Ich liebe Tomaten.
Nimmst Du dann Pflanzen, die bzgl. Reifezeitpunkt ineinander übergehen? Und was machst Du daraus um dich damit auch im Winter zu versorgen?
Ich tendiere dazu, bei dem Thema sehr langatmig zu werden, weil es mich begeistert - aber ich versuche mal kurz:
Ich suche die Sorten nach drei Gesichtspunkten aus, die erstmal nichts mit der Abreifung zu tun haben (außer es sind so unfassbar späte 100 Tage + bis zur Reifung-Sorten, dass nach einmal abernten in jedem Fall Schluss wäre)
1. Vitalität (Ertrag + Wüchsigkeit + Widerstandsfähigkeit)
2. Geschmack und Verwendung (brauche hauptsächlich trockenere großfrüchtige Sorten)
3. etwa 50/50 bewährte und für mich neue Sorten
Bei Fleischtomaten gehe ich in einigermaßen guten Jahren von 2-3 Erntewellen aus, bei den kleinfrüchtigen Sorten wird ja oft weiter gewachsen und geblüht, während die unteren Fruchtstände nach und nach reifen und so gibt es dort bis zum Saisonende eine gewisse Kontinuität. Der Reifezeitpunkt (Reifedauer) ist somit nicht so entscheidend.
Ich koche den Großteil in 500ml Portionen in Weckgläsern ein als Basis für alles weitere.
Dazu koche ich die geputzten Tomaten eine Weile, püriere durch, passiere ggf und lasse sie dann einköcheln, bis ich eine dickflüssige Passata habe.
In richtig fetten Jahren mache ich noch Mark, das ich in Eiswürfelformen einfriere und dann in Tüten packe.
Mir dieser Grundlage kommen wir dann bis zur nächsten Saison hin.