Sventje, bei dem Familienunternehmen besteht keine Gefahr, dass die die Kohle haben oder je zusammenkriegen. Da sind bisher alle Spenden in dunklen (oder ziemlich offensichtlichen) Kanälen versickert. Ich verstehe nur absolut nicht, dass der NDR denen auch noch eine Bühne bietet.
Beiträge von terriers4me
-
-
Zitat
35.000 € sind mittlerweile von verschiedenen Vereinen gemeinsam für den Namen des Wolfsschützen geboten. Sind die noch normal?
...und besonders lustig finde ich eben, dass auch ohne Untersuchung feststeht ,dass das ein Wolf ist/war. Hätte dieses Tier Weidetiere in ihre Einzelteile zerlegt und nicht verpackt, würde jetzt überall gesagt und geschrieben werden, die Betroffenen müßten un-be-dingt erstmal die Untersuchungsergebnisse abwarten ,bevor sie "emotional" reagieren. (Und bis die da sind, haben alle die toten Tiere hoffentlich vergessen.)
Hier aber braucht es für Hysterie, straffreie Verleumdung (der Polizei wird gerade sonstwas unterstellt) und offene Menschenjagd weder ein Institut noch eine DNS-Probe. Ist also tatsächlich so: Sobald es tot ist, braucht Wolf nicht nachgewiesen zu werden. Dann ist es automatisch einer - und alles ist erlaubt.
-
Normal ist hier in NS schon lange nichts mehr. Und legal scheint zu sein, was immer den Wölfen nützt.
-
Ich denke, dass das schiere, billige Propaganda ist - die wissen doch ganz genau, dass sie das Geld nie auszahlen müssen. Und haben es mit Sicherheit auch nicht.
-
Bisher erinnert es mich irgendwie an die Geschichte vom Winter, in der ein tot gefundener Wolf todsicher mehrere Einschüsse aus verschiedenen Winkeln aufwies. Da kam derselbe Riesenaufriß: Szenarien mit mehreren blutrünstigen Jägern wurden ausgemalt, die das arme, hilflose Tier angeblich aus "verschiedenen Winkeln" kaltblütig "hingerichtet" hatten, Riesenwirbel, hohe Belohnung ausgesetzt, quasi zur Lynchjustiz aufgerufen - und dann kam Wochen später das Laborergebnis: totgebissen von Artgenossen.
Nach Obduktion: Wolf im Landkreis Cuxhaven wurde doch nicht erschossenDie Nachricht über den illegal erschossenen Wolf im Landkreis Cuxhaven hatte überregional für Aufsehen gesorgt. Doch nun steht fest: Der Wolf wurde totgebissen.www.butenunbinnen.deDiese Story jetzt macht so wenig Sinn: Wer ,der einen Wolf wildert, schießt erst zigmal und entsorgt den dann auf eine derart aufwendige, für den Täter gefährliche Weise? Wie gesagt: Ich würde einen lästig gewordenen Hybriden da auch nicht für unwahrscheinlich halten. Mal sehen ,was rauskommt. Aber aus der Beverstedter Geschichte haben ja offenbar weder die Behörden noch die Zeitungen irgendwie gelernt: schon wieder steht vor jeder Untersuchung alles fest.
-
Und auch irgendwie schräg: Sobald es tot gefunden wird, ist es immer sofort ein Wolf. Ohne DNA-Test oder sonstwas. Lebt es, reißt es, wird es beobachtet, gefilmt, fotografiert, ist es dagegen immer ein "wolfsähnliches Tier", oft ein "Hund" oder ein "Wolf nicht nachweisbar".
Dabei könnte sich da nach bisherigem Wissensstand ebensogut jemand seines lästig gewordenen Wolfhundes/Hybriden entledigt haben. Schußwunden haben sich ja inzwischen auch oft genug als Bisse von Artgenossen oder sonstige Verletzungen entpuppt, selbst darauf würde ich mich erstmal nicht verlassen.
-
Aus einem Artikel dazu in der HAZ, der örtliche Stadtjäger:
Zitat„Ich jedenfalls würde keinen Wolf schießen, weil ich dann um das Leben meiner Familie und mein Leben fürchten müsste.“
Wohlgemerkt, da geht es nicht um solche Widerlichkeiten, sondern um einen eventuellen legalen Abschuß. Soweit sind wir hier schon - und es scheint völlig normal zu sein. Jedenfalls keinerlei Reaktion.
Getöteter Wolf in Sehnde: Täter droht GefängnisEin zerteilter und in Müllbeuteln entsorgter Wolfskadaver ist am Wochenende in Sehnde bei Hannover gefunden worden. Das schockt Tierschützer von Nabu und auch…www.haz.de -
Zitat
Aber wuerde es nicht deutlich mehr Sinn machen, wenn das fuer alle Hunde gelten wuerde?
In Niedersachsen ist das so, und ja: Es macht deutlich mehr Sinn.
-
Die Ironie an der ganzen Sache ist ja, dass Dr Fleig, der "Vater" des Booms hierzulande, später die Zucht von Bullterriern aufgab, weil ihn die Klientel entsetzte ,die sich dieser Hundetypen zunehmend bemächtigte. Er hielt "seine" Hunde mit ihrem Potential in solchen Händen für eine extreme Bedrohung, und zog sich zurück, weil in der Szene, wie er sagte, nichts mehr zu kontrollieren war.
Sein letztes Buch zum Thema, nachdem sich seine Befürchtungen bestätigt hatten, hieß dann übrigens "Die Kampfhunde-Lüge". So kann's kommen.
-
Dasselbe Problem war übrigens damals in einigen Jack Russell-Linien bekannt und gefürchtet: Welpen, die schon mit 5 Wochen wie die Berserker aufeinander losgingen und sich getötet hätten ,hätten sie nur gekonnt. Sowas wurde auf die Einkreuzung von Bullterriern und Staffs zurückgeführt.
Insofern nochmal: Ja, ich fürchte, sehr artgenossenaggressive Welpen waren in manchen Kreisen durchaus ein Verkaufsargument und gut zu züchten, wenn man sowas wollte.