Beiträge von Julia127

    Ophelias Beitrag hat es so perfekt getroffen. Ich weiss gar nicht ob ich überhaupt noch was dazu schreiben soll. :gut:

    In den ersten Tagen/Wochen Angst zu bekommen oder sich überfordert zu fühlen, ist normal- Du liest ja hier das einige die Erfahrung gemacht haben. Wie stark ein Welpe/Hund das eigene Leben durcheinanderwirbelt.

    Ich hatte als mein Welpe zu mir kam nach einer Woche plötzlich auch Panik weil mir schlagartig bewusst wurde: du bist für dieses Wesen die nächsten 10 Jahre verantwortlich. Dazu kam Stress, Umzug. Ein Welpe fordert eben viel, muss ständig betreut werden und es hatte sich noch nicht eingegroovt.
    Trotz der Angst und einigen Abenden an denen ich wirklich geheult habe, weil ich einfach überfordert war, hatte ich aber nicht eine Sekunde den Gedanken den Hund wieder weg zu geben. Ich hatte Angst. Ja. Ich zweifelte an meiner Eignung. Ich hatte Bedenken alles falsch zu machen. Aber ich hätte, wie meine Vorredner, sie niemals wieder abgegeben.
    Sie gehörte ab dem Moment zu mir in dem ich mich für sie entschieden habe.

    Das ist das was mich zu der Vermutung bringt das dein Wunsch für einen Hund nicht stark genug ausgeprägt ist.
    Du warst in der Zeit in der der Hund da war mit dir selbst beschäftigt und offensichtlich war dir die Verantwortung zuviel. Das ist in Ordnung.

    Eine richtige Beziehung hattest du zu dem Hund in der kurzen Zeit natürlich auch nicht. Es liest sich aber auch nicht so als ob du sie kennenlernen wolltest sondern als ob sich ausschließlich dein Freund gekümmert hätte.

    Bitte nicht böse sein aber wenn ich das hier lese

    Zitat

    Ich konnte den Hund einfach nicht ertragen.

    habe ich nicht den Eindruck das du bereit für einen eigenen Hund bist.
    Du hast rechtzeitig die Notbremse gezogen. Ich würde nur erstmal nicht noch so einen Versuch starten. Dabei gewinnt keiner.

    Ich würde es auch wie vorgeschlagen erstmal mit Gassigehen mit einem TH-Hund probieren.

    Ich sehe da auch kein Problem bei verschweisster und/oder angemessen gelagerter Ware.
    Auf dem Wolfsblut Trofu-Säcken die ich vor kurzem bekommen habe stand MHD 03/2017. :shocked:
    Also noch verschweisst halten viele Sachen ewig.

    Ich kaufe so das es in 4-5 Monaten verbraucht ist. Das finde ich auch bei geöffnetem Trofu bei kühler, trockener Lagerung in luftdichten Behältern in Ordnung. Ich öffne aber auch den Behälter mit dem Futter nicht jeden Tag sondern fülle immer so 3 Kilo in einen kleineren Behälter um.

    Danke für die weiterführenden Infos zum Shiba.
    Wieder eine Rasse für meine "niemals-anschaffen-egal-wie-süß-die-Welpen-sind"-Liste. :ugly:

    Ich wusste ja das Shibas speziell und sensibel sind... Aber soooo speziell hätte ich jetzt auch nicht gedacht.
    Ich habe ein ganz neues Mitgefühl für die Besitzer entwickelt. :D

    PfotenKumpel hat es ganz treffend geschrieben.
    Wenn ich an Shibas denke, denke ich zuallererst an: Selbstständigkeit, Selbstbewusstsein, eigenen Willen.
    Er ist... speziell; eigentlich nicht für Anfänger geeignet.

    DSH und JRT, mit denen du bisher ja auch Erfahrungen gemacht hast, sind schon eher Hunde die sich in der Regel gern lenken lassen. Ein Shiba ist ein ganz anderer Typ Hund.

    Warum ist es immer gleich so furchtbar schlecht, wenn der Hund mal einen Moment ins Meiden geht ? Muß ich wirklich als Mensch immer versuchen, den Hund wie ein rohes Ei zu behandeln ? Bloß keine Handlung, die den Hund mal zum Beschwichtigen oder gar Meiden bringt ?

    Warum soll ich meinen Hund grundlos anstarren und in meideverhalten bringen wenn gar kein Sinn dahinter steht?
    Wem soll das helfen?
    Wir haben uns aber vllt auch falsch verstanden: Wenn es in Zusammenhang mit einem Kommando steht, versteht sie es. Daher setze ich es dann auch ein.

    Ich setze mich jetzt aber nicht ins Wohnzimmer und starre sie an um meideverhalten zu provozieren. :D

    Super, danke für die Tipps. An abdunkeln hab ich gar nicht gedacht.

    Ich hab jetzt eine Kühlmatte (so eine die durch Gewicht/Druck kühlt) und die nimmt Collin super an. Wenn das Auto irgendwo steht, decke ich alle Scheiben mit diesen aluteilen ab, das hilft auch sehr Gegend aufheizen.

    Ich glaube so was werde ich mir auch besorgen.

    Und 1-2 Kanister Wasser mitnehmen damit ich sie in den Pausen mit nassen Tüchern kühlen kann.

    Danke schön.

    Was macht ihr eigentlich wenn es im Auto zu warm ist?
    (während der Fahrt ohne Klimaanlage)
    Klar, Fenster auf machen. ;) Aber sonst?
    Strecken von 100-200 km sind ja vllt okay. Ich überlege nur nächstes Jahr mit Hund im Auto nach Kroatien zu fahren und hab schon ziemlichen Respekt vor dem Wetter.

    Ich weiß ja nicht, wie Ihr alle guckt, aber wenn mein Hund sich grad auf Distanz nicht setzen möchte auf das Kommando hin, und ich den Kopf leicht anhebe, oder die Augenbrauen in Erwartungshaltung hebe (quasi ein: "Na - was ist?"), dann weiß mein Hund, daß ich auf das Befolgen des Kommandos warte - ohne, daß der sich deswegen bedroht fühlt oder den Schwanz klemmt, beschwichtigen muß oder davonrennt.


    Ich denke wir sprechen von fixieren?
    Natürlich reagiert mein Hund anders wenn ich sie irritiert anschaue oder in Erwartungshaltung.

    Aber fixieren empfindet mein Hund nach ein paar Sekunden als Unangenehm wenn sie den Zusammenhang nicht begreift und dann beschwichtigt sie.

    Wenn sie versteht warum ich sie so intensiv anschaue (z.B. weil sie ein Kommando eigenmächtig auflösen möchte) dann ist auch fixieren als Kommunikation für sie in Ordnung.
    Sie ist aber auch ein ziemliches Sensibelchen was so was angeht.

    Daran den Hund mit den Blicken zu fixieren kann ich mich nicht erinnern.

    Es kann je nach Hund funktionieren. Ich habe das Anfangs unbewusst gemacht wenn meine Hündin das Kommando "Sitz" befolgt hat aber dann wegen einem Reiz (z.B. anderer Hund) aufspringen wollte.
    Sie hat mich dann manchmal angeschaut vor dem aufspringen. Da hat dann ein strenger, langer und bestimmter ("fixiert" hört sich so negativ an) Blick genügt damit sie im Sitz bleibt.

    Als mir das dann selbst an mir auffiel, habe ich den Blick mal genutzt als sie unruhig wurde. Sie hat sich dann ohne verbales Kommando hingesetzt. Es kann natürlich auch sein das sie die Verknüpfung, zwischen dem Blick und dem sitzen bleiben, aus vorangegangenen Situationen hergestellt hat.

    Wobei ich das nicht mehr einfach so mache: sie wird wenn ich sie so "fixiere" unsicher und beschwichtigt (Pfote heben und so leicht geneigtes sitzen) weil sie eben in der Situation nicht weiss was ich eigentlich von ihr will.
    Zum durchsetzen von Kommandos (also bleiben und warten) sind Blicke sehr hilfreich; ansonsten können sie in unserem Fall auch sehr verunsichern weil sie eben nicht so klar sind.


    Es hängt vermutlich sehr stark vom Hund ab ob Blicke funktionieren.
    Unser früherer Hund hat selten mal Blickkontakt aufgenommen und er hätte meinen "strengen Blick" vermutlich nicht immer für voll genommen.