Ergänzend würde ich noch drauf hinweisen, dass genügsame Hundetypen ,die über Generation hinweg "minderwertiges", also eher fleischarmes Futter gewöhnt sind, mit dem gutgemeinten Zuviel an rohem Fleisch oft richtig Probleme bekommen. Mein Terrier fängt zum Beispiel bei zu hohem Proteinanteil prompt an, sich zu kratzen, und würde ich füttern wie ihr, kämen wir vermutlich aus dem Brechdurchfall überhaupt nicht mehr raus. Und das Tier ist nicht etwa krank, nur etwas empfindlich und eben auf weniger reichhaltige Kost programmiert.
Ich würde den Hund auch erstmal gründlich auf links drehen und dann die Ernährung anpassen, zum Beispiel damit, dass ihr ihn zunächst bekocht (rohes Fleisch ist schwerer verdaulich als gekochtes) und euch dann an die Zusammensetzung rantastet, die am verträglichsten ist. Wenn euch übrigens der Hund zu mager ist: schleimig aufgekochte zarte Haferflocken als Kohlehydratquelle schonen den Bauch und geben (leider!) schnell zusätzliches Gewicht.