Jedes Mal wenn ich hier bei irgendwem lese: "ja da hab ich dem Hund mal klar gesagt, was Sache ist und dann ignoriert er die anderen Hunde auch" denke ich so... wie? Wie genau macht man das. Das klingt bei manchen so einfach wie Sitz beibringen. Ich fühle mich oft weiterhin wie ein blutiger Anfänger, der es einfach nicht auf die Kette kriegt.
Das geht mir ganz genau so. Manchmal hadere ich mit mir.
Insbesondere bei Antworten (in anderen Threads), die in die Richtung gehen: "Ich würde da gar nicht groß rumtrainieren. Da gibt es ein ernstes Donnerwetter und das Thema ist durch."
Wir müssen uns aber bewusst machen: unsere Hunde (ich beziehe dich unbekannterweise einfach mal dreist mit ein
) sind in der Situation offenbar auf einem ganz anderen Erregungslevel als deren Hund.
Ich habe ja noch eine Hündin, die auf den Spaziergängen mit Yoshi auch dabei ist. Ab und zu will sie dann mitpöbeln und fängt an zu kläffen. Da reicht ein "Hey!" oder ein leichter Stubser mit dem Finger, damit sie aufhört und mich ansieht. Da passt das "ich hab dem Hund gesagt was Sache ist". Funktioniert bei ihr. Sie KANN aufhören.
Ihr Gemütszustand ist da aber nicht ansatzweise vergleichbar mit dem (m)eines Leinenrambos. Vllt. auch weil sie aus einer anderen Motivation heraus bellt...
Yoshi ist nicht ansprechbar und spürt körperlich gar nichts. Wie soll er in dem Zustand lernen? Der zittert manchmal vor Anspannung wenn er weiss dass da ein Hund um die Ecke steht und er nicht hin kann/darf. Das ist ein GANZ anderes Stresslevel und ein tieferliegenderes Problem, dass NUR über gehorsam imo nicht zu lösen ist. ![]()