Beiträge von terriers4me

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    Aggression gegen Menschen hat ja viele Formen. Wenn er angstaggressiv wäre und lieber die Flucht ergreift könnte ich damit eher umgehen als wenn er einfach territorial oder ressourcenaggressiv ist und immer den Angriff wählt.

    Das klingt natürlich so richtig fachfraulich und gut informiert - aber schriebst du nicht, du seiest blutige Anfängerin?

    Wie unterscheidest du das denn bitte vorher inder Praxis , und welchen Unterschied würden die Motive praktisch machen, wenn dein Direktimport- 20 Kilo-Überraschungspaket plötzlich wütend steil geht, schlimmstenfalls auch noch bei deinem Vater, weil er vielleicht wg. schlechter Erfahrungen generell keine Männer mehr in der Nähe haben will? Oder bei den Nachbarskindern, weil er Kinder mit Steinwerfen verbindet? Oder, sobald er sich traut, gleich bei allem ,was atmet, weil er/sie direkt aus der Tötung nun mal überhaupt nicht eingeschätzt werden kann?

    Du kannst keinen Hund adoptieren. Du kannst ihn nur kaufen oder geschenkt bekommen, woher immer er auch stammt.

    Auf diesem Punkt hacke ich jetzt nicht aus sprachlicher Besserwissere rum ,soll weil das Wort "adoptieren" im Zusammenhang mit einme Tier für mich inzwischen ein echtes Warnzeichen geworden ist: Achtung, hier sind viel guter Wille, ebensoviel Vermenschlichung und ein gehöriger Schuß Naivität im Spiel - aber wie steht es um die praktische Seite, um die realen Voraussetzungen, um aus "gut gemeint" "gut gemacht" hinzukriegen?

    "Mein" Star ist pünktlich am 1. März zurückgekommen und hat zielsicher die Futterstelle am Fenster anflogen. Da die ersten Stare letztes Jahr eine Woche gebraucht haben, um rauszukriegen, wo das Fressen ist würde ich davon ausgehen, dass es einer vom letztjährigen Dutzend ist. Den Mehlwürmer-Lockruf kannte er tatsächlich auch noch und war schneller da als die Spatzen.

    Ein "er" ist es auf jeden Fall, seit heute singt er hoch im Birnbaum, was die Kehle hergibt. Ich freu mich wahnsinnig, dass der Staren-Spaß vom letzten Sommer kein Einzelfall bleiben soll!

    Bei mir wär's auch - blutenden Herzens - Nein. Mir wäre einmal die Einjährige zu jung und zum zweiten die Gefahr zu groß, dass das bisher harmonische Team aus den Fugen gerät. Drei Hunde ist oft eine blöde Zahl.

    Ist wahrscheinlich eine Frage der eigenen Einstellung: passt einem das Thema, glaubt man alles, bei einer Nachricht zum angenommenen Nachteil des heiligen Wolfes (der sich doch bloß verhält, wie es für dieses Wildtier normal ist!) heißt es grundstätzlich erstmal lauthals: "Haut den Boten!" und "Hasser!"

    Und es hilft ja auch: Zumindest hier kommt weniger und weniger an die Öffentlichkeit, weil sich niemand mehr dieses Theater antun möchte. Was dann übersetzt wird mit: Klappt doch prima mit dem Zusammenleben.

    Geht mir übrigens auch so, ich tausche mich zu dem Thema inzwischen auch lieber mit Leuten aus, die in derselben Lage sind und wissen, womit wir es zu tun haben. Die anderen müssen halt weiterzweifeln und abwiegeln, bis wir endlich Wölfe unter jeder Straßenlaterne haben und die Realität einsetzt, die wir längst an der Backe haben. Kann man nichts machen, ist dann einfach so.

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    ch würde dem ganzen Wolfsdrama wirklich mehr Beachtung schenken, wenn das nicht so absolut unprofessionell über Facebook, Screenshots, Hörensagen nach Hörensagen/Stille Post erfolgen würde.

    Und genau soll es, denke ich, sein.: Offizielle Stellen halten mit jeder Information zurück, bis sie nicht mehr anders können - in der Hoffnung, dass der größte Teil der Bevölkerung so reagiert wie du: Was ungefiltert von den direkt Betroffenen kommt, kann ja nur unseriös sein. Und Zeitungen werden nun mal zum größten Teil von NABU & Co und Schreihälsen beliefert, die am vom Wolfsthema profitieren.

    Das ist jedenfalls die allgemeine und inzwischen jahrelange Erfahrung hier im nördlichen Niedersachsen, leider mitten drin im "Wolfsdrama". Eine Strategie, die Betroffenen gegenüber reiner Hohn ist, aber anderswo ja offenbar immer noch die gewünschte Wirkung hat?

    SARDS, das in Wirklichkeit ein ganzer Krankheitskomplex ist, läßt sich anfangs nur beim Augenspezialisten feststellen. Äußerlich ansehen kann man dem Auge nämlich erstmal nichts, weil es unverändert bleibt, nur die Verbindung nach hinten abreißt. Ein Normaltierarzt erkennt das also nicht.

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    Sie schaut nur stumpf vor sich hin.

    Bist du dir sicher, dass sie nicht blind ist, oder zunehmend auf dem Weg dahin? Dazu würden sowohl die extreme Klebrigkeit an der Bezugsperson als auch die Angst passen, sich draußen (also im für sie nicht sicheren Umfeld) zu entleeren. Und zu SARDS (an dem meine Russellhündin mit zehn erkrankte) auch die extreme Gefräßigkeit dazu. Wir haben damals, weil der Hund so merkwürdig reagierte, sogar schwere neurologische Störungen nicht ausgeschlossen, aber es waren nur Schock und Angst durch die Erblindung und der komplett aus der Balance geratene Stoffwechsel..

    Ich würde sie da tatsächlich mal gründlich ansehen lassen, und was ist mit Cushing? Habt ihr darauf schon getestet?