Ich tue wirklich mein Bestes und bin deshalb (und mit viel Glück!) unfallfrei durch 50 Jahre "Hundeleben" gekommen, aber die letzten 20 Jahre mit den durch und durch eigenständigen Terriern haben mich gelehrt, dass auch das nicht immer reicht, und dass es sich sehr viel besser lebt, wenn man den Hundehalter-Perfektionismus auch mal ablegt und das, was nun mal nicht zu erreichen ist, im Zweifelsfall z-B. durch Leine ersetzt. Oder den Hund zuhause läßt, statt überall Wohlverhalten zu erwarten ,wie ich es vorher von den Großen ganz selbstverständlich verlangt und bekommen habe.
Ich lebe als Hundehalterin lieber und glücklicher mit ein bißchen mehr laisser faire als in meinen Ehrgeiztagen, hätte keine Lust mehr auf so viel Training, und genau deshalb wird hier nie wieder ein Hund einziehen, dessen Gefahrenpotential mir zu groß wäre, um ihn an eher "langer Leine" durchs Leben laufen zu lassen.
Insofern kann ich, um nochmal auf diese entsetzliche Joggerin-Sache zurückzukommen, mit voller Berechtigung sagen: Nein, uns könnte sowas eben nicht passieren. Und daher verbitte ich es mir, bei jedem noch so schrecklichen Beißvorfall sozusagen im Mithaftung genommen zu werden, nur, weil ich einen Hund habe.