Dankeschön, und ja, das hatte sie. Zuletzt bei meiner Freundin, mit 20 Hektar zum Laufen, also fast wie auf Island, und einem Superservice. Deswegen ist sie wohl auch so fit so steinalt geworden.
Beiträge von terriers4me
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Immerhin: Ich bin hier raus, oder vielmehr: nicht mehr so direkt betroffen.
Meine geliebte alte Stute hat sozusagen den makaberen Wettlauf zu den ewigen Weidegründen gewonnen und uns letzte Woche kurz vor dem 36. Geburtstag verlassen. Aus natürlicher Ursache. Wir hatten ja die letzten Jahre ständig Angst vor einer Attacke der ansässigen Wölfe, für die die Senioren natürlich Topziel sind, nachdem es, des Wolfsdrucks wegen, keine Fohlen mehr auf dem Hof gibt.
Sowas ist meiner Stute nun also erspart geblieben, und ich muss nicht mehr zusammenzucken, sobald das Telefon zu ungewöhnlichen Zeiten klingelt. Die alte Dame hat mich 30 Jahre begleitet, hinterlässt nicht nur bei mir eine riesige Lücke, und wenn mir damals, als sie aus Island kam, jemand erzählt hätte, dass es uns allen eines Tages ein echter Trost sein würde, dass sie nicht von Wölfen gerissen wurde, hätte ich den für total verrückt gehalten.
Für mich ist das Kapitel Pferdehaltung damit nach 46 Jahren erstmal beendet - so, wie es hier in Norddeutschland läuft, macht es einfach keinen Sinn mehr. Das Risiko für Pferde wie Isländer, die nun mal draußen leben wollen, ist zu groß, und es frißt auf die Dauer die Freude. Jetzt entfällt aber doch zumindest auch diese ewige Sorge. Schöner Trost...
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Gut, bevor sich hier alle allein am Institut festbeißen, erweitere ich das Ganze mal: In diesem gesamten Prozess, von der Probenentnahme bis hin zum Verkünden des Ergebnisses ist inzwischen derart oft derart viel schief gelaufen, dass zumindest mir da eine unabhängige Kontrollinstanz mehr als notwendig schiene. Um zu sehen ,wie viel Schindluder da getrieben wird, braucht man eigentlich nicht mehr als ein Biologiebuch 1. Klasse.
Denn: Füchse reißen nun mal kein 400 Kilo-Rind, und sie reißen auch nicht in Rudeln, wie es der Plural im betreffenden Behördenschreiben vermuten ließ. Ein Fuchs schafft es nicht, einen gesunden, gelassenen Islandwallach, der sein Leben draußen verbracht hat, in derartige Panik zu versetzen ,dass er blind durch den Zaun bricht und im Graben steckenbleibt, wo ihm der Siebenkilofuchs dann quasi mit einem Ruck den ganzen Muskelstrang vom Nacken bis zum Widerrist wegreißt. Ein Reh beißt einen Friedhofsarbeiter nicht dermaßen, dass der Hausarzt (nicht der Betroffene selbst) sich an die Behörden wendet, weil er meint, die Wunde stamme von einem Wolf.
Und so weiter. Dass das blanker Unsinn ist, dass solche Spuren nicht vom Verursacher, sondern meist vom Nachnutzer stammen müssen, sollte doch eigentlich jedem klar sein. Trotzdem wird das allen Ernstes so in den offiziellen Rißlisten geführt.. Solange das so läuft, sehe ich tatsächlich keinen Anlass mehr für allzu großes Vertrauen in alle beteiligten Stellen. Leider.
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Wie immer. Ich bin ja gespannt, ob dieses einen Mal, bei einem menschlichen Verletzten, da näher nachgefasst und der Hund so weit als möglich identifiziert wird.
Oder ob es wieder einer der Phantomhunde war, wie sie hier in NS in Wolfsrevieren plötzlich anfangen, Reiter anzugreifen, Pferde zu reißen, Friedhofsgärtner zu beißen und sonstwas - um dann so spurlos zu verschwinden, wie sie kamen, nie wieder auftauchen, nirgendwo je gesehen, nie identifiziert und bis jetzt noch auf keiner Wildkamera je festgehalten worden sind.
Aber vielleicht wird es ja bei einem so verletzten Menschen ,der hoffentlich Anzeige gegen den Halter gestellt hat, diesmal anders laufen und "Hund" allein nicht ausreichen ,um alles abzuhaken?
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Besonders eindrucksvoll, wenn du mal eine Kerze an so eine Ecke oder zum Beispiel an einen Metallbeschlag hältst, bis es heiß wird. Was da dann so brutzelt und flüchtet, kann echt eindrucksvoll sein - also aufpassen ,dass du nicht vor Schreck den ganzen Stall abfackelst.
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Zitat
Ich habe Milben bisher einfach über Kieselgur oder harmlosere Insektizide (Insecticide 2000) wegbekommen, bzw stäube ich Kieselgur einfach regelmäßig in alle Ritzen im Stall, damit die rote Vogelmilbe gar nicht erst eine Chance bekommt sich zu vermehren
Hat bei mir auch acht Jahr prima geholfen, und ich glaubte uns wirklich in Sicherheit. Im neunten explodierten die Milben derart, dass sie mir binnen weniger Tage zwei kieselgurbestäubte Glucken auf dem dem kieselgurbestäubten Nest töteten. Seitdem gibt es auch hier zusätzlich Exzolt, schon vorbeugend - so einen Horror tu ich uns nie wieder an.
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Der Hund mit seinen feinen Antennen fühlt sich von Druck, Erwartungshaltung und Drama, die da auf ihn einprasseln, einfach überfordert und zieht sich zu dem Menschen zurück, der weniger von ihm verlangt, weniger seelischen Druck auf ihn ausübt, ihm also aus Hundesicht weniger übergriffig und damit unheimlich vorkommt. Falls das wirklich so stimmen sollte, in mal eben vier Tagen mit Fremden, hat der arme, überfallene Kerl allen Grund zum Meiden:
ZitatSie füttert ihn und gibt ihm Leckerlies. Und sie spielt mit ihm, bringt ihm Kommandos bei und kämmt sowie wäscht ihn.
Wenn deine Partnerin das dann auch noch mit kindischem Geschmolle quittiert, ist das sicher nicht das Rezept für ein glückliches Zusammenwachsen...
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Das ist so verdammt traurig - wir drücken euch und dem Schaf wirklich alle Daumen,
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Seht bloß zu, dass es dabei bleibt.
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In Egestorf war es leider so ,dass die Schäfer mit Do it yourself versucht haben, sicher zu gehen: Wildzaun, Strom davor und dann rundum Erdanker tief in den Boden. Viel Mühe, hat nicht gereicht.
VIDEO | Wolfsriss: Mehr als 20 tote Schafe in Egestorf - SAT.1 REGIONAL15 Schafe wurden getötet, sechs weitere mussten eingeschläfert werden. In Döhle, einem Ortsteil von Egestorf im Kreis Harburg (Niedersachsen) hat es in der…www.sat1regional.deInteressant ist hier, was die geschockte Tierärztin über das "Alltagsverhalten" dieses Rudels erzählt, daher verlinke ich das.
Nochmal: Es war da jahrelang Ruhe, trotz bis zu zehn Wölfen im Wald rundum, und dieses Jahr ging es plötzlich massiv los, nach den ersten, angeblich völlig harmlosen und normalen Anzeichen im letzten Winter. Die Tiere haben also eindeutig gelernt und ihr Verhalten weiterentwickelt und angepasst - nur leider in die falsche Richtung. Ein Musterbeispiel dafür ,wie es eben nicht laufen dürfte.