Beiträge von Phantomaus

    Ich habe gerade auf der Runde zufällig die Halterin mit den beiden kleinen Hunden getroffen, die für mich genau in die Kategorie Kleinsthund und Kleinhund fallen. Heute habe ich einfach mal nach dem Gewicht gefragt: Das Chi-Mix-Mädel hat knappe 5 Kilo (schwerer als man glaubt, so ein Minihund!) der Havaneser-Mix fast 7 Kilo.

    Diese Hündin ist der kleinste Hund, den ich kenne und ich kann mir kaum vorstellen, wie winzig ein 3-Kilo-Hund dann sein mag...

    Es ist aber auch komisch mit den Größen: Man hat eine 800g-Ratte auf dem Schoß und denkt „was für ein Brocken.“ An einer Ratte fühlen sich 800g echt stabil an. Und wenn sich dann ein 5-Kilo-Hund mit den Vorderpfoten auf deinem Bein abstützt, denkt man, „meine Güte, die spürt man ja gar nicht, die kleine Elfe!“

    Ich stimme für den Nachtzirkus und den Trafikanten.

    Ich wollte eigentlich nicht mitmachen, weil mein ungelesener Bücherturm so hoch ist, aber diesmal spielt mir mein Bücher-Messi-Verhalten in die Hände: Beide Bücher liegen hier schon parat ;-)

    Wer kennt sich mit den Sabro Tofflern aus?

    Ich habe gerade Größe 11 geliefert bekommen, die sollten laut Sabro für Hunde bis 30 Kilo passend sein. Mein Hund hat 25 Kilo.
    Von der Breite sehen die auch passend aus, aber ich kriege die Pfote nicht rein. Im "Knöchelbereich" sind die irgendwie zu eng. Einfach reinpressen geht ja auch nicht, dann verzwirbelt sich das Fell. Hin- und Herdrehen beim Schieben habe ich versucht, keine Chance.

    Brauche ich eine größere Größe, habe ich ein Montagsmodell erwischt oder stelle ich mich zu doof an?

    Es passiert mir nicht oft, aber es passiert, dass ich Hunde übersehe. Auch größere, wenn sie optisch mit der Umgebung verschmelzen:

    Vor ein paar Tagen laufe ich abends aus meiner Einfahrt raus. Auf dem Bürgersteig neben meiner Einfahrt sehe ich einen Typen, der irgendwie in der Bewegung einfriert und nicht weitergeht. Mein Hund bockt, ich sag zerstreut Hallo und will mich zügig links vorbeiquetschen. Ich höre ein tiefes Knurren. Es kommt von rechts.

    Ich: "Oh, Sie haben einen Hund dabei?"
    Er, genervt: "Ja, klar!"


    Ist immer so. Wenn sich jemand im Halbdunkel merkwürdig verhält, ist das meistens ein Hundehalter. Ich weiß das. Ich bin einer von denen...

    Mir haben die Nachbarkatzen mit perfider Bosheit immer ins Kräuterbeet gekackt. Die üblichen Tipps mit
    Stöcker ins Beet picken, Kaffeesatz verstreuen, spezielle Anti-Katzen-Pflanzen pflanzen haben alle nichts gebracht.

    Was was gebracht hat: Elektroventil am Wasserhahn anbringen, Rasensprenger auf das Beet ausrichten und den durch einem Bewegungsmelder mit Zeitschaltuhr* auslösen: Jemand oder etwas betritt nachts mein Beet: Der wird nass gemacht!

    Das Ganze konnte ich nach ein paar Wochen wieder abbauen, dann hatten die Viecher sich ein anderes Klo gesucht.

    * Die Zeitschaltuhr ist optional, aber sinnvoll. Es ist ärgerlich, wenn man beim Kräuterernten in seine eigene Katzenfalle tappt und platschnass wird.

    @GruenerTee:

    Der Vater hat ja offenbar ganz ruhig reagiert. Das Kind hat nur einen Kratzer abbekommen. Es sind ja nicht alle Eltern total hysterisch, einige können auch einfach die Kirche im Dorf lassen. Erst recht, wenn der Umgang mit fremden Hunden schon mehrfach thematisiert wurde und das Kind alt genug ist, um es zu begreifen. Wahrscheinlich hakt die Familie das unter "jetzt hat er's hoffentlich mal begriffen" ab.

    Ich bin als Kind auch gelegentlich gebissen worden, weil ich auch keinen Respekt vor fremden Hunden hatte. Meine Eltern wären nie auf die Idee gekommen, den Hund oder Hundehalter dafür verantwortlich zu machen. Da hieß es immer nur "Was fasst Du auch jeden Hund an, selber schuld."

    Natürlich passt Du jetzt besser auf, wenn unberechenbare Kinder in Schnauzennähe sind. Aber damit sollte es auch getan sein.

    Na klar, ich baue dann ein Riesen-Katzenklo mit einer umlaufenden Steinmauer und ganz viel Sand drin.
    Da hätten dann alle Nachbarkatzen endlich einen definierten Platz zum kacken... :headbash: