So, wie du es beschreibst, hat der kleine Kerl bis jetzt im Grunde nichts kennengelernt als Frust: Herrchen läßt ihn arbeitslos durch die Gegend stratzen und seine Beschäftigung selbst suchen, Frauchen hält ihn an der Flexi.
Insofern wirst du sein kleines, großes Terrier-Herz sicher sehr schnell damit gewinnen, daß du ihm zeigst, daß du spannende Aufgaben zu bieten hast, die ihr gemeinsam löst und bei denen er seine Talente einsetzen darf. Auf ihre etwas andere Weise sind gerade diese Hunde ja total verrückt darauf, mit ihren Menschen was zu tun. Chilli ist ein schönes Beispiel dafür, mit welchem Feuereifer so ein geborener Arbeitshund an einfach alles gehen kann, was seine Leute ihm bieten.
Wenn der kleine Graf - leider - schon so viel Chaos gewohnt ist, wird dir aber nichts übrigbleiben, als ihn erstmal lückenlos zu sichern. Jedenfalls so lange, bis du merkst, daß er sich draußen wirklich auf dich bezieht, nicht auf das Auto am Horizont, alles andere wäre wirklich lebensgefährlich.
Aber, wie gesagt: diese Burschen habe so einen pfiffigen, charmanten Arbeitseifer, daß ihr auch an konzentrierterten Jobs viel Vergnügen haben werdet, sobald er einmal kapiert hat, daß Spaß und Anerkennung jetzt von dir kommen und er da nicht mehr auf sich selbst gestellt ist. Sieh dir doch auch mal den Thread von Foxi hier im Forum an - da kannst du richtig verfolgen, wie so ein Hund ins Strahlen kommt.