Beiträge von Phantomaus

    :lachtot: Eine tolle Idee! Dann könnte der Hund vielleicht gleich alleine Gassi gehen. Er wird dann einfach angerufen, wenn er wieder nach Hause kommen soll. Und ich kann inzwischen in Ruhe daheim telefonieren, ohne diese ganzen Störgeräusche wie Vogelgezwitscher, Fahrradgeklingel und Hundegebell...

    Gibt's: GPS-Tracker.

    Das Ding hat eine eigene SIM-Karte und der Hund hat damit sozusagen sein eigenes Smartphone dabei. Okay, man kann ihn nicht anrufen. Aber immerhin könnte man das Ding so einstellen, dass man wenigstens eine kurze Nachricht bekommt, wenn er zu Hause aufbricht und das Grundstück verlässt.
    Und wo genau er wann ist und wie er da hingekommen ist, kann man dann ja über die App stalken... so als besorgte Helikopterhundehalter. :headbash:


    Für Standard-Runden haben wir eigene Namen, z.B. Elefantenfriedhof (die Runde geht an einem Haus vorbei, in dessen Vorgarten ein steinerner Elefant steht; dann weiter durch einen Park, welcher früher mal ein Friedhof war), alte Männerrunde (bin ich mit unserem Benny immer gelaufen), Fahrradweg, usw. usf.. Außenstehende sehen uns immer fassungslos an. ;-)

    Ich habe auch einen Haufen blumiger Begriffe für die Wegmarken an den üblichen Runden. Man muss schließlich zu Hause Rapport geben, wo man langgegangen ist, wo ein überfahrenes Karnickel liegt und so!

    Und andere Hundehalter machen das auch, das weiß ich zufällig!
    Mir erzählte mal eine Gassibekannte was von "...und da im Schlüterschen Schlauch gibt's ..."
    Ich: "Wo ist DAS denn?"
    Sie: "Achso, haha, wir nennen das so, weil da Bekannte von uns wohnen und der Weg so eng ist" *beschreibt mir die Stelle*
    Ich: Ah! "Zweite hohle Gasse" heißt das bei uns!"

    Ich habe im letzten Jahr auch gesehen, wie überall im Viertel Leute ihren Buchsbaum abgekärchert, abgestaubsaugt und eingesprüht oder gleich ganz rausgerissen haben...

    Ich hatte da gerade keine Ressourcen für einen konsequenten und organisierten Großangriff und habe meinen befallenen Buchsbaum rund ums Kräuterbeet mit dem Problem alleingelassen. Der kommt jetzt größtenteils ganz okay wieder - da bin ich gerade gespannt, ob die Zünsler-Population bei mir ausgestorben ist oder ob sie überwintert hat...

    Wir haben hier auf der Runde so einen harten Hund, der wirklich immer geifernd am Fahrrad in der Leine hängt und Theater vom Feinsten macht, wenn er einen anderen Hund entdeckt. Und der Halter sagt: Nix. Gar nix. Auch nicht Hallo oder Achtung.

    Ich würde mir so wünschen, dass der speziell im Dunkeln mal auf 100 Meter Entfernung irgendwas rüberrufen würde, damit man gewarnt ist. Der sieht mich ja von Weitem, mein Hund hat ein auffälliges Leuchthalsband. Seiner nicht. Hundertpro weiß der lange vor mir, dass da eine unerfreuliche Begegnung stattfinden wird. Aber er sagt es nicht.

    Stattdessen habe ich gelernt, sein flackerndes Fahrradlicht und sein Fahrtempo von dem der anderen Radfahrer zu unterscheiden, damit ich meinen Hund wenigstens einigermaßen unaufgeregt eingesammelt kriege, bevor sie in Schreckstarre verfällt. Gnade mir Gott, wenn der mal sein Licht repariert oder sein Tempo erhöht...

    Neulich war cool. Da lief ich verträumt ein Pättchen lang und ein Mädel mit Fahrrad überholte mich und sagte: "Da kommt gleich noch ein Hund!" Und ich so: "Hmm-hmm, okay?" Erst passierte 3 Minuten lang nichts dann hörte ich hinter mir was keuchen und dachte noch: "Doch nicht DER Hund?". Doch. Wäre praktisch, wenn der Halter immer so einen Botschafter voranschicken würde. Und wenn der Botschafter dann noch etwas konkreter in seinen Ansagen wäre...

    Dieses Problem mit der muffigen Wäsche. Das kommt ja hier regelmäßig auf und ich kenne es auch...

    Kann es sein, dass das ein Problem ist, dass bevorzugt bei Hundehaltern entsteht?

    Mein Freund forscht gerade mal wieder nach Lösungsansätzen, ich habe ihn auf die Suchfunktion im Dogforum aufmerksam gemacht und er meint jetzt, dass auch in anderen Foren erstaunlich viele Menschen, die sich zu dem Problem äußern, einen Hund im Profilbild haben.

    Statistische Koinzidenz oder besteht da ein Kausalzusammenhang?

    Der fünfjährige Nachbarsjunge hat einen Narren an meinem Freund gefressen und kommt gerne zum "Helfen" rüber, wenn er ihn im Garten erspäht. Und dann will er hinterher eine Belohnung. Weil mein Freund das ja vom Hund kennt, gibt er ohne zu Zögern Essbares als Belohnung raus.

    Ich habe darauf hingewiesen, dass die Eltern des Jungen eventuell was dagegen haben, wenn fremde Leute ihm unkontrolliert Süßigkeiten zustecken. (Wir kennen die Eltern kaum. Der Junge ist erheblich kontaktfreudiger als der Rest seiner Familie.)

    Mein Freund: "Das war ein ORIGINALVERPACKTER Müsliriegel! So paranoid ist doch niemand!"

    Der dachte echt, dass überbesorgte Eltern Angst vor Giftködern haben könnten. Dass Süßigkeitenmengen an sich, Abendessenszeiten und Schnorren insgesamt ein Problem sein könnten, kam ihm nicht in den Sinn... Woher auch.

    Reste sind doch großartig! Gibt kein besseres Gefühl, als nach einen harten Tag nach Hause zu kommen und zu wissen: Ich muss nicht kochen, ich hab noch Reste von gestern! Oder von vorgestern, das ist doch kein Ding. Mein Essen hält sich tadellos ein paar Tage im Kühlschrank.

    Und auch, wenn nur 'ne halbe Portion übrig bleibt, hebe ich die auf und freue mich am nächsten Tag über einen kleinen Snack.

    Gelegentlich kommt es vor, dass ich denke, ach, so doll war das nicht, das muss ich jetzt nicht nochmal haben. Dann kriegt's der Hund. Und so ein Labrador wird dann natürlich auch mit größeren Mengen fertig als ein Chi.