Du musst einfach Komponenten finden, die sie verträgt. Wie wäre es mit Tapioka oder Buchweizen? Ich benutze übrigens DAS hier, als Leckerlie zum Trainieren, denn was anderes "besseres" habe ich bis jetzt nicht finden können, da mein Hund so gut es geht, kein 100% Fleischanteil bekommen sollte.
Molly ist nicht nur gegen Hausstaubmilben allergisch sondern hat leider auch eine Allergie gegen Futtermilben und u.a. Mehlmilben. Sie darf kein Trockenfutter und keine getrockneten Kauartikeln. Auch nichts was trocken gelagert wird. 
Jegliches Getreide fällt raus. Neben Buchweizen auch Nudeln, Reis u.s.w. Das engt das Feld schon ziemlich ein.
Ich habe Karotten ausprobiert und später Zucchini. Davon ist ihre Schnauze angeschwollen. Beim Versuch Kürbis später das gleiche. Pastinake habe ich mich da schon gar nicht mehr getraut, weil das eng verwandt ist mit der Gruppe der Karotten.
Ich bin echt dran verzweifelt. Wie kann ein Hund keinen Apfel vertragen? Nicht mal Gurke ging... 
Und ich hab die Komponenten wirklich einzeln, mit mehrwöchigem Abstand, ausgetestet.
Ich habe mich dann etwas mehr mit Kreuzallergien bei Pollenallergikern beschäftigt.
Dieser Beitrag hat mir wirklich sehr geholfen, deswegen mal eine Verlinkung für andere die einen Pollenallergiker zuhause haben: Allergien beim Hund (runterscrollen zu dem Unterpunkt "Kreuzallergien - Pollenallergien")
Nachdem ich den Beitrag gelesen habe, hat vieles einen Sinn ergeben. Sie hat Allergien gegen genau diese Pollenarten die besonders zu Lebensmittelunveträglichkeiten führen.
Meine Versuche (Karotte, Kürbis, Zucchini, Gurke, Apfel, Kartoffel) haben nicht funktioniert.
Kartoffeln hatten eine zeit lang geklappt aber scheinbar ihre Verdauung gereizt. Sie hatte in unregelmäßigen Abständen schleim im Kot.
Ich bin dann auf Süßkartoffel (nicht verwandt mit Kartoffel) umgeschwenkt und das hat nochmal eine erhebliche Verbesserung gebracht.
Ehrlich gesagt fällt mir aber auch sonst nicht mehr viel ein was ich probieren könnte, das nicht auf der Liste steht. Und ich will sie nicht ständig belasten.
Leider ist "ein Probieren" immer u.U. mit einer EXTREME Belastung für den Organismus des Patienten zu rechnen.
Man kann unter Umständen, schwerste Allergiereaktionen auslösen, bis hin zum Allergieschock.
Oft
werden Allergiereaktionen im Magen-,Darmbereich verursacht oder im
Schleimhautbereich (Maul etc.) und oft für den Besitzer nicht sichtbar,
also nur für den Hund fühlbar, der uns leider nichts sagen kann. Und
viele Hunde zeigen, aus der Sicht des Besitzers, sehr lange Zeit
überhaupt nichts und leiden "still", die Hunde erscheinen fit und gesund
... bis vielleicht anfangs, mal ein mehr oder weniger Unwohlsein,
Durchfall, Juckreiz etc.
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Ihre Reaktion auf Kartoffeln habe ich leider auch zu spät bemerkt. 
Ich habe absolut nichts dagegen auszuprobieren. Die Liste ist ja schließlich nur ein Anhaltspunkt und sie könnte ja auch vllt. etwas davon vertragen. Aber wenn ich schon den Wink mit dem Zaunpfahl (durch ihre Reaktion auf diverse Gemüsesorten bzw. KH sehe, die auch auf der Liste standen), gehe ich das sehr sehr vorsichtig an. I
Im Winter wollte ich evtl. Okra ausprobieren. Keine Ahnung wo ich das herkriegen soll aber finde ich schon noch heraus. 
Wobei ich auch einfach nicht glaube das ich sie jemals wirklich abwechslungsreich füttern kann. Dafür gibt es zu viele Fallstricke bei ihren Allergien.
Pferdefett gebe ich dazu. Sonst wäre sie auch nur noch ein Klappergestell. 