Vllt. sind diese Attacken wirklich nicht so "aus dem nichts heraus" und vllt. werden auch andere Signale nicht bemerkt.
Bei meiner Hündin (Bully) erkenne ich das nach vorne gehen bevor es passiert, nicht an der Mimik, sondern an ihren Hinterläufen die sie kurz vorher minimal durchdrückt (um sich vorwärts zu katapultieren) und, wie Hummel schon schrieb, ist die Atmung anders.
Ganz klar: Falls ihr dem ganzen noch eine Chance gebt müsst ihr zum Trainer um abzuwägen woran es liegt und was ihr tun könnt.
Nur holt in jedem Fall nochmal tief luft und macht euch bewusst das bestimmte Aktionen des Bullys (z.B. dieses festhalten und nicht loslassen - "pinning and holding") der Rasse entsprechen und nicht von einer Verhaltensstörung herrühren müssen. An dem Auslöser muss natürlich gearbeitet werden damit es gar nicht erst dazu kommt.
Impulsivität ist auch nicht ungewöhnlich. Auch diese Intensität und das in dem Kuddelmuddel der Daumen des Mannes gelöchert wurde. Nicht weil die Rasse grundsätzlich aggressiv wäre. Ich empfinde sie nur als extrem fixiert und wenn ein Ziel da ist, haben sie schnell den Tunnelblick in dem sie nichts mehr mitbekommen und schmerzfrei sind. Ich gehe davon aus das er auch nicht aufgehört hätte, wenn ihr ihn geschlagen hättet. Man vergisst das schnell weil sie so drollige Hunde sind aber sie haben bestimmte Eigenschaften die noch aus dem Ursprung der Rasse herrühren. Es sind immer noch Bulldoggen.
Hm, habe den Hurrta Torrent auch ziemlich neu. Ich hatte bisher erst 2-3 Gelegenheiten ihn zu verwenden. Da war er meine ich komplett dicht. Ich achte aber mal verstärkt darauf.
Mal kurz zusammenfassend mein Eindruck zu dem neuen Modell Torrent (ich kenne leider den Vorgänger nicht): Begeistert vom Sitz am Hund bin ich leider nicht. Klar, die Qualität bzw. das Material ist super. Also superleicht und fühlt sich sehr hochwertig an. Aber an meinem Hund verrutscht er im Rückenbereich sehr stark. Und das bei normalen Spaziergängen. Bei Regen tobt meine Hündin nicht. Sie hasst Regen.
Mit den Beinschlaufen ist es erträglich aber diese Gummischlaufen sind so locker das sie ständig in "Intimregionen" rutschen. Zudem habe ich den Eindruck das sie schon jetzt nach kurzer Benutzung ausleiern. Also ich muss auch mit Schlaufen viel am Mantel rumzupfen wenn sie sich bewegt. Wenn sie nur rumsteht sieht es natürlich gut aus.
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Der Gürtel um den Brustbereich verstellt sich sehr leicht so das ich ihn bisher bei jedem anziehen neu einstellen musste. Wenn ich mir so Bilder vom alten Modell ansehe scheinen die an dem Teil und am Verschluss am Torrent etwas zu sparen.
Der lange Kragen war für mich einer der Hauptkaufgründe weil ich dachte das so der Halsbereich vor Wasser geschützt wird und kein Wasser in den Mantel läuft. Leider verrutscht der Kragen aber immer wieder bzw. rutscht komplett runter. Um das zu verhindern muss ich den Gummizug sehr sehr straff stellen. Straffer als ein Halsband so das es dem Hund wirklich unangenehm am Kehlkopf drücken würde. (und selbst dann hält es nicht zwingend) Da ich das nicht tun will, bringt der lange Kragen leider überhaupt nichts um den Hals zu schützen.
Wollte eigentlich auch den Hurtta Summit (also die Wintervariante) kaufen aber bleibe wohl jetzt doch bei dem Wolters Amundsen den ich schon habe.
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Der ist zwar bei Dauerregen nicht wasserdicht (deshalb wollte ich den Summit) und im Brustbereich noch etwas zu weit aber da wird sie wahrscheinlich eh noch etwas reinwachsen - alternativ lasse ich vom Schneider nächstes Jahr enger gesetze Knöpfe anbringen. Immerhin tobt sie in dem Ding auch rum und ich muss da überhaupt nichts nachjustieren. Beim Amundsen gibts zudem eine Aussparung im Halsbereich für das Halsband und am Rücken für ein Geschirr. Ein Halsband dranzumachen ist beim Torrent ja echt total doof und mein Geschirr passt nicht zur vorhandenen Öffnung. Also bitte nicht falsch verstehen: Der Torrent ist für den passenden Hund bestimmt toll und vom Material wie gesagt super. Nur ich denke er hat doch so ein paar "Universal-Macken" von denen ich vorher im Netz nirgendwo etwas gelesen habe. Ich behalte ihn jetzt weil er trocken hält und somit sein Soll erfüllt. Ich gehe eh nicht stundenlang bei Regen spazieren. Aber irgendwie hatte ich mir viel mehr erhofft.
Als ich den ersten Beitrag der TS gelesen habe kam mir auch zuallererst der Leonberger in den Sinn.
Eine Bekannte von mir hat sich, mit ähnlichen Anforderungen wie die TS, einen angeschafft. Sie hat ein großes Haus und Grundstück und wohnt dort alleine mit ihrer Tochter. Der Hund wurde nicht "nur" als Wachhund angeschafft. Sie wollte einen ruhigen Familienhund der aber auch als Wachhund fungiert, da schon mehrfach bei ihr eingebrochen wurde. (freistehendes Haus, der nächste Nachbar ein Stück weg - also nicht überraschend).
Der Leonberger erfüllt bei ihr die gestellten Anforderungen: gutmütiger Familienhund, "Wachhund", sehr verträglich und (sie ist Hundeanfängerin) "leicht zu erziehen". Sie macht mit ihrem keinen Hundesport, er läuft eher so nebenher aber er ist nicht unbeweglich.
Wenn man sich die Wesensmerkmale anschaut finde ich ihn auch sehr passend: Familienbezogen, Lärmunempfindlich, gutmütig, wachsam, nervenstark, selbstsicher, mittleres Temperament, "unterordnungsbereit"...
Vielleicht ist es Zufall aber seit ca. 4-5 Jahren (also seit der Hund da ist) wurde nicht mehr bei ihr eingebrochen.
P.s. eine Alarmanlage ist im Anzeigen vllt. wirkungsvoller. Aber ich denke schon das ein Hund eine noch abschreckendere Wirkung hat weil er ein nicht einzuschätzender Faktor für einen Einbrecher ist. Versetze ich mich in einen Einbrecher hinein, steige ich imo lieber in das Nachbarhaus ohne Hund bevor ich irgendein Risiko eingehe.
Es gibt bestimmt immer einzelne gesunde Exemplare. Aber wenn die innerhalb einer Zucht/Rassepopulation extrem selten zu finden sind bzw. absolute Ausnahmen sind, disqualifiziert das doch die Zucht, wie sie jetzt stattfindet.
Klar, ich schreibe ja auch immer wieder das ich es als Glückssache empfinde und daher keinen Frenchie mehr haben wollen würde.
Ich denke nicht , dass man jemals bei Bullis o.ä. von gesund sprechen kann !
Der Begriff " jemals" passt einfach nicht. Es gibt gesunde Bullys. Und ja: Leider ist es größtenteils glückssache ob man einen bekommt und nicht wie bei anderen Rassen pech wenn man mal einen kranken erwischt.
Meine Hündin kam aus einem Wurf der über eine Pflegestelle vermittelt wurde. Ihre Mutter wurde abgegeben, stellte sich als trächtig heraus und die vier Welpen kamen dann auf der Pflegestelle auf natürlichem Wege zur Welt. Eine Bekannte von mir war mit involviert und hat mich gefragt ob ich Interesse hätte weil sie wusste das ich einem weiteren Hund nicht abgeneigt war aber was kleines "Alltagstaugliches" wollte. (Mollosser mochte ich da auch schon, aber eher die größeren die ich nicht haben konnte. )
Klar habe ich mich vor der Entscheidung über die Rasse informiert, mich dann aber vordergründig aufgrund des Wesens für sie entschieden.
Wäre sie jetzt krank, würde ich ihr weiteres Leben für sie so einfach wie möglich gestalten und das Geld in ihre Gesundheit investieren. Dieses "Risiko" bin ich einmal gegangen und werde ich wohl in Zukunft nie wieder gehen.
Ich bin aber überzeugt das es Züchter gibt die im Sinne der Rasse gesunde Welpen züchten. Schwierig wird es eben diese zu finden. Leider muss ich auch sagen das offenbar es auch sehr viele schwarze Schafe gibt die den Trend richtung "größer, breiter, massiger, schwerer" gehen und viele Käufer offensichtlich genau das wollen...
Wann kann man denn von einem gesunden Hund sprechen?Mein Hund hat keine gesundheitlichen Beschwerden und ist auch laut TA kerngesund also spreche ich von einem gesunden Hund.
Okay, man könnte ihr eine empfindliche Verdauung ankreiden aber das zähle ich mal nicht dazu.
Wenn ich einmal erlebe, das ein solcher Hund eine Radtour von sagen wir 10 - 15 Km meistert, ohne Problem, dann glaube ich es. Alleine diese "Basedow-Augen" finde ich ganz schlimm, und wenn das auch noch ZUCHT heisst, bin ich raus. Für mich ist das "Qualzucht".
10-15 km Radtour hat für mich nichts mit Schnelligkeit sondern mit Ausdauer zu tun.
Ich fahre mit Molly ab und an Fahrrad. Aber mehr als 7 km waren das nie weil es nur kurze Strecken z.B. zum einkaufen waren. Ich mache freiwillig keine Radtouren. Sie ist nach den 7 km aber nicht erschöpft, sondern läuft locker neben dem Fahrrad also ich denke sie könnte auch noch weiter. Ist natürlich für Bullis nicht die Regel aber ich habe ja auch von gesunden Tieren gesprochen.
Mit bis zu 60 Euro hast du schon eine recht große Auswahl. Nutshell hat ja schon verlinkt wo du dich weiterführend informieren kannst.
Mir fällt spontan in deinem Preisbereich ein (nur Trofu): Wolfsblut Granatapet Josera (je nach Sorte ohne Getreide um die 60 Euro) Taste of the Wild Bestes Futter Fenrier u.s.w.
Aber die Entscheidung ist schon sehr individuell. Es gibt leider kein perfektes Futter also an allen kann man irgendwas aussetzen. Du müsstest also wirklich schauen was dir persönlich an dem Futter wichtig ist. Wie du schon gelesen hast sind da die Ansprüche auch sehr verschieden. Für den einen muss es auf jeden Fall getreidefrei sein, für den anderen nicht. Dem einen ist Fleisch aus artgerechter Haltung wichtig, anderen wieder nicht. Manche stören sich an zuviel Kupfer im Futter, andere schauen nur grob auf den Proteinwert und Fettgehalt. Am wichtigsten ist natürlich wie dein Hund es verträgt.
Ich selbst füttere aktuell Abends Trofu "Wolfsblut Wild Duck" und "Granatapet Sensitive Ente" im Wechsel. Schau mir aber auch immer wieder andere Marken an. Morgens Nafu "Lukullus Gustico". Ab und zu auch Rocco Sensitive.