nämlich oft gefragt, was eigentlich aus solchen Hunden wird, sobald sie regelmäßig zum Tierarzt oder auch nur behandelt werden müssen?Wenn irgendwelche Altersgebrechen kommen, oder auch nur eine Verletzung, die bei einem normalen Hund nicht so problematisch wäre?

    Gruseliges und anschauliches Beispiel hier in der Ecke war ja der bei Celle ausgebrochene "Hund" (sprich: Wolfshybrid), der von der Polizei angeschossen wurde, die OP eigentlich gut überstand, ein paar Tage später aber elendiglich verreckte, weil weder die Besitzerin noch der "Züchter" irgendeine Wundversorgung geschafft hatten. Letzterer rief hinterher noch öffentlich dazu auf, den einschläfernden Tierarzt virtuell zu lynchen - ein fieses Beispiel dafür, was passieren kann, wenn jemand ein solches Tier erlöst.

    Eigentlich logisch, dass sowas ein ziemlich heftiges Problem werden kann - und der Hund, wenn es denn überstanden ist, noch sehr viel gefährlicher?

    Zitat

    Was soll man machen, wenn man als Familie einen Hund hat, der sich extrem empfindlich zeigt, was die Individualdistanz betrifft und/oder bei Ressourcen heftig zulangt?

    Noch einmal Geld für eine fachkundige Beurteilung in die Hand nehmen, und wenn die Probleme so riesig sind, anschließend den Mumm haben, den Hund auf seinem letzten Weg zu begleiten. Statt sich mit oder ohne Geld aus der Verantwortung zu stehlen und das Tier einer lebenslangen Hölle zu überliefern, nur damit es irgendwo weggesperrt weiteratmet.

    Achtung, das Video ist gruselig anzusehen:

    Neighbour had 'complained' about bull mastiff that attacked dog walker
    Meeran Hassan's CCTV camera picked up the sickening attack in Handsworth Road in Sheffield, South Yorkshire on Tuesday afternoon.
    www.dailymail.co.uk

    Was ich bei sowas immer so furchtbar finde, ist die Hartnäckigkeit, mit der Hunde dieses Bullenbeißer-Typs, die erstmal ernsthaft zulangen, an ihren Opfern bleiben und dann im Zweifel eben den Menschen gleich mitnehmen. Da hat ein kleiner Artgenosse wirklich wenig Chancen - ich hoffe bloß, für diesen samt Herrchen ging das halbwegs glimpflich aus.

    Mein Russellwelpe kam mit acht Wochen, Autofahrt schlafend auf dem Schoß. Treppe raste sie etwa fünf Minuten nach dem ersten Schritt ins Haus begeistert rauf und runter, (Wald)Spaziergänge, freilaufend, begannen am nächsten Tag. Hunde kannte sie, da es zuhause insgesamt 14 gegeben hatte. So gut wie stubenrein war sie schon, da sie beim Züchter die Möglichkeit gehabt hatte, mit der Mutterhündin nach Belieben raus und rein zu gehen. Mahlzeiten gab es drei am Tag, das Frühstück ließ sie aber sehr schnell stehen.

    Was sie ansonsten durfte war, einfach den Alltag mitzuleben und sich einzufügen. Box hatten wir keine und hätten sie auch nicht gebraucht.