Er sieht dann aus als hätte er sich die Ärmel hochgekrempelt und wartet auf Randale. Die Rute ist dabei oben also ich gehe nicht von Unsicherheit aus obwohl ich den Gedanken auch schon hatte. Das manchmal die Reize alle zu viel sind.
Nur als zusätzlicher Input (jeder Hund ist ja anders): Was BettiFromDaBlock schreibt, ist bei meinen Hund auch so.
Yoshi macht das wenn er unter Stress steht und in Alarmbereitschaft ist. Z.B. wenn er an dem Tag schon mental stark gefordert wurde.
Oder auch einfach nur weil er irgendein Geräusch gehört hat (das ich nicht gehört habe) oder eine Bewegung die er aus den Augenwinkeln gesehen hat, ihn sehr verunsichert. Plötzlich legt sich dann ein Schalter um und er bleibt ewig während des Spaziergangs, in diesem nervös, alarmierten Zustand. Fixiert jede Ecke, jedes Geräusch und scannt in angespannter Erwartung was um ihn passiert. Auch wenn kein Mensch auf der Straße ist und es totenstill ist.
Das sieht dann bei ihm auch aus als ob er sich prügeln möchte. Die Rute ist dann oben (geht manchmal auch schnell und steif hin und her. Wie eine Antenne.) Er stakst durch die Siedlung als wäre er im Kriegsgebiet. Eigentlich ist er aber ein durch und durch unsicherer Hund. Er will bereit sein, weil er erwartet dass da etwas gruseliges aus einer Ecke gesprungen kommt. Die Unsicherheit löst er dann nämlich nach vorne.
Bisher habe ich da keine perfekte Antwort drauf gefunden. Ich hole ihn dann zu mir (er lehnt sich bei mir an) und ich streichel ihn beruhigend. Ich versuche das Tempo rauszunehmen und gehe dann mit ihm nach Hause. Er ist dann mental einfach durch.