Ich hatte es ja schon im Nervthread erwähnt: Wir hatten unseren ersten, direkten Zusammenstoß mit einem Rüden.
Ich habe den Eindruck das hat uns zurückgeworfen. ![]()
(Wobei Yoshi der Aggressor war. Der andere Hund war defensiv.)
Die Eskalation war auf dem Gelände meiner Arbeitsstelle. Und hier ist er nun nicht mehr entspannt. Im Büro liegt er jetzt nicht mehr so gerne auf seinem Platz (in der hinteren Ecke), weil er da nicht so viel mitbekommt. Und auf dem Gelände stakst er nun bei Spaziergängen wie ein Sheriff rum und sucht nach dem Hund, mit dem er sich gekloppt hat.
Zuhause ist er plötzlich bei Spaziergängen sehr unter Strom und weniger bei mir. Nicht durchgehend aber deutlich vermehrt.
Es ist nicht so schlimm wie ganz am Anfang. Da hat er ja teilweise nicht mal pinkeln können vor Aufregung. Und er versucht schon trotzdem mitzuarbeiten wenn ich seine Aufmerksamkeit haben will (nach mehrmaligem, sehr strengen bitten meinerseits
). Es fällt ihm nur sichtlich schwer. Da hilft es nicht mal wenn ich ihm ein Leckerlie direkt vor die Nase halte weil er zu nervös ist. Und das selbst wenn ein Hund nicht mal in der Nähe ist.
Wenn ich etwas positives daraus ziehen will: Scheinbar haben die Übungen zu Orientierung und Gehorsam ein bisschen gebracht. Vorher war er GAR NICHT ansprechbar. Jetzt zumindest mit penetrantem Fordern meinerseits.
Davon abgesehen: Sichtkontakt mit Hunden ist und bleibt Katastrophe. ![]()