Beiträge von Julia127

    Ich denke das Problem ist das du zu hohe Erwartungen an ihn stellst, es dir aber nicht bewusst ist.

    Alles was ein Welpe zu Beginn macht ist Schlafen, Pinkeln, Fressen und ein bisschen spielen. Also natürlich auch mehrmals täglich kurz auf die Wiese zum lösen aber keine "richtigen" Spaziergänge.
    Ich war mit meiner Hündin als sie ein Welpe war nur ca. 10 Minuten vor der Tür. Da hat sie dann eigenständig die Gegend erkundet und ich konnte spielerisch mit ihr 2-3 mal das "hier" üben.
    Mehr habe ich mit ihr nicht gemacht ausser ab und zu kuscheln und ein paar Minuten zu spielen. War auch in dem Alter nicht nötig. Sie hat ständig geschlafen (Welpen schlafen bis zu 22 Stunden täglich).

    Ein Welpe muss nicht viel können oder machen. Für ihn ist der ihm unbekannte Alltag und die Umgebung bei uns (was uns so langweilig vorkommt) aufregend genug.

    Eines der wichtigsten Dinge die ein Hund in dem Alter lernen sollte, ist Ruhe. Sonst bist du in ein paar Monaten wieder hier mit dem Thread-Titel "Mein Junghund ist hyperaktiv". Ihr macht einfach zuviel mit ihm. Diese ganzen Kommandos (außer "hier") kann er später immer noch lernen.

    Das was ich bisher so von deinem Welpen lese hört sich für mich alles nach normalem Welpenverhalten plus etwas Überforderung an.
    Probier doch einfach mal komplett ohne Erwartungshaltung an den Hund heranzugehen und die Zeit zu geniessen.

    Und denk daran: Es ist ein Hund, kein Mensch.Er weiss nicht was es bedeutet wenn ihn ein Mensch anschreit. Ein erwachsener Hund hätte vllt. nochmal anders auf den Mann reagiert aber dieser hätte auch schon Erfahrungen im Umgang mit Menschen. Der Welpe hat das eben nicht und wenn er nicht ängstlich ist, beobachtet er das dann eben in aller Ruhe. Das ein Hund auf die Strasse rennen will ist auch nicht ungewöhnlich. Das will meine Hündin heute noch wenn sie auf der anderen Strassenseite was entdeckt und sie ist schon 2 Jahre alt.

    und vllt wird auch das Geld gebraucht.
    300 € sind eben doch ne ganze menge.

    Das streite ich ja nicht ab.
    Ich habe selbst von meinem Ausbildungsgehalt + Kindergeld gelebt (also auch Miete; NK u.s.w. gezahlt) und kann den Wert von 300 Euro schon einschätzen.

    Darum geht es mir aber nicht: Ich schreibe was ICH machen würde- Sie muss es ja nicht tun. Aber so wie sie es schreibt hängt sie an dem Hund und will ihn nicht abgeben. Und sie hatte eben gedacht das sie je Stunde / 10-15 Euro zahlen muss. Deshalb mein Einwand: Dem ist nicht so.

    Sei einfach mal offen und red mit den Menschen die direkt in eurem Umfeld sind.

    Kann ich nur unterstreichen. Trau dich!!
    Gerade ältere Nachbarn freuen sich über die Abwechslung. Und so ein alter Hund ist ja normalerweise sehr genügsam.

    Man trifft doch beim spazieren gehen regelmäßig dieselben Gesichter und macht viele Bekanntschaften. Einfach mal ansprechen und fragen ob die jmd. kennen.
    Ich habe mich mal beim Spazieren gehen mit einem Herrn mit Boxerhündin den ich häufiger treffe darüber unterhalten das es schwierig ist, Betreuung für eine läufige Hündin zu finden. War einfach nur Smalltalk. Er hat überraschend angeboten: "er kann meine Hündin im Notfall gerne nehmen. Er arbeitet von zuhause aus. Das wäre kein Problem."Ich war echt baff. Das war ja nicht meine Absicht und ich werde sein Angebot wohl nie in Anspruch nehmen aber so schnell kann es gehen. ;)
    Ich denke viele HH helfen gerne aus.

    Und Notfalls: Kannst du nicht von deinem Ausbildungsgeld was abknapsen?
    Die 10 Euro pro Stunde die im Internet häufig verlangt werden sind irreführend!
    Bei privater Tagesbetreuung zahlt man im Schnitt 15 Euro für den ganzen Tag. (Also hier im Ruhrgebiet)
    Ich meine bevor du deinen Hund abgeben musst würde ich das Geld investieren.

    Meine Hündin ist schon von Welpenalter an bei einer Hundesitterin gewesen, zu der sie auch heute noch kommt.
    Für den Hund ist das reine Gewöhnungssache. Wichtig wäre nur das sie immer dieselben Bezugspersonen und klare Strukturen hat.

    Der "Dogsharing-Partner" bzw. Hundesitter sollte sehr überlegt ausgewählt werden. Diese Person wird den Welpen in seiner Entwicklung stark beeinflussen.
    Zudem sollte absehbar sein das diese Person sich lange auf den Hund einlassen kann. Ein ständiger Wechsel des Dogsharing-Partners ist nicht gut.

    Ich habe damals eine Rentnerin mit Hundeerfahrung gefunden. Absolut zuverlässig und sehr sanft im Umgang mit meinem Hund. Schon fast wieder zu sanft. Aber so war es mir lieber als zu grob. ;)

    Ich würde eher jmd suchen der etwas älter und gefestigter ist.
    Ich weiss man kann nicht alle über einen Kamm scheren aber meine Erfahrungen mit "jüngeren" ist nicht so gut.

    Aber wie gesagt: keine Sorge. Meine Hündin ist auch gut groß geworden und hat absolut keine Verhaltensauffälligkeiten. Ausser vllt. das sie alle Menschen und Hunde liebt. :roll:

    Also so wie Flintstone01 Appenzeller beschreibt würde ich mir die Kombi nicht antun wollen. :tropf:

    Im allgemeinen: ich weiss ja nicht ob du schon mal einen Welpen hattest, aber die sind ohne Zweithund schon sehr anstrengend. ;)

    Mit Zweithund wird es dann schon stressig. Und wenn der Zweithund auch noch ein "Problemhund" ist...

    Das schlussendlich beide pöbeln könnte zum Problem werden.
    Ich denke niemand kann dir vorhersagen wie der Welpe reagieren wird. Wenn sie genug Selbstbewusstsein hat, wird sie vllt damit umgehen. Erzieherisch ist es auch sehr viel schwieriger mit zwei Hunden an der Leine.


    Ich würde nur darauf achten das der Welpe viel Hundekontakt hat. Falls also der andere Hund das verhindert, würde ich mit dem Welpen getrennt gehen. Anfangs sollte der Welpe ja sowieso keine soooo langen Spaziergänge machen. Da musst du wohl sowieso getrennt spazieren.


    Molly tanzt seitdem sie Welpe ist, dem Althund auf der Nase herum, egal wie er knurrt und meckert. Trotzdem orientiert sie sich draussen an ihm. Sie ist aber auch eine Bulldogge, die sind da ziemlich distanzlos.

    Na ja, ich habe ja die Leute gemeint, die es aus hygienischen Gründen ablehnen (die also sagen, "Ich würde ja gern, aber...die Haare...").

    Ich glaube ich würde zu dieser Kategorie gehören wenn meine Hündin nicht kurzhaarig und klein wäre.
    Ich würde sie dann nicht in meine Bett lassen. Wir hatten früher einen Hund der mittellanges Fell hatte. Da fielen dann auch ab und an trotz regelmäßigen bürstens, unappetitliche Sachen (Dreck, Zecken, Krabbelviecher allgemein u.s.w.) auf den Boden. DAS möchte ich nicht im Bett haben.

    Molly darf mit ins Bett weil ich ihr kurzes, helles Fell (ohne Unterwolle) sehr fix sauber bekomme und schnell auf Parasiten durchsuchen kann.
    Wenn sie dreckig ist wird sie abgeduscht und trocknet aufgrund des kurzen Fells auch sehr schnell.

    Mit langem Fell ginge das nicht. Unser früherer Hund hat noch stundenlang gestunken wenn er nass war. Selbst das abduschen war keine Garantie dafür das er sauber war. Irgendwo fand sich in dem Fell immer irgendwas unappetitliches. :ugly: Und da er recht groß war hat die Pflege auch ewig gedauert.


    Also ein langhaariger Hund im Bett wäre mir persönlich zu unhygienisch. Ein großer Hund zu aufwendig. ;)

    Molly hat eigentlich schon immer mit im Bett geschlafen. Da das Bett aber sehr hoch ist, kommt sie da selbstständig gar nicht rein. Sie kann nur rausspringen. Es war also in der Vergangenheit kein Problem durchzusetzen wenn ich sie nicht im Bett haben wollte. Dann habe ich sie ignoriert und sie hat sich einen anderen Schlafplatz gesucht. Das kommt aber wirklich seeeeehr selten vor. Ich habe sie gerne mit im Bett. Und sie schläft dann auch tatsächlich die ganze Nacht durch, so das ICH sie am morgen wecken muss. :D

    Ich wechsel auch sehr häufig die Bettwäsche, checke Molly sehr oft auf Parasiten durch und achte allgemein darauf das sie in der Wohnung sauber ist. Draussen dürfte sie sich gern einsauen. Sie ist aber von Natur aus ziemlich sauber und riecht eigentlich auch immer total angenehm. xD

    So eine ältere Dame die alles besser weiss, wohnt auch bei uns im Haus.
    Und auch bei uns sind es leider alles Eigentumswohnungen.

    Das einzige was wirklich geholfen hat war (wie so viele hier schon geschrieben haben): grüßen, aber schnell weitergehen und sich nicht auf Gespräche einlassen.

    Nach dem Gruss redet sie dann immer noch weiter um ein Gespräch zu initiieren. Ich gehe dann aber weiter und tue so als höre ich sie nicht. Das war anfangs sehr witzig wie verduzt sie geschaut hat. :lol: Funktioniert bisher überraschend gut.

    Als ich neu eingezogen war hatte ich viel mit ihr gesprochen (sie tat mir halt leid, weil sie alleine ist). Dann kamen ständig irgendwelche Beschwerden was ich denn anders zu machen hätte. Habe dann den Fehler gemacht und mit ihr darüber diskutiert. Die Beschwerden wurden mehr. Hat natürlich gar nichts gebracht. Ich glaube das ignorieren ist für solche leute die schlimmste Strafe. Ich habe jetzt schon lange nichts mehr von ihr gehört. Inzwischen hatte sie vllt. auch einfach keine Gelegenheit sich zu beschweren. :lol:

    Also laut Wolfsblut Support ist ein Wechsel zwischen den Trofu Sorten ohne Umgewöhnung kein Problem.

    Und das ich auch meine Erfahrung. Ich wechsel sehr häufig durch die Trofu-Wolfsblutsorten und meine Hündin hatte immer guten OP.

    Falls du kein Ernährungssensibelchen hast, stehen die Chancen gut das sie das problemlos verträgt. Einfach ausprobieren.

    Ach ja: Zu den Nafu Sorten kann ich leider nichts sagen. Meine Hündin hat aber insgesamt beim Wechsel zwischen verschiedenen Lukullus Nafu-Sorten eher mal Probleme.