Beiträge von Julia127

    Dazu wurde mir noch erzählt, der Welpe sei viel zu dick.
    Auf meinen Einwand, das sei alles nur Fell würde ganz mild wissend gelächelt und genickt.. :muede:
    LG von Julie


    Boah! Sowas hasse ich ja.
    Wie oft ich mich schon rechtfertigen musste...
    Nein, mein Hund hat (auch lt. Tierarzt) idealgewicht.
    Nein, sie ist nicht fett, die Rasse ist nunmal im Brustbereich breit gebaut. (man kann ihre Rippen erkennen :roll: )
    Nein, die kriegt gut Luft, danke der Nachfrage.
    Nein, die röchelt nicht. (Sie grunzt zur Begrüßung alle Menschen und Hunde an. Ist ihr Kommunikationsmittel; auch wenn sie zuhause ein Leckerli will).
    Und dann (wie du schon geschrieben hat), dieses milde lächeln...

    Und das merkwürdigerweise in meinem Fall meist von irgendwelchen Omis die ihren kleinen Fiffi total überfüttern :roll: ("Bei meinem liegt das ja an den Enzymen...") :lepra:

    Das mit dem "steif machen" (inkl. starrer Rute) kenne ich noch von unserem alten Familienhund. Da sind wir dann auch eingeschritten weil es in den meisten Fällen sonst zu Raufereien kam.
    Nicht zu verwechseln mit dem "steif machen", mit angelegten Ohren und leicht wedelndem Schwanz. Da wurde dann gespielt. :D

    Molly ist allgemein ziemlich unterwürfig. Daher kann ich mich nicht an eine Szene erinnern in die ich eingreifen musste weil es sonst zu einer Rauferei gekommen wäre.
    Sie unterwirft sich und dann wird gespielt (ich glaube das spult sie inzwischen so ab. :tropf: ). Und wenn der andere Hund beim ersten Kontakt knurrt o.ä. rennt sie weg. Inzwischen vertraue ich ihr das sie die Situation richtig einschätzt.

    1-2 mal habe ich sie an die Leine genommen weil sie zu grob gespielt hat. Das war eher zum Schutz des anderen Hundes. Hier sind die meisten Hunde verträglich. Und die die es nicht sind, laufen an der Leine.

    Ich bin echt froh das sie in der Hinsicht so pflegeleicht ist und mein größtes Problem ist das sie sich zu sehr freut (begleitet von fiepen, bellen und Leine ziehen) wenn sie andere Hunde sieht. Da arbeiten wir aktuell dran aber ich denke das wird auch mit der Zeit von alleine besser werden wenn sie älter wird.

    Achso, nochmal ergänzend:

    Ich denke auch das Staffies missverstanden sind. Es ist aber eben eine recht spezielle Mischung aus: terriertypisch viel Energie, sehr rabiater Spielpartner und der Tendenz eher nach vorne zu gehen als den Schwanz einzuziehen.

    Bitte nicht missverstehen: Ich mag Staffies. Wenn alles stimmt und ich mehr Zeit habe wird mein nächster Hund wahrscheinlich ein Staffie aus dem Tierheim.

    Ich hatte wie deine Schwester den "Staffie" in der engeren Auswahl. Hatte über einen aus dem Tierheim nachgedacht.
    Bei mir flog er aus mehreren Gründen dann raus:
    z.B. weil ich meinen Hund wenn ich arbeite 3-4 mal die Woche abgeben muss und mit einem Listi die Anzahl der Personen die den Hund betreuen dürfen, sehr klein wird.Ich kenne auf Anhieb niemanden.

    Meine Huta nimmt zudem keine Listenhunde weil die Auflagen angeblich recht streng sind und sie auch so genug Kunden haben. Die Pensionen bei denen ich angefragt habe (bzgl. Urlaub) nehmen auch keine Listis. Teilweise einfach aus Prinzip nicht. Teilweise schlechte Erfahrungen gemacht.

    Zusätzlich auch die finanzielle Frage: In meinen Bezirk liegt die Steuer für Listenhunde bei 500-600 Euro jährlich (je nachdem wo zu wohnst bis zu 1000 Euro im Jahr). Die Prüfungen um ihn zu halten bedeuten einen gewissen zusätzlichen Aufwand.
    Dazu kann es sein das manche Vermieter einen Listenhund ablehnen. Die allgemeine Akzeptanz finde ich schwierig einzuschätzen.

    Ich kenne nur 2 Besitzer von Staffies. Und die machen bei Spaziergängen einen Bogen um jeden anderen Hundebesitzer. (warten in einer Seitstrasse mit großem Abstand bis man passiert, schlagen sich ins Gebüsch u.s.w)

    Die Sache mit dem Temperament würde ich auch noch mal hinterfragen: Staffies haben Hummeln im Hintern. Es sind Terrier!

    Die Frage die ich mir in eurem Fall stelle:
    Dürfte ein Listi überhaupt ohne Leine laufen? Das wäre ja VOrraussetzung damit er neben einem Pferd laufen kann.
    Und wie sieht es mit der Hundeerfahrung deiner Schwester aus?
    Bei meiner Recherche wurde einstimmig darauf hingewiesen das ein Staffie in erfahrene Hundehände gehört und nichts für Anfänger ist.

    Das eure Bekannte nichts auf Leinenzwang gibt... Ganz ehrlich: Finde ich fahrlässig. Das muss nicht berechtigt sein aber wenn dann was passiert (z.B. im Überschwang Kind umgerissen) ist das Geschrei groß und du bzw. dein "gefährlicher Listenhund" ist schuld. Und bei einem Listi sind die Konsequenzen sehr schnell sehr gravierend.

    Und das war für mich der Hauptgrund gegen einen Staffie. Ich glaube ich hätte immer Angst das mein Hund mal an die falsche Person kommt.

    "Och, guck mal, ein Mops" :tropf:
    Das sagen ca. 90% der Nichthundebesitzer. Manchmal im direkten Gespräch, meistens höre ich das im vorbeigehen. Hauptsächlich wegen ihrer Farbe. Wobei die ja schon anders als bei einem typischen Mops ist. :pfeif:

    Sie sieht NULL aus wie ein Mops. Allein schon ihr riesiger Kopf, die Stehohren, die muskulöse Figur....
    Vereinzelt wird sie auch für einen Boxer-Welpen gehalten.

    Einmal wurde ich total angefahren: "Warum haben Sie dem armen Hund denn den Schwanz abgeschnitten?"
    Ich: "Hä?"
    Sie: "Ja, der Schwanz. Der ist ab."
    Ich: "Sie ist so geboren"
    Sie: "Wie so geboren? Der wurde doch abgeschnitten!"

    Ääääääh...
    Ich hab ihr das dann erklärt, auch das kupieren in DE verboten ist aber ich denke sie hat mir nicht geglaubt. :ka:

    Bei uns waren es vier Welpen. Zwei Jungs (weiss-schwarz), zwei Mädchen (eins fawn und eins red-fawn) Auf den Fotos war der Wurf nur schlecht zu erkennen (die Fotos wurden wohl tatsächlich entwickelt und mit dem Scanner abgescannt) Mir gefiel die fawn-farbene ganz gut. Da aber nur die Farbe der Welpen zu erkennen war wollte ich mir selbst vor Ort ein Bild machen und dann entscheiden.

    Der erste Termin ist dann geplatzt weil ich beruflich weg musste. Als ich wegen einem zweiten Termin anrief sagte man mir: "Tut mir leid, es ist nur noch ein Mädchen da."
    Na gut: vorbeikommen schadet ja nicht. Ich kam durch die Tür und sah nur einen verschüchterten kleinen wunderschönen Welpen in red-fawn. Als ich sie dann auf den Arm nahm, sah sie mich nur kurz an, machte die Augen zu und schlief ein.

    In dem Moment habe ich entschieden: Es fühlte sich richtig an.
    Sie wird meine Begleiterin für die nächsten 10-15 Jahre. Es war einfach ein gutes Gefühl.

    Im Nachhinein scherze ich gerne das es Schicksal war das der erster Termin ausgefallen ist. Wer weiss wie ich mich bei vier Welpen entschieden hätte... Molly passt einfach mit ihrem Charakter perfekt zu mir. Sie gibt sich gern draufgängerisch wenn wir zusammen unterwegs sind, ist aber im Endeffekt sehr sensibel.
    Wir ergänzen uns toll, sie orientiert sich sehr viel an mir und ist genau so wie ich mir meinen Hund backen würde, wenn ich könnte. ;) :smile:

    Mir ging es vor einem Jahr ähnlich wie dir.
    Ich achte nun hauptächlich darauf dass das Futter getreidefrei, zuckerfrei und ohne Geschmacksverstärker ist. Zudem das der Fleischgehalt hoch ist.

    Bin dann schlussendlich bei Wolfsblut hängen geblieben. Auch wegen der vielen Sorten.

    Ach ja: Es gibt natürlich immer absolute Futterterroristen. Finde das Futter was dich zufrieden stellt. Mich hat das Futterthema wahnsinnig gemacht weil es nicht DAS Futter gibt. Kompromisse müssen bei allen gemacht werden.

    Naja, das liegt vermutlich daran dass es eben in jedem Land bestimmte Landestypische Rassen gibt.
    Z.b. in Spanien den Podenco oder den Galog.

    Stimmt, guter Einwand. Und eigentlich logisch. ;)

    Total Off-Topic aber würde mich echt interessieren:
    Ich sehe sehr viele Hunde mit sehr kurzen Beinen (ähnlich Dackel, haben auch in etwa die Größe), mit beigem kurzem Fell (nicht Rauhaar). In etwa so: hier und hier
    Häufiger auch mit genickten Ohren. Jemand eine Idee was da drin ist?
    Bis zur Schwanzspitze ist das der Hund meiner Nachbarin.

    Also ich würde nicht automatisch davon ausgehen das der Besitzer des großen Hundes haftet wenn der kleinere Hund beim Spielen aus versehen verletzt wird. Wir sprechen ja nicht davon das der große Hund den Kleinen angreift.

    Wenn der kleine Hund sich beim spielen überschlägt, in den großen Hund reinrennt, von dem großen angerempelt wird oder so: ist das doch auch einfach ein grundsätzliches Risiko das genauso gut große Hunde treffen kann die miteinander spielen und sich vllt. dabei verletzen.
    Ich will Kleinhundebesitzern nicht den schwarzen Peter zuschieben (bin ja selber eine. ;) ). Aber ich denke in dem Zusammenhang liegt die Verantwortung für das Wohl des Hundes beim Besitzer der entscheiden muss, welche Hunde zum spielen geeignet sind.

    Mal ein abstrakter Vergleich: :ugly:
    Wenn ich so parallelen zu meinem Neffen ziehe: Wenn der sich beim spielen mit einem anderen Kind verletzt, z.B. vom Baum fällt, und das andere Kind ihn zum Baum klettern animiert hat, gebe ich nicht den Eltern des anderen Kindes die Schuld, sondern meinem Neffen (weil der doof war) und mir selbst (weil ich vorher wusste das Moritz einen schlechten Einfluss hat :ugly: ).
    Okay, ist weit hergeholt aber schönes Bild. :D

    Und es ist ein relativ neues Phänomen, dass wir ("Wohlstandshundehalter die Hunde ohne wirtschaftlichen Nutzen halten") uns über Rassen profilieren und uns damit Status zurechnen.


    Es ist (in meiner Umgebung zumindest) unwahrscheinlich "in" einen Mischling aus dem Ausland zu haben.

    Wobei im Ausland scheinbar recht häufig bestimmte Mischungen entstehen. Es gibt vereinzelte "Mischlinge" die ich schon mehrfach gesehen habe (bei Bekannten, im Internet, im TV) die extrem ähnlich aussahen.