Meine Terrierhündin hatte/hat lebenslang ähnliche Schübe, früher nur 1-2 mal im Jahr, letztes Jahr, mit 14, plötzlich einmal im Monat. Morgens war ihr übel mit starkem Bauchgrummeln, sie hat hektisch Gras zu fressen versucht und war elend, bis sie sich gegen Mittag übergeben hat. Dann hing sie noch ein paar Stunden matschig rum, kam dann plötzlich betteln, und alles war vorbei wie nie gewesen. Ursache wurde nie gefunden, alle Organwerte sind sogar jetzt im Alter noch vorzüglich. Bekocht wird sie wg. sensiblen Magens eh, irgendwelchen getrockneten Kaukram gibt es nicht, geänderte Futterzeiten/Happen vor dem Schlafengehen und andere Tricks brachten nichts. Durchfall ist übrigens nie dabei, es ist immer nur der Magen.
Was geholfen hat, war zweierlei: das Futterfleisch auch abzukochen, weil sie roh offenbar im hohen Alter nicht mehr gut verträgt, und als Hilfe im akuten Fall Gelusil Lac (nach Absprache mit TÄ natürlich). Eine Tablette zerstoßen, aufgelöst und per Spritze ins Maul, hilft komplett, wenn ihr nur ein bißchen übel ist. Ist es schlimmer, bekommt sie es nach dem ersten Erbrechen eingeflößt, und dann kann man zusehen ,wie es ihr schnell besser geht. Im Moment ist seit Monaten Ruhe, und ich hoffe, bloß, es bleibt so.
Die akuten Beschwerden haben also auf jeden Fall mit Magensäure zu tun, aber was das Ganze nun auslöst, hat sich, wie gesagt, nie rausfinden lassen.