Ein Argument ist, dass Hunde ca. 20 Stunden am Tag schlafen. Einen Großteil der Zeit im Büro ist mit dem Hund also normalerweise nichts los.
Leute, die sich nicht mit Hunden auskennen, haben oft fälschlicherweise die Vorstellung, dass das dann so läuft wie mit einem Kleinkind im Büro. Ist so aber nicht – jedenfalls nicht, wenn man den Hund im Büro nicht aufdrehen lässt und den Kollegen erklärt, dass der Hund kein Pausenclown ist. Dann kann man ganz normal und langweilig seiner Schreibtischarbeit nachgehen. Während der Hund neben einem pennt. Was absolut artgerecht ist, weil Hunde das so machen.
Ein gutes Argument wäre für mich auch, dass Du mit Deiner Oma einen Plan B hast, wenn irgendwas schiefläuft. Da kann man eine Probezeit für den Hund im Büro vereinbaren und wenn's nicht läuft, wird die Erlaubnis eben wieder zurückgezogen.
Aber ich gehe davon aus, dass der Hund kein Störfaktor ist. Und dass das auch Deine Chefin erkennt und nichts dagegen haben wird.
Bisschen vertrackt ist das im Büro allerdings, solange der Hund noch nicht stubenrein ist. Ist schwierig, im rechten Moment aufzuspringen und den Hund rauszubringen, wenn man gerade in einem Meeting oder Telefongespräch ist. Und wenn man den Zeitpunkt verpasst hat, muss man die Bescherung aus dem Büroteppich putzen. Das sehen Chefs und Kollegen eventuell auch nicht so gern. Je nachdem, wie flexibel Du bei Deiner Arbeit bist und wie pflegeleicht die Fußböden bei Euch im Büro sind, würde ich also drüber nachdenken, den Hund erst im Büro vorzustellen, wenn er stubenrein ist.