Ich wohne zwar außerhalb, habe aber mein Büro in der Innenstadt und gehe die (kurze) Mittagsrunde durch eng besiedeltes Gebiet.
In den Nebenstraßen gibt es hier den hübschen Trend, dass städtische Bäume von den Anwohnern mit selbst gepflegtem Grün verschönert werden. Die gehen natürlich nicht als Pipistelle.
Die nicht verschönerten Bäume werden genutzt, um Fahrräder dranzuketten. Geht nicht als Pipistelle, jedenfalls nicht für Rüden. Mit 'ner Hündin hat man da manchmal noch 'ne Möglichkeit.
Rabatten im Mini-Park 300 Meter weit weg: Mmh. Auch nicht wirklich.
Die schäbige Stelle hinter dem Trafo-Häuschen: Wäre optimal, aber da pinkeln auch Obdachlose hin und das Stück betritt man besser nicht, wenn man seinen Verstand beisammen hat.
Ich sehe ein, dass die Lage in der Innenstadt pipitechnisch vertrackt ist. Die meisten Hunde entscheiden sich hier für den Gestrüppstreifen rings um den eingezäunten Kinderspielplatz. Viel anderes bleibt ihnen auch nicht übrig.
Meine Hündin pinkelt meistens in den Rinnstein. Hat sie selber so beschlossen, also bitte keinen Fragen, wie ich ihr das beigebracht habe. Auch dafür habe ich mir schon was anhören müssen, sowohl negative als auch positive Kommentare.
Optimal wäre es, wenn sie direkt in einen Gulli strullen könnte, aber das hat noch nie geklappt.