Beiträge von terriers4me

    ...und vorm Revival der Settermode bewahr die Hunde bitte dieser und jener - die waren ja in den Siebzigern/Achtzigern schon mal groß "in", und an die Konsequenzen kann ich mich noch bestens erinnern.

    Aber da Jagdhunde ja offenbar wirklich der letzte Schrei sind, könnte es gut sein. Hier war einige Jahre setterfreie Zone, und jetzt treffen wir wieder regelmäßig einen Laverack beim Wildern, mit Besitzern doof wie Kleister, aber die sind gottseidank immer weit, weit weg. Aber hübsch isser, und wenigstens nicht so aggressiv wie einige der unterbeschäftigten Weimis und Ridgebacks hier...*seufz*!

    Das grausig Ironische an der Sache ist doch, daß, sobald man etwas recherchiert, die Auktionshunde offenbar noch totales "Glück" haben.

    So viel öffentliche Aufmerksamkeit und damit erhöhte Chancen haben die Hunderte von Welpen, die da über die Jahre hinweg produziert worden sind, nämlich nie bekommen...

    Ich meine, ich hätte in einem Hundebuch (erinnere mich so schnell nicht mehr - war es bei den Coppingers?) gelesen, daß sowas bei sehr empfindlichen, temperamentvollen Jagdhunden tatsächlich bekannt ist. In dem Zusammenhang wurde, wenn ich mich recht erinnere, auch eine über Generationen für die Verhaltensforschung gezogene Linie hypernervöser, superängstlicher Pointer erwähnt, von denen einige auch permanent fiepten.

    Könnte also tatsächlich ein genetisches Problem sein - die Schattenseite einer Zucht auf sehr "elektrische" Hunde....

    Meine beiden Gassihunde, deren Besitzer ungefähr acht Stunden täglich außer Haus waren, standen regelmäßig schon strahlend und aufgekratzt am Fenster, wenn ich zur normalen Zeit kam.

    Klappte es mal früher, kamen sie ebenso regelmäßig gähnend, sich reckend und leicht überrascht wirkend aus ihren Körben, in denen sie offenbar tief gepennt hatten - das würde für mich doch ziemlich gegen "überhaupt kein Zeitgefühl" sprechen.

    Das wäre für mich ein Beispiel eines "perfekt" erzogenen Hundes - weniger, weil er seine ganzen Jobs von der Falknerei übers Modeln bis hin zur Agility nun immer roboterhaft korrekt absolvieren würde - sondern weil er mit so viel Begeisterung, Elan und Cleverness so ziemlich alles mitmacht, was seine Leute ihm anbieten. Ist übrigens ein intakter, junger Terrier-Rüde, also der angebliche Inbegriff der Unerziehbarkeit...*g*

    http://www.schuermann.net/chilli/

    Perfekt - (und ich seh das Wort da nicht negativ!) wäre für mich "einfach" der gut erzogene Allround-Begleiter, der ebensoviel Spaß an seinen Aufgaben hat wie ich an ihm.

    Tja, genau deswegen nennt man das "Läufigkeit" . Meine sonst so superbrave Hündin hat sich unter voller Hormondröhnung sogar plötzlich aus dem Geschirr zu winden und abzuhauen versucht, aus dem Fenster wär sie jederzeit gegangen, von dne Türen ganz zu schweigen - man erkennt die Viecher echt nicht wieder.

    Nach den Erfahrungen mit ihr, die übrigens in einem echten Unfallwurf gipfelten, hab ich meine Damen rund um die Stehtage immer rigoros unter Kontrolle gehalten: So wenig wie möglich raus und neverever abgeleint - was bei oben erwähnter Hündin zu mindestens zwei Nächten herzzerreißenden Koyotengeheuls führte. Kam besonders gut, wenn dann noch einer ihrer hartnäckigeren Anbeter von draußen antwortete...

    Ihre Nachfolgerinnen waren da gottseidank sehr viel gemäßigter, aber genervt und gefiept haben sie drinnen zeitweise auch, schon wegen des Bewegungsmangels. Da mußten wir dann einfach durch - und es dauert ja auch nicht lange.

    Vielleicht kaufst du dir am besten eine Tafel Schokolade, den Mädels einen Kauknochen, und ihr vertieft euch gemeinsam in das beliebte Mantra: "This too shall pass!" Ganz viel Glück - und gute Nerven!

    Was die "Traghilfe" angeht, kann ich dir leider nicht helfen - aber wir haben nach einer OP wirklich beste Erfahrungen mit einem maßgenähten Body gemacht. Gibt's hier...

    http://www.hundumschick.de/

    ...hat meiner Hündin tatsächlich das ganze lästige Kragen-Tragen ersparen können, weil sie das Teil glücklicherweise brav als "Nicht drangehen!"-Signal akzeptiert und in Ruhe gelassen hat. Wenn du Paulchen sowas mit langem Vorderbein machen ließest, könnte er vielleicht zumindest ohne Kragen schlafen?

    Auf jeden Fall wünschen wir euch viel Glück für die OP und vor allem für die Reha!

    Mit Thuja und Kirschlorbeer sollte man vorsichtig sein - die sind beide giftig, und nicht zu knapp. Liguster, der sonst so praktisch ist, übrigens auch.

    Sowas kann ziemlich ungut ausgehen, wenn irgendwann ein Welpe einzieht, der alles beknabbert oder der Hund generell gern kaut/irgendwo reinbeißt.

    Insofern würde ich bei einer Dauer-Hecke um einen Hunde-Garten lieber mit sowas wie Buche auf Nummer Sicher gehen, auch wenn's länger dauert - und ein begrünter Zaum ist auch was Tolles!

    Meine Freundin hat tatsächlich mal die Touris mit "Vorsicht, Giftschlangen!" davon abgehalten, dauernd über ihre Koppel zu latschen - aber das kommt wohl eher nicht in Frage......?

    Könnt ihr den Riegel (oder noch einen) nicht so hochsetzen, daß man ihn von draußen zuschieben kann, wenn man übers Tor rübergreift? Hab ich hier auch, oberhalb normaler Kinder-Griffhöhe, und bei Erwachsenen klappt es zusammen mit Verbotsschild und Klingel außen wirklich gut - zumal Fremde ja nicht wissen, wie's funktioniert.