Beiträge von Phantomaus

    Im Gegenteil, das könnte sehr positiv für Deinen Hund sein! Bei sehr ängstlichen Hunden hat man ja immer das Problem, dass sich die Stresshormone ansammeln und nur langsam wieder abbauen. Wenn er sich in der Gegend bei Deinem Elternhaus wohl fühlt und da mal richtig runterkommen kann, ist das gut für seine Nerven.

    Und dann ist er hinterher wahrscheinlich sogar wieder etwas aufnahmefähiger für das Training in der Stadt. Weil dann mal nicht das gesammelte Adrenalin von einer Woche in ihm rumschwappt und ihm die Lernfähigkeit raubt ;-)

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    Edit: CH-Tröte war schneller. Aber ich habe noch einen Zusatzbeitrag: Und für Dich ist es auch gut. Ich weiß, wie einen das belastet, wenn man einen Hund hat, dem ständig alles zu viel wird. Wird Euch beiden guttun, der Urlaub!

    @Rübennase: Such den Kontakt zur örtlichen Tageszeitung, Stadtmagazinen und Co. Durch das Jubiläum wird ein Bericht über den Salon zur „Nachricht“ und Du hast eine gute Chance auf kostenlose Werbung/PR. Und ein paar bunte Hunde, die sich für Fotos hergeben würden, kannst Du ja auch beisteuern ;-) Das Jubiläum eines Hundesalons hat alles, was Lokalmedien lieben!

    Je nachdem, wie viel Ehrgeiz Du im Hundesport an den Tag legst, brauchst Du nicht unbedingt einen Champion als Begleiter. Man kann durchaus auch mit einem Hund, der nicht auf Sportgranate selektiert wurde, richtig viel machen: Die allermeisten Retriever sind sehr begeistert, wenn man ihnen was zu tun gibt und machen gerne mit. Wenn man mal eine Trantüte sieht, sieht man daneben eigentlich immer einen Halter, der auch keinen Bock hat ;-)

    Aber der leistungsorientierte Sport, das Vereinsleben und das Konkurrenzdenken, das damit einhergeht, muss einem ja auch gefallen. Ich persönlich arbeite mit meinem Hund, um sie zu beschäftigen und nicht, um Pokale abzuräumen. Ich trainiere in erster Linie Dinge, die meinem Hund liegen und die ich bestärken kann. Mir macht das einfach so Spaß - ich brauche da keinen Punktrichter bei.

    Zitat von nepolino

    Die irgendein Dussel gegen ne neue Maschine getauscht hat- weil wegen Strom sparen und so..

    Oder die man nicht hat reparieren lassen, weil der Miele-Fritze meinte, dass das Ersatzteil plus Einbau um die 700 Euro kostet. Ist mir jetzt zweimal passiert mit Geräten, die ich mit der Wohnung übernommen habe und die keine 10 Jahre alt waren.

    Ich finde es ja absolut sinnvoll, gescheite Geräte zu kaufen, die man auch mal reparieren kann, wenn was kaputt ist. Aber beim Fachhändler werden die Ersatzteile mit Gold aufgewogen. Da MUSS es irgendwelche Kanäle in die Zweitverwertungsindustrie geben, die auch günstiger reparieren können. Sonst könnte man ja niemals für 200 Euro ein gebrauchtes Qualitätsgerät bekommen. Und wenn der Markenhersteller mir die Ersatzteile mit dem Preis madig macht, kaufe ich bei denen doch kein Neugerät mehr, sondern gehe zu den Reparaturschuppen und nehme ein gebrauchtes.

    Gestern auf dem Spaziergang: Ein Rentnerpaar beobachtet, wie ich für den Hund Dummies werfe und der Hund dann danach sucht.

    Er: "Schon toll, wie der das alles findet!"
    Ich: "Ja, ich guck mir das auch immer gerne an!"
    Er: "Da braucht man aber auch die richtige Rasse für!"
    Ich: "Ach, eigentlich nicht. Das können die alle, die müssen es nur wollen!"
    Er: "Ich habe da kürzlich einen Artikel gelesen, dass Hunde einen USB-Stick in der Nase haben. Aber das wird ja auch angezweifelt!"
    Ich: *lach* "Den Artikel* habe ich auch gelesen. Da ging's um Personensuche, ne? Und dass die Polizei den Hunden nicht glaubt?
    Wissen Sie was? Der Hund hier kann auch nach einer vermissten Person suchen. Und meistens findet sie die auch. Soll mir keiner erzählen, dass die das nicht können!"
    Er: "Wir hatten ja früher immer Terrier. Die sind auch öfter mal entwischt!"


    Ich liebe solche Leute. Als ob man mit Loriot persönlich spricht...


    * In dem Spiegel-Artikel stand wörtlich was von "DNA-Labor in der Nase." Das kann man schon mal verwechseln.

    Frag einfach.

    Je mehr Gedöns man um das Thema macht, desto eher kommen Leute auf die Idee, dass es kompliziert ist.

    Die Situation bei Euch im Büro ist ideal, die Kollegen haben nichts dagegen, Du hast Dir eine freundliche und unkomplizierte Sorte Hund ausgeguckt. Du bist eine verantwortungsbewusste Arbeitskraft, auf deren Leistung man sich verlassen kann. Und Du würdest es nicht vorschlagen, wenn Du Dir nicht sicher wärst, dass es reibungslos laufen wird.

    Ein Argument ist, dass Hunde ca. 20 Stunden am Tag schlafen. Einen Großteil der Zeit im Büro ist mit dem Hund also normalerweise nichts los.

    Leute, die sich nicht mit Hunden auskennen, haben oft fälschlicherweise die Vorstellung, dass das dann so läuft wie mit einem Kleinkind im Büro. Ist so aber nicht – jedenfalls nicht, wenn man den Hund im Büro nicht aufdrehen lässt und den Kollegen erklärt, dass der Hund kein Pausenclown ist. Dann kann man ganz normal und langweilig seiner Schreibtischarbeit nachgehen. Während der Hund neben einem pennt. Was absolut artgerecht ist, weil Hunde das so machen.

    Ein gutes Argument wäre für mich auch, dass Du mit Deiner Oma einen Plan B hast, wenn irgendwas schiefläuft. Da kann man eine Probezeit für den Hund im Büro vereinbaren und wenn's nicht läuft, wird die Erlaubnis eben wieder zurückgezogen.

    Aber ich gehe davon aus, dass der Hund kein Störfaktor ist. Und dass das auch Deine Chefin erkennt und nichts dagegen haben wird.

    Bisschen vertrackt ist das im Büro allerdings, solange der Hund noch nicht stubenrein ist. Ist schwierig, im rechten Moment aufzuspringen und den Hund rauszubringen, wenn man gerade in einem Meeting oder Telefongespräch ist. Und wenn man den Zeitpunkt verpasst hat, muss man die Bescherung aus dem Büroteppich putzen. Das sehen Chefs und Kollegen eventuell auch nicht so gern. Je nachdem, wie flexibel Du bei Deiner Arbeit bist und wie pflegeleicht die Fußböden bei Euch im Büro sind, würde ich also drüber nachdenken, den Hund erst im Büro vorzustellen, wenn er stubenrein ist.

    Manche sind aber auch selber schuld. Mich hat neulich eine alte Freundin meiner Mutter begrüßt. Eine ältere Dame um die 70. Mit den Worten: "Kennst Du mich noch? Ich bin die Mama von Jörg!"

    Ja, ich war mit Jörg zusammen in der Grundschule. Aber das ist schon eine Weile her. Den habe ich seitdem nicht mehr gesehen. Die Frau schon ab und zu. Wie das halt ist, wenn Deine Eltern mit Leuten befreundet sind. Für mich war das einfach Mamas Freundin Rita. Die ich kenne. Und nicht die Mutter von irgendwem, den ich praktisch nicht mehr kenne.