Beiträge von Julia127

    Unter starker Belastung, hört man Shira ein klein wenig lauter. Aber da ist jeder Hund aufgrund der Frequenz etwas lauter. Sie kann auch neben dem Rad laufen.
    Und doch bemerke ich die deutlich stärkere Bauchatmung. Die viel größere Hitzeintoleranz und mangelnde Ausdauer gegenüber "normalen" Hunden.

    @Atrevido Wir sprechen jetzt natürlich von Einzelfällen aber verstärkte Bauchatmung bemerke ich bei meinem Hund am Rad nicht.
    Klar, die Atemfrequenz erhöht sich je nach Belastung.
    Sie sprintet aber auch weniger am Rad sondern joggt mehr im normalen Tempo nebenher.

    Natürlich habe ich die Frenchies die ich für freiatmend halte nicht probegefahren und kann dir nicht sagen wie es bei denen aussieht. ;)
    Die konnten nur eben über einen langen Zeitraum toben und rennen und problemlos mit "normalen" Hunden mithalten. Und waren nicht nach 5 Minuten fertig oder hatten eine hörbare Atmung. (Bis auf das normale Hecheln bei größerer Belastung)
    Sie waren in der Gruppe eben einfach unauffällig und so wie die anderen Hunde unterwegs.

    Freie Atmung heißt für mich keine Einschränkung des Atemvorgangs, sonst wäre es keine freie Atmung.
    Und bei den Hunden hatte ich nicht den Eindruck das sie (bezogen auf die Atmung) eingeschränkt sind. :ka:

    Was die Hitzeempfindlichkeit angeht ist das für mich nochmal ein anderes Thema. Bei meiner Aussage oben habe ich mich nur auf das reine Atmen bezogen und das so häufig gehörte Röcheln.
    Und den Vorwurf der hier immer mal wieder anklingt das alle einen röchelnden Hund haben und sich das nur schön reden.
    Ich kenne keinen Vertreter der Rasse der gut mit großer Hitze umgehen kann (wobei es da auch wieder abstufungen gibt).

    Die mangelnde Ausdauer habe ich immer für eine Nebenwirkung des massigen Körperbaus gehalten. :???: Ein kleiner Hund mit einem schweren Körperbau, ist nicht anders als ein großer Hund mit schwerem Körperbau.
    Wird bei der Rasse leider auch immer schlimmer: Umso massiger umso besser. :muede:

    Oder ist das Zufall?

    12 Jahre finde ich in dem Zusammenhang nicht besonders lang
    Es gab natürlich in den letzten 10 Jahren einen ziemlichen Boom.
    Also es sind definitiv mehr Bulldoggen auf der Strasse als vor 12 Jahren.

    Aber wie das statistisch aussieht weiss wohl keiner... Ich kann mir vorstellen das der Bestand schon früher nicht gut war aber dadurch das sie zur Moderasse wurde, wurde es vermutlich noch schlimmer weil Vermehrer überall aus dem Boden schossen.

    Ich muss dazu sagen: Ich erlebe es nicht so das 100% der Bulldoggen Probleme mit der Atmung haben. Es sind definitiv viel zu viele aber jedem der sagt: "Mein Hund hat eine freie Atmung" zu unterstellen das er sich das nur einbildet (kommt hier im Thread manchmal so rüber) finde ich auch doof.

    Ich habe hier in meinem Umfeld schon sehr viele Frenchies getroffen und würde sagen ca. 75% davon waren objektiv bezüglich der Atmung NICHT voll belastbar. Also von "hatten wegen der Atmung keine Ausdauer beim spielen" bis "röcheln durchgehend" war alles dabei.

    Ich will damit nichts relativieren (weil die 75% schlimm genug sind) aber es gibt Bullys mit freier Atmung. Mit WIRKLICH freier Atmung.
    Meine Hündin läuft mit Ausdauer am Rad und atmet dabei vollkommen geräuschlos und normal.

    Der Schnitt ist aber so schlecht das es eben wahrscheinlicher ist einen kranken Hund zu bekommen als einen gesunden. Zudem sieht man einem freiatmendem Hund natürlich nicht an ob er Allergien hat oder in zwei Jahren Probleme mit dem Rücken.
    Also es bleibt natürlich eine kranke Rasse.

    Leute, es ist FREITAG! :hurra: :hurra: :hurra:
    Heute mach ich früher Schluss: Um spätestens 16 Uhr bin ich hier weg. :hurra:

    Und um den ganzen noch ein Krönchen aufzusetzen hab ich kommende Woche FREI! :applaus:
    Den Dienstag muss ich leider kommen weil ich wieder zu nett bin :ugly: ABER dafür hab ich den Montag danach auch noch frei. :applaus:

    Macht ihr Freitags früher schluss oder ist das für euch immer ein ganz normaler Arbeitstag?

    Wenn man auf Hunde steht, die ein Qualzuchtproblem haben, kann man sich doch guten Gewissens im Tierschutz umschauen. Dann hat man die Art Hund die man so gerne mag und tut dabei sogar noch was Gutes.
    Soooo schwer kann's doch nicht sein!

    Kann ich nur unterstreichen. Warum nicht direkt aus dem TS übernehmen?
    Lotto spielt man auch bei einem Hund dieser Rasse vom Züchter. Und auch bei einem Frenchie aus dem TS kann man Glück haben. (Meine kommt ja aus dem TS und hat wirklich gar keine Probleme mit Atmung und Bewegungsapparat. Dafür eben mit Allergien. :muede: )

    Ich habe auch Null Verständnis dafür, wenn jemand seine Haustiere fett füttert. Na klar haben die meisten Hunde IMMER Appetit, aber deswegen muss man ihnen doch nicht ständig was zustecken! Der Appetit wird ja dadurch nicht befriedigt...

    Nur mal kurz als Einwurf: Einige Frenchie-Besitzer verwechseln da Fett mit Muskeln und wollen eben das ihr Frenchie "nach was aussieht".
    Hört sich total bescheuert an aber in den Augen einiger Besitzer muss ein Frenchie "quadratisch" aussehen. Und das heißt in vielen Fällen einfach dick.

    Ich wurde schon so oft darauf hingewiesen das mein Hund unbedingt "Muskeln" aufbauen müsste (sie ist einfach nur schlank und normal bemuskelt) und "Da müsste ich unbedingt mal was machen" während der eigene Hund wirklich einfach sehr dick war. In den Augen der Besitzer aber ein "Muskelpaket".

    Die Vorstellung die manche Besitzer von ein einem normalen Frenchie haben ist einfach verschoben.

    Das sie allermeistens sehr an der Leine ziehen, ist mir auch schon aufgefallen


    Es ist ja wirklich schon sehr auffällig das Bulldoggen wenn sie leinenführigkeit nicht richtig gelernt haben wie die Ochsen ziehen.
    Also nicht mehr in einem "normalen" Rahmen sondern wirklich extrem.

    Ich hab aber inzwischen die Vermutung das sie auch in dem Zusammenhang das tun, was sie immer tun: Sie reagieren auf Druck (die Leine ist straff am Hals) mit Gegendruck.
    Und das schaukelt sich an der Leine natürlich hoch. :???:

    @Trixie03 Danke das du schreibst was ihr füttert. Unsere Hunde sind ja in einer sehr ähnlichen Gewichtsklasse.
    Öl gebe ich einen TL täglich (momentan Leinöl; bei Nachtkerzenöl gebe ich auch nur ein paar Tropfen) und eben zusätzlich mind. 50g Fett.
    Der Anbieter nennt es Fleischfett vom Pferd. (Barfers Wellfood)
    Ich bin davon ausgegangen das es also einfach vom Fleisch gelöstes/getrenntes Fett ist. Pferd ist im Vergleich aber echt mager, also vllt. muss ich deshalb so viel mehr dazugeben als du, wenn du Lamm und Wild fütterst und das sehr fett ist.
    Dann käme es ja ungefähr hin.

    @March Also das es prinzipiell immer drin ist, habe ich noch nicht gehört. Die großen Labore von denen ich gelesen habe (z.B. u.a. Laboklin) , weisen explizit darauf hin das in deren Mitteln KEIN Aluminiumhydroxid enthalten ist. Vllt. trifft das auf einzelne Hersteller zu aber auf alle nicht. :???:

    Meine darf frei laufen aber hört eben auch auf den Rückruf.

    Wobei ich auch mehr Franz.Bulldogge kenne die immer angeleint sind oder nicht hören und JA das liegt zu 90% an den Besitzern und zu 10% an den speziellen Eigenschaften der Rasse die es schwieriger (aber nicht unmöglich) macht sie zu erziehen.

    Ja, die meisten Vertreter dieser Rasse haben prinzipiell erstmal ihren eigenen Kopf. Nur um dir einen Gefallen zu tun, hören sie nicht bzw. nur wenn sie vllt mal Lust haben. Und auch drillen kann man sie nicht. Sie sind eben wirklich stur und was sie nicht wollen, das wollen sie nicht. Und basta.
    ABER: Man kann sie in der Regel wunderbar bestechen und über Belohnungen arbeiten. UND: Konsequenz (ohne Ungerecht zu sein!!!) ist wichtig.
    Bullys haben einen langen Atem. Während eine andere Rasse es nach der dritten Ermahnung bleiben lässt, probiert der Bully andauernd an gesetzten Regeln zu rütteln. Sie aufzuweichen oder zu umgehen.
    Das kann schon nerven wenn man keine Geduld dafür hat. Und ich kann mir schon vorstellen das viele dann schnell aufgeben und einfach sagen: Man kann sie einfach nicht erziehen.

    Das Problem von vielen (nicht allen) Bully-Besitzern ist: Viele behandeln ihren Hund nicht wie einen Hund. Da scheint die Rasse einfach die unbedarften anzuziehen die sich mit dem Wesen von Hunden gar nicht beschäftigen wollen. Sehr viele werden gar nicht erzogen oder es wird versucht auf die falsche Art zu erziehen.
    Mit Druck/Zwang oder eben komplett ohne Konsequenzen.

    Fall 1: Besitzer versucht es mit der Hundeschulmethode. Hund reagiert stur und nicht immer wie der Besitzer will. Besitzer gibt frustriert auf.
    Der Bully hatte den längeren Atem.

    Fall 2: Besitzer versucht den Hund mit Druck zu erziehen. Hund fühlt sich ungerecht behandelt und reagiert stur und macht nun erst recht nicht was der Besitzer will Das wird er auch nicht egal wie konsequent der Besitzer jetzt diese Erziehungsmethode anwendet.

    Fall 3: Besitzer versuchen sporadisch pber Belohnung zu erziehen wenn ihnen mal danach ist.
    Es ist aber einfach das Durchhaltevermögen nicht da um Regeln durchzusetzen. Und das funktioniert dann schon gar nicht bei einem Bully, die in der Regel einen eeeecht laaaaangen Atem haben.


    Bei dieser Rasse braucht es imo eine Mischung aus Fingerspitzengefühl , Humor und Konsequenz.
    Auf Ungerechtigkeiten reagieren meiner Erfahrung nach Bullys noch störrischer und nachtragender.

    @Laviollina Ich muss mal kurz noch bezüglich Schilddrüse und den Verhaltensauffälligkeiten schreiben.
    Mollys Schilddrüsenunterfunktion wurde erst so spät erkannt weil sie ebenfalls nervös war und unruhig und zeitweise kopflos. Also kurze Zündschnur und eben nervöses Verhalten.

    Die meisten (auch TÄ) verbinden mit einer Störung der Schilddrüse erstmal eher das der Hund antriebslos und lustlos ist. Das ist aber wie gesagt nicht immer so. Sondern kann eben auch genau andersrum sein.
    Molly ist jetzt medikamentös eingestellt. Sie ist immer noch "nervöser" als andere Hunde aber bei weitem nicht mehr so kopflos wie früher.
    Ich würde das an deiner Stelle auf jeden Fall kontrollieren.

    Zusätzlich zu dem Schreien: Das macht meine Hündin selten aber auch ab und zu wenn ihr etwas nicht passt und sie in einem aufgeregten Zustand ist. Sie protestiert so. Und das ist (bei ihr) keine Angst oder so sondern Protest und Frustration.
    Mal als Beispiel: Ich bin mit ihr zum Auto gelaufen. Eine Nachbarin die Molly gerne mag, kam in unsere Richtung. Molly hat sie gesehen und war schon aufgeregt.
    Da ich keine Zeit hatte, hab ich sie aber in ihre Box ins Auto gesteckt (da kann sie nichts sehen).
    Als die Nachbarin dann bei mir ankam und ich kurz zwei Worte wechselte, fing Molly plötzlich an wie am Spieß zu schreien.
    Wie du es auch beschrieben hast.
    Das war aber nicht Angst oder so etwas. Sie war einfach unzufrieden und frustriert weil sie nicht die Nachbarin begrüßen durfte und nicht mal sehen konnte was wir machen. Sie ist einfach teilweise ein absoluter Kontrolletti und möchte alles und jeden kontrollieren.
    Ich kenne deinen Hund natürlich nicht aber kann es nicht auch sein das dein Hund dich kontrollieren will?

    Bei Molly ist übrigens zuuu viel Nähe auch kontraproduktiv.... eine weitere auffällige Parallele. ;)