Beiträge von Julia127

    Die Kellnerin fand ihn süß, wie er so auf sie zukam, griff nach ihm - er verbellte sie.

    Es gibt so viele Menschen die einfach keinen Respekt vor dem Tier haben. Für mich ist dieses ungefrage angrapschen nämlich genau das: Respektlosigkeit.

    Schräge Vorkomnisse alleine von gestern:
    - Hund läuft am Rad. Wir fahren auf einen Passanten zu (bin so weit links gefahren wie möglich) der schon vom weiten mit pfeifen auf sich aufmerksam macht, den Hund fixiert und sich dem Rad halb in den Weg stellt (!!)- Vermutlich mit der Absicht um mich zum stehen bleiben zu bewegen.
    Bin zum Glück nicht stehen geblieben sondern vorbeigerollt. Hund wurde leicht nervös. der Typ ruft hinterher: "Ach, ist der aber süß"

    - gestern kam eine Frau zu uns in den Laden (mein Hund lag hinter der Theke) und kreischt plötzlich los als sie den Hund entdeckt: "AAAAACH WIE SÜÜÜÜß!!!!"
    Und kein Witz: Sie bellt meinen Hund an. :ugly:
    Scheinbar um sie zum bellen zu animieren. Molly reagiert leicht verstört und bellt zurück. Das hat die Frau dann richtig gefreut so das sie meinen Hund r weite"ankläfft" :headbash:
    Ich dachte echt ich bin in einem Irrenhaus. :ugly:

    Was stimmt mit den Leuten nicht? :mute:

    Ich war nie der total soziale Mensch der sich regelmäßig zum Kaffee trinken oder quatschen verabredet. Liegt mir einfach nicht. Ich bin gerne abseits der Arbeit (wo ich genug mit Menschen zu tun habe) für mich allein und hab meine Ruhe.
    Meine Hündin ist da eine tolle Begleiterin. ;)

    Was sich geändert hat: Ich geh jetzt zwischendurch auch gerne mal mit anderen HH die ich ganz sympathisch finde spazieren. Nicht verabredet, eher zufällig aber da entstehen interessante Gespräche.
    Zudem bewege ich mich mehr, fahre regelmäßig Fahrrad und plane sogar (falls mein altes Auto komplett den Geist aufgibt) eventuell auf ein E-Bike (mit kleinen Korb für Hund) für den Arbeitsweg umzusteigen.
    Das hätte ich ohne Hund niemals in Betracht gezogen.

    Ich mache keine Fernreisen mehr. Vor dem Hund bin ich ca. alle 2-3 Jahre in die Ferne geflogen (Japan, USA u.s.w.).
    Ich vermisse das aber nicht. Ich habe mir meine großen Urlaubswünsche erfüllt und in Europa gibt es auch noch schöne Orte zu denen ich mit Hund irgendwann reisen möchte.

    Ansonsten empfinde ich meinen Hund als sehr kompatibel für mein Leben. Insbesondere seitdem ich sie mit zur Arbeit nehmen kann.
    Davor war das teilweise sehr anstrengend, teuer und zeitaufwendig sie rumzufahren.
    So wie es jetzt ist, ist es super. Meine Hündin ist aber auch mein größtes Hobby.

    Ich fliege jetzt am WE nach Österreich um meinen Vater in einer Klinik zu besuchen. Ich bin dann eine Woche weg und Hund darf natürlich nicht mit ins Krankenhaus.
    So lange war ich noch nie ohne meinen Hund.
    Total bescheuert eigentlich aber ich vermisse sie jetzt schon. :ugly: |)

    Normalerweise kann ich mit der sturen Art meiner Hündin gut umgehen aber aktuell ist sie einfach sehr bockig und muss häufig fünfmal gebeten werden.

    Vorhin ist sie trödelig hinter mir hergetrottet und hatte mal gar keinen Bock zu laufen. Ich hatte es ziemlich eilig... aber bei Zug auf der Leine hat sie sich dann hingeschmissen und hat sich liegend hinterherschleifen lassen. :roll:
    Hab direkt gestoppt aber dieses kleine Aas weiß ja genau was sie machen muss. Da hilft nix... :headbash:

    Manchmal mag ich das- Dieser Sturkopf bringt mich oft genug zum lachen. Und ich will auch gar nicht dieses hypermäßige "was kann ich für dich tun?"
    Andererseits... nervt es manchmal auch das ich Molly in solchen Situationen wie oben genannt, für jeden gemachten Meter motivieren muss nur weil sie mit dem falschen Bein aufgestanden ist. :roll:

    Also einen großen 40-50kg Molosser werde ich mir wohl doch erstmal nicht anschaffen. ;)

    Ich hab jetzt von einmal die Woche Huta, auf einmal alle zwei Wochen gewechselt.
    Hundi ist momentan sehr gut und einfach durch längere Spaziergänge und einmal die Woche Rad fahren zufrieden und müde zu bekommen.
    Es überrascht mich sehr was 20 min mehr ausmachen.

    Sie kommt aktuell immer mit zur Arbeit. Und das sind momentan an drei Tagen die Woche sogar 10 Stunden die sie im Lagerraum/Kellerbüro verpennt. (+ zwei kurze Tage mit nur 4 Stunden)
    Selbst in den Pausen schleicht sie mir nur widerwillig hinterher um sich zu lösen.
    Und dann trödelt sie rum und hat eigentlich sichtbar keine Lust sich groß zu bewegen. :roll:

    Bei uns im Laden war mal ein Komondor.
    Sehr nette Leute, daher hab ich im Verlauf des Gesprächs dann gefragt ob ich das Fell (vom Hund) mal anfassen darf. :ugly:
    War schöööön weich. Ganz anders als ich dachte. :D

    Und nein ich habe vorher noch nie einen gesehen. Nur auf Fotos. Ich kann mir schon vorstellen das die wenigsten einen Komondor kennen bzw. mal gesehen haben. Ich glaube wir hier im Forum überschätzen da das "hundewissen" der Otto-Normal-Leute.

    Ich hab zwar auch ein paar Namen die mir gut gefallen (hatte sogar vor einiger Zeit mal eine Liste)... aber schlussendlich entscheidet sich das doch eher wenn ich den Hund zumindest halbwegs charkterlich einschätzen kann.

    Bei Welpen natürlich eher schwierig. :tropf:

    Einfach weil imo der Name zum Hund passen muss. Ich würde z.B. einen eher ernsten Hund nicht Tequila oder Sunny nennen. Oder einen flummigen, allesliebenden Labrador Odin.
    Passt für mich irgendwie nicht.

    Ja, ich glaub ich mach mir echt zu sehr einen Kopf. Meine Eltern haben mich da auch etwas verunsichert so das ich alles (und wenn es noch so blöde Details sind) in Frage stelle.

    Eine großer Hund bringe nur Nachteile und warum ich mir denn die zusätzliche Arbeit (neben meinem Vollzeitjob) antun will?
    Und das ich dann ja für nichts anderes mehr Zeit hätte und total unflexibel wäre. Und das wenn der Hund im Kofferraum meines Autos ist, nichts anderes mehr reinpasst... (kam natürlich von meinem Vater ) xD

    Und es stimmt schon: mit großem Hund und dann auch noch zwei Hunden (z.B. ins Restaurant oder zu vielen der Verwandten) wird eher schwieriger sein. Und die Akzeptanz (die meinem "kleinen Fiffi" ggü. besteht) wird bei ihm vermutlich eher nicht so hoch sein. Wobei es da ja auch schon reicht das man zwei Hunde hat damit man schief angeschaut wird und vllt. nicht mehr so willkommen ist.

    Wobei ich auch einfach zu selten bei Verwandten bin und in Restaurants gehe bzw. allgemein ohne Hund "unterwegs bin" als dass das wirklich ein Ausschlusskriterium wäre.
    Und die paar Male im Jahr kann er dann auch zuhause bleiben.
    Meine Eltern und Geschwister, würden ihn mir zuliebe garantiert akzeptieren. Wenn auch zu beginn kopfschüttelnd. |)
    War bei Molly anfangs auch so.

    Ich sehe die positiven Seiten die vermutlich nur andere HH nachvollziehen können. Andere sehen: Die Irre gibt ihr komplettes Leben für ein paar Viecher auf." :tropf:
    Gibt halt tatsächlich dann noch weniger Urlaub für mich und mehr hin und hergefahre.

    Ich poste die Tage mal die Anzeige von ihm. Hab auf dem Tablet keine Adresse gespeichert.

    Sorry, muss mal gerade ein bisschen Druck ablassen. Laut dem ersten Post im Thread darf man das hier. ;)

    Gerade noch mit einer Bekannten über ihren geplanten Zweithund diskutiert und jetzt hat es mich selbst erwischt.
    Bin zufällig über ihn (vermutlich Schäferhund-Labrador-Mix mit was anderem drin?) gestolpert (er ist auf einer Pflegestelle in DE). Er würde vom Wesen, seinem Energielevel und seinem aktuellen Erziehungsstand einfach nur super zu uns zu passen. Und dann hat er auch noch die perfekte Größe und ist voll mein Beuteschema...
    Und jetzt stelle ich fest das ein Zweithund doch eine richtig gute Idee sein könnte. |) Ich könnte mir das bei ihm wirklich vorstellen.

    Ich habe gerade ein bisschen Bammel vor meiner eigenen Courage... Aber genau so viel Bammel das ich ihn nicht kriegen könnte.
    In etwa das Gefühl was ich bei Molly hatte als ich sie als Welpe bekam.

    Habe mit der TS Stelle Kontakt aufgenommen (die positiv eingestellt waren), mich um ihn beworben und die prüfen jetzt im Detail ob ich passen könnte. Und dann könnte ich ihn auch richtig kennenlernen. Er ist schon etwas älter (TA schätzt 2009 geboren). Wobei das doch eigentlich kein Alter ist oder? Ich kann mich leider nicht mehr erinnern wie unser Senior in dem Alter so war...
    Ich hab aber ein Video von ihm gesehen (ich denke da ist er auf der Pflegestelle) auf dem er mit einem anderen Hund über eine Wiese brettert. Also DER ist noch längst kein Opa. :lol:

    Aber diese blöden Gedanken das er vllt. gar nicht so alt werden könnte. Oder sehr schnell sterbenskrank werden könnte? Ihr merkt ich bin gerade voll doof drauf und mach mir um nichts und wieder nichts Gedanken. :muede:
    Habe zig mal alles durchgerechnet und hin und her überlegt aber es passt.
    Tja, Veränderungen sind immer so ne Sache... :ops:

    Ihr spiegelt alle irgendwo mein empfinden wider.
    Ich bin aktuell eher "pro" eingestellt weil ich mir nicht vorstellen kann das es dem Hund in seiner jetzigen Umgebung so gut geht. Irgendwo verkümmert er. Es wäre ein Kompromiss für Hund und Frauchen. Ich sehe auch nur die Gefahr das es vllt. mit dem Alleinbleiben nicht sofort klappt.

    Wenn ich sie mal wieder treffe frage ich sie ob sie in der Pause heimfährt. Daran habe ich im Gespräch gar nicht gedacht.


    Allgemein gesehen würde ich unterschreiben was jmd anders hier schrieb: Es kommt wohl doch sehr auf den Einzelfall an...

    Wobei der Begriff "Einzelfall" ja irgendwo auch nicht richtig ist.
    Es gibt Millionen Hunde die unter schlimmsten Bedingungen in Zwingern dahinvergitieren.