Beiträge von Julia127

    Frag wirklich besser nochmal nach.

    Wir haben für Zahnreinigung, Extraktion von drei Zähnen und Narkose bei unserem Senior vor drei Jahren um die 200 Euro bezahlt. Das finde ich preislich auch absolut in Ordnung.

    Es gibt genug Threads hier in denen Ersthundehalter fragen wie sie verhindern das ihr Junghund jault wenn er alleine ist weil sie ihn schon bald 5-6 Stunden alleine lassen müssen.
    Die sind eher unbedarft rangegangen ohne sich Gedanken zu machen. Und bei denen funktioniert es auch nicht... jeder Hund ist da anders drauf.

    Unser erster (inzwischen verstorbener) Hund musste alleine bleiben auch nie lernen. Der konnte das einfach.
    Er war aber auch vom Typ her eher selbstständig...
    Deswegen bin ich mit meiner jetzigen Hündin auch so auf die Schnauze gefallen. Ich dachte in meiner Naivität das sie das auch von alleine können wird wenn ich da ganz selbstverständlich mit umgehe. Tut sie aber nicht. :muede:

    Zwergschnauzer war auch mein erster Gedanke nach dem JRT.

    Schnauzer sind sehr robust und sportlich. Zudem aufgrund des rauhen Fells auch "wetterfest" und allgemein eine eher gesunde Rasse.
    Was ich außerdem nicht unwichtig finde: der Schnauzer ist nach rassestandard selbstbewusst. Ich glaube einem unsicheren Hund würde man mit diesen häufig wechselnden Umgebungen keinen Gefallen tun...

    Wenn deine Eltern mit am Strang ziehen und schlussendlich auch bereit wären den Hund im Notfall auch langfristig (!!!) mit allen Pflichten zu übernehmen, fände ich das absolut okay.
    Also wenn auch die Sache mit der Quarantäne geklärt ist.... ;)

    Manchmal nervt es das alles kommentiert wird.

    In der Stadt sagt alle 20 Meter irgendjemand im vorbeigehen "Oh, guck mal, ein Mops/eine Bulldogge"
    Und häufig wird dann geschnalzt, gepfiffen und gelockt. Anfangs ist man da noch freundlich aber irgendwann nervt es einfach. Das sieht dann teilweise ein bisschen unschön und unhöflich aus, weil ich meinen Hund dann weiterziehe oder so kurz angebunden bin aber ich habe einfach da nicht immer Lust und Zeit zu.

    Zum anderen denke ich mir auch: ICH käme niemals auf die Idee fremde Hunde anzulocken die einfach an mir vorbeilaufen. :???:
    Auch wenn ich den Hund süß fände.
    Ich streichel z.B. auch ganz selten fremde Hunde weil ich das eigentlich nur mache wenn die Hunde das "einfordern".
    (Z.B. ein Golden Retriever hier drückt sich mir immer an meine Beine um sich streicheleinheiten abzuholen. Dann streichel ich auch gerne...) Ansonsten: Ich muss doch nicht jeden Hund anfassen der meinen Weg kreuzt... :ka:

    Unser inzwischen verstorbene Senior wurde mal "beleidigt" als ich selbst so 13-14 Jahre alt war. Er war draußen vor einem Supermarkt angebunden. Ich kam raus und sah zwei frühere Mitschüler und eine Person die ich nicht kannte so 7-8 Meter entfernt von meinem Hund stehen.
    Ich hörte dann nur wie einer dieser Mitschüler irgendwas total abfälliges sagte und die anderen lachten.
    An den genauen Wortlaut kann ich mich nicht erinnern.

    Ich rief dann laut (so das es sämtliche Passanten auch mitbekamen): "Total mutig sich über ein hilfloses Tier lustig zu machen. Was seid ihr für Idioten?"
    So in etwa. Ich fand die so bescheuert.

    Die guckten dann wie Autos, waren scheinbar peinlich berührt und gingen dann schnell weg.
    Normalerweise bin ich auch eher der Typ der blöde Sprüche ignoriert. Ich glaube in dem Fall habe ich was gesagt weil ich die Jugendlichen kannte und wusste das es Idioten sind. :ugly: ;)


    Ich kann mich nicht erinnern das meine Hündin je beleidigt wurde...
    Also das Problem hatte ich bei ihr noch nicht.

    Habt ihr nach einem langen Arbeitstag wirklich Lust auf Gassi gehen?Müssen es immer gleich mindestens 2 Stunden sein?Und jetzt steinigt mich

    Nee. :muede: Würde ich nicht machen.
    Ich verbringe an den langen Arbeitstagen fast 10 Stunden auf der Arbeit stehend. Meine Füße schmerzen Abends wenn ich zuhause ankomme. Der Hund löst sich auf dem Weg vom geparkten Auto zur Wohnung und gut ist.
    Wobei ich wie gesagt zwei Tage die Woche nur 4 Stunden arbeite. Und da geht es dann nach der Arbeit auch zu Spaziergängen (45-60 min) oder mit dem Fahrrad raus.

    An den drei langen Tagen schaue ich eben das sie entweder zur Huta kommt (1-2 mal die Woche) oder den Vortag viel Auslastung hatte.

    "Lange" Runden am WE sind bei mir 60 - 90 Minuten . Das ist für viele hier wahrscheinlich fast nichts aber ich habe mir die passende Rasse ausgesucht. Und die ist eher Sprinter und nicht Langstreckenläufer. :ugly: ;) Dafür ist sie auch immer überall dabei.

    Mir ist zudem auch aufgefallen das für meinen Hund auch die kurzen Spaziergänge in den Arbeitspausen in der Innenstadt geistig sehr anstrengend zu sein scheinen.
    Sie ist abends trotz der wenigen Bewegung richtig müde.

    Zur Dogzbox: Die sind echt toll! Der Inhalt ist eigentlich immer ziemlich hochwertig.
    Also z.B. die Geburtstagsbox würde ich tatsächlich wieder zum Vollpreis bestellen.
    Regelmäßig sind mir diese Boxen leider ein bisschen zu teuer. (Das liegt aber eher an meinen finanziellen Möglichkeiten und nicht an der Box ;) )
    Dogzbox bietet auf jeden Fall mehr zum Vollpreis als Pfötchenbox.

    Ich finde aber die Pfötchenbox zum reduzierten Preis (mit Groupon ca. 6 Euro pro Box) auch gut.
    Klar, ohne die Reduzierung zu teuer. Aber ich denke die meisten hier bekommen sie für den günstigen Preis.
    Ich mache von der Option gebrauch auch Boxen zu überspringen. Daher muss ich Boxen die mir gar nicht zusagen (die Osterbox fand ich z.B. nicht so toll) auch nicht nehmen. :ka:

    Was Service u.s.w. angeht ist Dogzbox aber wirklich professioneller. Einzelnes Zubehör was kann man (zum reduzierten Preis) z.B. auch seperat bestellen. Das kann dann auch mit der nächsten Bestellung zugeschickt werden. Und wie einige schon schrieben: Es werden Allergien und Unverträglichkeiten berücksichtigt. :gut:

    Ich habe es ja eigentlich schon in Kurzform im anderen Thread geschrieben aber hier dann die ungekürzte Fassung.

    Ich arbeite im Familienbetrieb halb verkauf, halb verwaltung von mehreren Onlineshops.

    Mo und Mi normalerweise von 10 - 14 Uhr.
    Di, Do, Fr von 10 - 20 Uhr

    ich dürfte meinen Hund immer mitbringen aber ich glaube die ganze Woche würde ihr das zuviel werden. Da hier im Ladengeschäft teilweise ziemlich wertvolle Sachen stehen und Kundenverkehr ist, lasse ich sie unten im Lagerraum/Büro. Dort hat sie eine offene Box stehen wo sie größtenteils drin liegt und pennt. Teils bin ich dann unten bei ihr, teils bin ich im Ladengeschäft.
    Wir sind hier in der Innenstadt und mit nur 30 min Pause kann ich sie auch nicht besonders viel bewegen. Wir machen 2 x 15 min Spaziergänge durch die Stadt damit sie sich lösen kann und ein bisschen frische Luft bekommt.

    Da ich nicht möchte das sie drei Tage die Woche für 10 Stunden im Büro eingepfercht ist, kommt sie 1 oder 2 Tage in die Hundetagesstätte wenn ich lange arbeiten muss.
    Dann ist sie den nächsten Tag auch so platt, das sie nur schlafen will.

    Es hat sich jetzt so eingespielt und ist so wirklich super.
    Sie ist eigentlich nie alleine zuhause sondern immer mit dabei. Ich bin froh das sie so ruhig ist und so viel schläft. Ich weiss nicht ob jeder Hund mit so schnellen Umstellungen klar gekommen wäre.

    Vorher kam sie sehr häufig in Fremdbetreuung. Aber das geht zum einen extrem ins Geld (und kann ich mir nicht mehr leisten) und zum anderen hat man kaum noch selbst was vom Hund.

    Ich glaube als alleinstehender Arbeitnehmer würde ich mir keinen Hund mehr holen wenn er nicht zumindest ein paar Tage in der Woche mit zur Arbeit darf. Und deshalb wird es vermutlich auch keinen größeren Hund in meinem Leben geben (obwohl ich gern einen hätte).
    Ich mag die richtig großen schweren Kaliber aber die kriegt man schwieriger unter. Zudem könnte er sich in unserem Büro vermutlich nicht mal umdrehen und käme nur sehr schwierig die schmale Treppe hoch und runter. ;)

    Ich bin in jedem Fall nur froh das mein Chef ein Hundeliebhaber ist. Das macht alles so viel einfacher.

    Ich glaube schon das ein Hund mit einem geregelten Tagesablauf (auch in einer Hundepension) mit der Situation zufrieden sein kann.

    Die Frage ist nur: Ist man es als "Hundehalter" auch?

    Ich musste nachdem ich meinen Hund bekam mehrere Monate, vier manchmal fünf Tage die Woche von morgens (ca. 9 Uhr) bis abends (inkl. Fahrzeit wurde der Hund ca. 21 Uhr abgeholt) arbeiten.
    Zwei Kollegen sind hintereinander ausgefallen, daher habe ich es nur dem Betrieb zuliebe gemacht.
    Ich glaube für meinen Hund war das okay. Sie hatte ihren Spaß und ihre Bezugspersonen.
    Für mich war das echt blöd. Mein Hund war abends totmüde. Ich auch. Wir sind dann nur gemeinsam in die Wohnung geschlurft und haben geschlafen. Mehr Aktion war nicht wirklich möglich.
    Und am WE haben wir uns beide von der stressigen Woche erholt. ;)

    Das ging auf jeden Fall nicht lange für mich gut.
    Als die Kollegen dann wieder da waren habe ich radikal auf 29 Stunden reduziert. Das hat uns beiden gut getan weil ich auch einfach nicht so unter Zeitdruck stand. Wie will man am WE den Spaziergang genießen wenn man weiß das sich die Wäsche stapelt?
    Ich würde mir anstelle des TS wirklich überlegen ob er das will. Die wenige Zeit mit Hund ist ja nicht zwingend entspannend...

    Dieses Jahr habe ich wieder auf 39 Stunden erhöht aber jetzt kann ich auch den Hund mitnehmen weil ich nicht mehr alleine im Laden bin.
    Den ganzen Tag im Laden will ich ihr aber nicht antun. Daher nehme ich sie nur an zwei kurzen Tagen (4 Stunden) und ein oder zwei langen Tag(en) (10 Stunden) mit zur Arbeit.
    1-2 Tage die Woche kommt sie noch immer in die Huta und das ist für uns beide dann auch gut.