ZitatUnd trotzdem hatte dein Rüde doch neun schöne Jahre auch als Zweithund. Vielleicht kommt dies einem auch nur so vor, dass er „aufblüht“, weil er sich zuvor lieber an der alten Hündin orientiert hat und wenn dies wegfällt er sich nun zwangsläufig am Mensch mehr orientiert?
Nein, das hat er überhaupt nicht, weil die Alte sowas schlicht nicht duldete. Die waren grundverschieden und machten jeweils ihr eigenes Ding. Sie waren absolut friedlich und ruhig miteinander, aber kaum aneinander interessiert. Der Rüde liebte meinen Vater über alles, und die täglichen Joggingkilometer alleine mit Herrchen waren sein Tageshighlight, ansonsten wirkte er eher mürrisch, etwas in sich zurückgezogen und spielte natürlich hinter seiner dominanten Terriermixmutter sehr die Nebenrolle. Schlecht hat er es trotzdem garantiert nie gehabt, aber es war wirklich erstaunlich, wie sehr sich dieser Hund änderte, als er endlich solo sein durfte. Das hat mir schon ziemlich zu denken gegeben.