Beiträge von Julia127

    Ich habe die Creme gerade einmal gegoogelt, weißt Du warum sie von den Apotheken aus dem Handel genommen wurde ?

    Das weiss ich leider nicht.
    Aber als ich die vor zwei Jahren zum ersten Mal kaufen wollte, hatte ich schon Probleme die in den Apotheken hier vor Ort zu bekommen. Viele konnten die gar nicht bestellen.
    Da musste ich sie schon online bestellen.
    Die letzten Male habe ich sie direkt aus UK geordert.

    Sorry, ich lag ein paar Tage mit Magen-Darm flach. Daher die späte Antwort... :muede:
    Übers WE habe ich Molly abends mit verdünntem Apfelessig eingerieben, abgewaschen und dann mit Sudocrem eingecremt. So konnte sie die letzten Tage besser durchschlafen.

    dass beim Kämmen so weiße Partikel in den Haaren waren, könnten das Schuppen sein ? Ich hab gelesen, das kann z.B. bei einer Mangelversorgung auftreten, wenn z.B. Biotin fehlt.

    Könnten echt Schuppen sein. :???:
    Bzgl. Biotin (= Vitamin B7) hatte ich mal gelesen das die meisten Hunde einen Mangel haben, wenn es nicht explizit dem Futter zugesetzt wird. Den meisten Fertigfuttern ist es aber nicht zugesetzt.
    Das sieht man dann eben am Fell, der Haut und wenn die Krallen sehr brüchig sind.

    Biotin kann während des Fellwechsels echt sinn machen und bei Hunden die mit Allergien kämpfen ist es auch dauerhaft eine sehr gute Unterstützung für Haut und Fell.
    Ich gebe es seit fast einem Jahr (mit ca. 2 Monaten Unterbrechung im Winter)- Das Fell ist in kürzester Zeit sehr schön geworden. Sie haart jetzt nicht mehr (nur noch während des Fellwechsels) und - kann sein das ich mir das einbilde - aber ich habe auch den Eindruck das ihre Haut sich besser regeneriert. :ka:
    Es ist nicht schädlich, es dauerhaft zu geben. Alles was zuviel ist wird wieder ausgeschieden.

    Wir haben jetzt schon 11 Spritzen in 12 Wochen hinter uns und ich bin gespannt wie es sich weiter entwickelt! Aber scheinbar kehrt die erste Wirkung ja endlich ein.

    :bindafür:
    Hatte das Apoquel vorher nicht gewirkt? Und meinst du dewegen das die Spritzen wirken? Ode r wie meinst du das?

    Für Pfoten hab ich jetzt MalAcetic Tücher, damit ist die Hefeinfektion unter Kontrolle.

    Das ist eine sehr gute Idee.
    Für die Ohren wirkt das ja auch so gut. Das merk ich mir.

    Nach der relativ lange andauernden symptomfreien Zeit, hat Molly seit ein paar Tagen wieder fiesen Juckreiz im Bauchbereich und an den Pfoten.

    Die Belastung durch u.a. Erlepollen in der Luft ist gerade sehr hoch und das Wetter momentan etwas trockener so das die Pollen sich toll verteilen können. :roll:
    Also ich gehe davon aus das es hauptsächlich daran liegt.

    Ich versuche es gerade mal wieder mit Cetirizin und hoffe das es etwas hilft. Auch wenn das bisher nicht der Fall war... :tropf:


    Wie geht es euch momentan?

    Ich habe das Optimix Sensitive jetzt gekauft, ab wann hast Du es denn dazugegeben ? Wir füttern jetzt seit 4 Wochen das Pferd. Wie lange hat es denn gedauert, bis sich eine Besserung gezeigt hat ?

    Ich glaube das habe ich ca. nach 6 Wochen dazugegeben weil ich da gemerkt hab das es wohl doch länger dauern wird als gedacht.

    Bzgl. der Besserung lässt sich das gar nicht so eindeutig sagen wegen ihrer Umweltallergien.
    Wir hatten Mitte Nov. 2017 den intrakutanen Test und danach habe ich den Neustart angefangen.
    Der Schleim im Kot war nach 2-3 Wochen komplett weg. Das war schon mal ein gutes Zeichen weil sich ihre Magen-Darmgeschichte da endlich stabilisiert hat.
    Da sie ja einige Umweltallergien hat, musste ich warten das sie mal eine Phase hat, wo sie gerade bzgl. Umweltallergien stabil ist und sich nicht kratzt.
    Damit Symptome und Auslöser nicht verwechselt werden.

    Das war nach ca. 6 Wochen, Ende Dez./Anfang Jan., der Fall. Da war sie einige Tage absolut symptomfrei mit Pferd+ Kartoffel.
    Da wusste ich dass sie das verträgt.
    Ich hätte denke ich was anderes ausprobiert wenn es über 10 Wochen konstant schlecht gelaufen wäre. Wobei sich das im Nachhinein um mit dem Wissen um ihre anderen Allergien schwer sagen lässt... Man muss eben wirklich den Hund beobachten und schauen wie es ihm damit geht und mögliche andere Auslöser im Hinterkopf behalten.

    Wobei ich sagen muss das es natürlich bei uns um einiges leichter ist, da sie auf vieles sofort mit Schleim reagiert wenn sie es nicht verträgt. Also das ist dann sehr schnell nach ein paar Tagen klar.
    Bei Kürbis ist ihre Schnauze z.B, stark angeschwollen also da war es auch eindeutig. :fear:

    Empfohlen wird in jedem Fall mind. 8 Wochen bei einem Futter zu bleiben. Und ich glaube auch wirklich das es so lange dauern kann, wenn der Hund vorher sehr lange mit etwas gefüttert wurde, das er nicht vertragen hat.

    Na ja gut, aber zwischen einem Durchschnittsalter von 5,79 Jahren, sagen wir mal aufgerundet 6 Jahren, und 15 Jahren beim Berger de Pyrenees ist ja ein riesen Unterschied.

    Bei einem großen schweren Hund wie dem Bernardiner könnte ich mir das ja noch vorstellen. Bei einem Hund der aber im Schnitt 20 kg schwer wird bei 45cm Schulterhöhe... also ich kann es mir nicht ansatzweise vorstellen das die Daten stimmen.
    Dazu kommt das die Rasse keine speziellen Krankheiten hat (wie z.B. der Dobermann), die zu einer erhöhten Sterblichkeitsrate führen könnten... Die Rasse gilt als sehr gesund. Nee, ich glaube an diese "Statistik" nicht.,

    Ich lese hier gerade:

    Zitat

    Berger des Pyrenees 5,79

    NIE im Leben stimmt das auch nur ansatzweise. Vielleicht Tippfehler und es fehlt eine 1 vor der 5.

    Unser Senior wurde 17 Jahre alt. Die die ich kennengelernt habe (und das waren bei Treffen einige), wurden im Schnitt um die 15. Ich denke auch einfach weil die Rasse keine größeren gesundheitlichen Probleme hat, mittelgroß und nicht so schwer ist.
    "Offiziell" wird die Lebenserwartung der Rasse auch mit 15 bis 17 Jahren beziffert. :???:

    @Laviollina Es kann natürlich auch was gesundheitliches sein... werden die Schilddrüsenwerte auch überprüft?


    Ich habe die Vermutung das bei vielen Fällen das Problem diese Mischung aus

    - Prädisposition der Rasse (Anhänglichkeit an den eigenen Menschen ist bei einigen Rassen einfach sehr typisch),
    - Kontrollverhalten,
    - Unsicherheit
    und manchmal auch
    - Gewohnheit, das der eigene Mensch immer zur Verfügung steht

    eine große Rolle spielt.

    Ich denke das diese Punkte es einfach soooooo schwer machen den Hund dazu zu bekommen entspannt alleine zu bleiben.

    Wie läuft es bei euch?

    Ich übe mit Molly aktuell nicht richtig sondern bin eben immer mal wieder für ein paar Minuten kurz weg (Hausflur wischen, Wäsche in den Waschkeller bringen, Müll wegbringen u.s.w.) und da merke ich schon eine Verbesserung.
    Also sie legt sich relativ schnell aufs Sofa und guckt nur kurz hoch wenn ich wieder reinkomme. Das ist für sie schon ein ziemlicher Fortschritt.


    Ich habe ja indirekt jetzt im Grunde auch eine zweite Baustelle mit dem neu zugezogenen Hund meiner Schwester. Hugo (8 Jahre) war bei der Vorbesitzerin sehr viel alleine. Und irgendwo kann er es auch. Seit ca. 1 Monat ist er jetzt bei uns.

    Ich weiss nur nicht ob wir ihn vllt. überfordern...
    In den ersten 10 min jault er 1-2 mal und fiept zwischendurch und steht eben vor der Tür rum. Dann legt er sich vor die Tür. Nach weiteren 10 min protestiert er nochmal und geht dann in Wohn oder Schlafzimmer zum schlafen.
    Dann hört man ihn im Grunde 1-2 mal die Stunde meckern. Manchmal kurz jaulen. Aber nicht ständig. Umso mehr Zeit vergeht, umso weniger hört man ihn.
    Inzwischen wird er bis 5 Stunden alleine gelassen.
    Wir würden es sonst einfach weiter so machen. Er ist eben tierisch anhänglich und will rassetypisch immer mit dabei sein. Daher denke ich das es eher die Einstandsschwierigkeiten für ihn sind im neuen Zuhause.

    Er hat momentan nämlich am nächsten Tag gegen Nachmittag Durchfall wenn er am Vortag alleine war.

    Kurze Zwischenfrage. Mir wurde gerade der Link zu folgendem Züchter geschickt. Hab mir jetzt nur den M-Wurf angeschaut aber finde, die Nasen mancher Welpen gehen durchaus in einer bessere Richtung. Wie seht ihr das?


    DIe Nasen sagen doch aber nichts darüber aus wie freiatmend ein Bully später ist. :???:

    Ich habe schon einige Bullys mit einer schön ausgeprägten Nase getroffen die trotzdem keine gute Atmung hatten.

    Und ich habe hier den direkten Vergleich bei meinem Bully und dem Bully meiner Schwester:
    Hugo hat eine sehr schöne ausgeprägte Nase. Bei Spaziergängen wenn er schnüffelt oder aufgeregt ist hört man ihn aber deutich, Er gerät nicht in Atemnot, er röchelt nicht o.ä. aber man hört ihn eben auch aus ein paar Metern Entfernung.
    Molly, hat wenig Nase und ist auf Spaziergängen nicht hörbar. Auch nicht wenn sie intensiv an etwas schnüffelt.

    Die Problematik hängt ja nicht ausschließlich mit der Länge der Nase zusammen.
    Es ist natürlich schön das es die Bemühungen gibt aber ich hoffe dabei beschränkt man sich nicht auf die Nasenlänge.

    Aber vieleicht hilft brachyzephalie-shaming, die Epidemie dieser röchelnden Krüppel die man hier durch die Strassen und Parks schleichen sieht endlich einzudämmen.

    Du bestätigst im Grunde genau das was ich ankreide: "Es ist ja für einen guten Zweck, also dürfen Hunde und Halter gerne beleidigt oder blöd von der Seite angemacht werden."Als ob das dazu führen würde das die Leute sich so einen Hund dann nicht (mehr) kaufen.

    Es sollte um Aufklärung gehen und nicht darum von oben herab andere HH nieder zu machen.
    Am besten noch auf der Hundewiese ausschließen und mobben, damit sich "so jemand" bloss nicht nochmal dahin traut. :roll:

    Übrigens habe ich Leute dadurch erreicht indem ich als Bulldoggen-Halterin einfach ehrlich mit ihnen gesprochen habe.
    Es gibt auch Leute die mich auf Molly ansprechen weil die eben sehr fit ist und normal atmet, am Rad läuft...
    Diesen Interessenten sage ich dann auch welche gesundheitlichen, nicht sichtbaren Macken Molly hat. Und schiebe dann auch direkt hinterher welche Krankheiten bei dieser Rasse auch noch häufig vorkommen und das es praktisch unmöglich ist einen Züchter zu finden der diese gesundheitlichen Probleme ausschließen kann.
    Danach sind die meisten wirklich abgeschreckt.

    Ich rate eben basierend auf guten Argumenten und Erfahrung als Halter von dieser Rasse ab. Denen die sie aufgrund des Wesens unbedingt wollen sage ich: Schaut euch im TS nach der Rasse um. Da gibt es genug erwachsene Tiere die ein Zuhause brauchen.

    Das kommt bei Interessenten und Haltern viel eher an als ein (überspitzt gesagt) rübergerufenes: "Was hast du denn für eine scheiß Rasse, du Tierquäler?"