Ich habe das mit der Züchtersuche auch gerade hinter mir - zweimal, weil die Hündin des ersten Züchters leider nicht aufgenommen hat. Mein Traum vom Vizsla ist auch noch keine Realität, aber immerhin scheint die Hündin des zweiten Züchters jetzt tatsächlich tragend zu sein und ich stehe auf der Warteliste.
Ich bin auch keine Jägerin und jogge nicht ;-) Ich habe allerdings schon einen Hund, mit dem ich entweder angeben oder mich blamieren kann - je nach Tagesform. Ich habe jedenfalls die Fachbegriffe schon mal drauf und kenne mich ein bisschen mit Nasenarbeit und Jagdersatzspielchen aus. Beim Labrador - was ja ein GANZ anderer Hund ist, wie mir immer von Vizsla-Leuten erklärt wird. Sehe ich jetzt nicht unbedingt so, aber vielleicht ist mein Labbi ja auch ein Freak.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es am Besten funktioniert, wenn man die Züchter anruft. Und dann einen Kennenlerntermin vereinbart, wenn die Züchter es grundsätzlich für denkbar halten, an Nicht-Jäger abzugeben. Bei denjenigen, denen ich nur eine Mail geschickt habe, um die Wurfplanung zu erfragen, kam auch nie was zurück. Die VUV-Züchter legen außerdem auch oft keinen Wert auf schicke Webseiten, sondern mehr auf Prüfungsergebnisse. Mit den Informationen kann man als Nicht-Jäger nicht viel anfangen und die Infos, die man gerne hätte, zum Beispiel wie und wo die Welpen aufgezogen werden, muss man halt persönlich erfragen. Auch dafür ist ein Kennenlerntermin gut. Und dafür, die potentielle Mutterhündin kennenzulernen. Da gibt‘s ja auch deutliche Charakterunterschiede zwischen sehr vorsichtig und zurückhaltend und sehr munter und aufgeschlossen.