Beiträge von Julia127

    Ich hab jetzt von einmal die Woche Huta, auf einmal alle zwei Wochen gewechselt.
    Hundi ist momentan sehr gut und einfach durch längere Spaziergänge und einmal die Woche Rad fahren zufrieden und müde zu bekommen.
    Es überrascht mich sehr was 20 min mehr ausmachen.

    Sie kommt aktuell immer mit zur Arbeit. Und das sind momentan an drei Tagen die Woche sogar 10 Stunden die sie im Lagerraum/Kellerbüro verpennt. (+ zwei kurze Tage mit nur 4 Stunden)
    Selbst in den Pausen schleicht sie mir nur widerwillig hinterher um sich zu lösen.
    Und dann trödelt sie rum und hat eigentlich sichtbar keine Lust sich groß zu bewegen. :roll:

    Bei uns im Laden war mal ein Komondor.
    Sehr nette Leute, daher hab ich im Verlauf des Gesprächs dann gefragt ob ich das Fell (vom Hund) mal anfassen darf. :ugly:
    War schöööön weich. Ganz anders als ich dachte. :D

    Und nein ich habe vorher noch nie einen gesehen. Nur auf Fotos. Ich kann mir schon vorstellen das die wenigsten einen Komondor kennen bzw. mal gesehen haben. Ich glaube wir hier im Forum überschätzen da das "hundewissen" der Otto-Normal-Leute.

    Ich hab zwar auch ein paar Namen die mir gut gefallen (hatte sogar vor einiger Zeit mal eine Liste)... aber schlussendlich entscheidet sich das doch eher wenn ich den Hund zumindest halbwegs charkterlich einschätzen kann.

    Bei Welpen natürlich eher schwierig. :tropf:

    Einfach weil imo der Name zum Hund passen muss. Ich würde z.B. einen eher ernsten Hund nicht Tequila oder Sunny nennen. Oder einen flummigen, allesliebenden Labrador Odin.
    Passt für mich irgendwie nicht.

    Ja, ich glaub ich mach mir echt zu sehr einen Kopf. Meine Eltern haben mich da auch etwas verunsichert so das ich alles (und wenn es noch so blöde Details sind) in Frage stelle.

    Eine großer Hund bringe nur Nachteile und warum ich mir denn die zusätzliche Arbeit (neben meinem Vollzeitjob) antun will?
    Und das ich dann ja für nichts anderes mehr Zeit hätte und total unflexibel wäre. Und das wenn der Hund im Kofferraum meines Autos ist, nichts anderes mehr reinpasst... (kam natürlich von meinem Vater ) xD

    Und es stimmt schon: mit großem Hund und dann auch noch zwei Hunden (z.B. ins Restaurant oder zu vielen der Verwandten) wird eher schwieriger sein. Und die Akzeptanz (die meinem "kleinen Fiffi" ggü. besteht) wird bei ihm vermutlich eher nicht so hoch sein. Wobei es da ja auch schon reicht das man zwei Hunde hat damit man schief angeschaut wird und vllt. nicht mehr so willkommen ist.

    Wobei ich auch einfach zu selten bei Verwandten bin und in Restaurants gehe bzw. allgemein ohne Hund "unterwegs bin" als dass das wirklich ein Ausschlusskriterium wäre.
    Und die paar Male im Jahr kann er dann auch zuhause bleiben.
    Meine Eltern und Geschwister, würden ihn mir zuliebe garantiert akzeptieren. Wenn auch zu beginn kopfschüttelnd. |)
    War bei Molly anfangs auch so.

    Ich sehe die positiven Seiten die vermutlich nur andere HH nachvollziehen können. Andere sehen: Die Irre gibt ihr komplettes Leben für ein paar Viecher auf." :tropf:
    Gibt halt tatsächlich dann noch weniger Urlaub für mich und mehr hin und hergefahre.

    Ich poste die Tage mal die Anzeige von ihm. Hab auf dem Tablet keine Adresse gespeichert.

    Sorry, muss mal gerade ein bisschen Druck ablassen. Laut dem ersten Post im Thread darf man das hier. ;)

    Gerade noch mit einer Bekannten über ihren geplanten Zweithund diskutiert und jetzt hat es mich selbst erwischt.
    Bin zufällig über ihn (vermutlich Schäferhund-Labrador-Mix mit was anderem drin?) gestolpert (er ist auf einer Pflegestelle in DE). Er würde vom Wesen, seinem Energielevel und seinem aktuellen Erziehungsstand einfach nur super zu uns zu passen. Und dann hat er auch noch die perfekte Größe und ist voll mein Beuteschema...
    Und jetzt stelle ich fest das ein Zweithund doch eine richtig gute Idee sein könnte. |) Ich könnte mir das bei ihm wirklich vorstellen.

    Ich habe gerade ein bisschen Bammel vor meiner eigenen Courage... Aber genau so viel Bammel das ich ihn nicht kriegen könnte.
    In etwa das Gefühl was ich bei Molly hatte als ich sie als Welpe bekam.

    Habe mit der TS Stelle Kontakt aufgenommen (die positiv eingestellt waren), mich um ihn beworben und die prüfen jetzt im Detail ob ich passen könnte. Und dann könnte ich ihn auch richtig kennenlernen. Er ist schon etwas älter (TA schätzt 2009 geboren). Wobei das doch eigentlich kein Alter ist oder? Ich kann mich leider nicht mehr erinnern wie unser Senior in dem Alter so war...
    Ich hab aber ein Video von ihm gesehen (ich denke da ist er auf der Pflegestelle) auf dem er mit einem anderen Hund über eine Wiese brettert. Also DER ist noch längst kein Opa. :lol:

    Aber diese blöden Gedanken das er vllt. gar nicht so alt werden könnte. Oder sehr schnell sterbenskrank werden könnte? Ihr merkt ich bin gerade voll doof drauf und mach mir um nichts und wieder nichts Gedanken. :muede:
    Habe zig mal alles durchgerechnet und hin und her überlegt aber es passt.
    Tja, Veränderungen sind immer so ne Sache... :ops:

    Ihr spiegelt alle irgendwo mein empfinden wider.
    Ich bin aktuell eher "pro" eingestellt weil ich mir nicht vorstellen kann das es dem Hund in seiner jetzigen Umgebung so gut geht. Irgendwo verkümmert er. Es wäre ein Kompromiss für Hund und Frauchen. Ich sehe auch nur die Gefahr das es vllt. mit dem Alleinbleiben nicht sofort klappt.

    Wenn ich sie mal wieder treffe frage ich sie ob sie in der Pause heimfährt. Daran habe ich im Gespräch gar nicht gedacht.


    Allgemein gesehen würde ich unterschreiben was jmd anders hier schrieb: Es kommt wohl doch sehr auf den Einzelfall an...

    Wobei der Begriff "Einzelfall" ja irgendwo auch nicht richtig ist.
    Es gibt Millionen Hunde die unter schlimmsten Bedingungen in Zwingern dahinvergitieren.

    Ich würde auch nicht sagen das ein Hund während der Arbeitszeit gar nicht alleine sein kann. Wenn er damit klar kommt: Wieso nicht?

    Ich hatte im meinem Kopf nur immer so die Grenze: 7-8 Stunden inkl. Fahrt fand ich okay. Alles drüber habe ich immer als zu lang empfunden.
    Andererseits sind es nur zwei Tage. Ob sie in der Pause zuhause vorbeischaut weiß ich gar nicht...


    @Dimmalimm Vielen Dank für deinen ausführlichen Beitrag. =)

    Mich würde mal zu einem Thema eure Meinung interessieren. Die Frage ist eher allgemein gemeint und betrifft mich nicht persönlich aber irgendwo eine gute Bekannte von mir.

    Ich habe sie am WE nach langer Zeit mal wieder getroffen. Sie erzählte mir das sie sich einen zweiten Hund anschaffen möchte. Sie hat sich im Ausland einen 4-jährige Rüden ausgeguckt der wohl so ein paar Probleme mitbringt (reagiert u.a. ängstlich/aggressiv auf Männer und Kinder). Probleme mit Artgenossen hat er keine. Er ist aber eben aufgrund der Probleme nicht gut vermittelbar.
    Wir sind dann ein bisschen in eine angeregte Diskussion gekommen an deren Ende ich nicht wusste wie ich dazu stehen soll....
    Ich traue ihr so einen Hund zu da sie in ihrer HH-Laufbahn so ein paar "Problemhunde" hatte. Auch einen Rüden mit vergleichbaren Problemen. Sie kann das alles sehr gut managen.

    Wo ich ein bisschen ins stocken komme: Der Hund wird an zwei Tagen die Woche für 4-5 Stunden und an zwei Tagen für 8-9 Stunden alleine bleiben müssen... mit Fahrzeit vermute ich eher 10. Angeblich kann er gut alleine bleiben und sie wird ihn in der übrigen Zeit (auch vor und nach der Arbeit) gut beschäftigen. Aber das ist eben schon eine verdammt lange Zeit...
    An manchen Tage ist der Zweithund mit dabei. Teilweise aber eben nicht ("Scheidungshund").

    Es geht mir gar nicht direkt um meine Bekannte. Sie wird ihr Ding machen.

    Eher die allgemeine Frage: findet ihr das verwerflich?
    Einen Hund anzuschaffen mit dem Wissen das er viel allein sein wird?
    Aber auch mit dem Wissen das er wahrscheinlich sonst noch Jahrelang im Zwinger im Ausland sitzen und mit viel Glück nur ab und zu mal vor die Tür kommen wird (wie viele andere Hunde auch im ausländischen TS)...

    Ich bin da so ein bisschen hin und hergerissen und es beschäftigt mich irgendwie noch immer gedanklich...

    Was sagt ihr dazu?
    Findet ihr das gut unter diesen Umständen einem Hund eine neue Chance zu geben oder würdet ihr das kategorisch ausschließen?

    Meine jetzige Hündin war erst mit 7 Monaten stubenrein. Unser Rüde davor bereits mit 3-4 Monaten. Bei beiden haben wir dasselbe gemacht. Ergebnis war verschieden.
    Manche Hunde brauchen einfach länger.

    Du musst dir bewusst machen das du einen Hund hast, dessen Vergangenheit du nicht kennst. Es ist sehr wahrscheinlich das sie bestimmte Sachen einfach noch nicht gelernt hat. Ein unbeschriebenes Blatt.

    Du musst sie also mit Geduld behandeln und erstmal davon ausgehen das sie gar nicht versteht was du von ihr willst.
    (Das sie aufs Bett macht hat nichts mit Boshaftigkeit zu tun. Hat meine mit 4 Monaten auch gemacht wenn sie die gelegenheit hatte. Ist ein sicherer Ort für sie und ein "saugfähiger Untergrund". Wie oft ich in der Zeit das Bett neu beziehen musste.... :muede: War aber nicht ihre Schuld sondern meine.)
    Kommentarlos vor die Tür setzen, zukünftig öfter mit ihr schnell vor die Tür gehen und gut ist.

    Wenn du sie aus dem TH hast wurde wahrscheinlich einfach kein Augenmerk auf Stubenreinheit gelegt. Die Mitarbeiter haben ja keine Zeit sie so häufig rauszusetzen und sie konnte hinmachen wo sie wollte.

    Woher soll sie denn wissen warum du sie "maßregelst"?
    Sie hat doch noch gar kein Verständnis dafür was richtig wäre ( also draußen zu machen, und das musst du ihr erklären. ) Irgendwann macht es beim Hund *klick*.


    Was ich aber auch definitiv nicht machen würde: 2 Stunden am Stück mit einem Junghund raus gehen. Nichts für ungut aber in ein paar Monaten eröffnest du sonst einen neuen Thread mit dem Titel: "Hilfe, mein Hund ist hyperaktiv und kommt nie zur Ruhe"
    Für einen Junghund sind die Eindrücke die sie draußen erleben erschlagend.
    10 Minuten auf einer Bank sitzen und die Umgebung beobachten reicht, das der Hund viel zu verarbeiten hat. 120 Minuten ist viel zu viel.