Zitat
Habt ihr Erfahrungen mit dieser "letzten Schmerzbekämpfung"?
Nur mit der vorletzen, und die sind super. Meine Hündin begann letztes Jahr, also mit 15, zunehmend Rückprobleme zu bekommen, nichts speziell Schlimmes, einfach Rundum-Abnutzung nach einem größtenteils im Luftraum verbrachten Leben, und obendrauf entzündliche Schmerzen, so dass sie gelegentlich bei wilden Hüpfern (kann ein Terrier wohl nie lassen) laut aufschrie.
Wir haben dann nach dem Röntgen beschlossen, dass in ihrem Alter Lebensqualität unbedingt von Nebenwirkungen geht und sie auf Onsior gesetzt, erst Katzendosis, heute 10 mg täglich auf 8 Kilo Körpergewicht. Schlug sofort an, und schon mit dieser Dosis läuft sie wie eine Junge, schnell und sogar ausdauernd schnell, und hat nie wieder Schmerzanzeichen gezeigt. Blutwerte und Verdauung sind übrigens gleichbleibend prima geblieben. Ich wünschte, ich könnte hier das Video vom Spaziergang (eher Spazierrennen) gestern einstellen!
Ich finde also, bei einem so alten Tier wie unseren zählt nur noch das Jetzt, die Lebensqualität heute, und wenn sich aufs Ende zu da irgendwas verschlechtert, werde ich nicht die geringsten Hemmungen haben, sie so hoch unter Medikation zu setzen, dass sie möglichst scherzfrei sein kann. Geht das nicht mehr, ist das Ende da - aber offenbar läßt sich vorher ja heute noch einiges machen. Ich würde es an deiner Stelle auf jeden Fall in jeder Dosierung versuchen und glaube wirklich absolut nicht, dass du deinem alten Hund da etwas anderes tun würdest als einen großen Gefallen.
Vielleicht könnt ihr mit dieser Krücke (den ndas ist es ja - kein böses Gift, sondenr ein nützliches Hilfsmittel!) ja sogar noch mal eine kleine gute Zeit rausholen? Ich würde es euch beiden sehr, sehr wünschen!