Beiträge von lilactime

    Hätte Monsieur seine Persönlichkeitskonfiguration nicht beginnen können, als er noch 10-15 Kilo weniger hatte? :roll:

    Gestern auf der späten Löserunde habe ich ein paar Kekse auf Mauervorsprüngen verteilt und ihn dann jeweils in unterschiedlichen Kombinationen zum Suchen geschickt. Das machen wir häufig und gerne.

    Es endete allerdings damit, dass ich den Mann anrufen musste, damit dieser Bosco von so einem Waschbetonverschlag für große Mülltonnen runterhebt (!). Da ist er draufgesprungen in einer klitzekleinen Überreaktion beim Suchen. Aus dem Stand. Das Ding war genau so hoch, dass ich nicht mehr vernünftig an ihn rankam und im Regen und Dunkel Bedenken hatte, ihn unkontrolliert wieder runterspringen zu lassen. 40 Kilo kann ich zudem im unteren Rücken grad nicht gebrauchen.

    Richtig verrückt, dass ein so großer Teil der Kommentierenden (was die Petition jetzt als auch damals mit Chico ja unterstreicht) Polizei, Gerichtsmedizin, anderweitigen Gutachtern oder Personen vom Fach weniger vertraut, als dem eigenen "Bauchgefühl", dem eigenen "Hundeverstand" oder random Personen aus dem Internet mit Bullshit-Theorien.

    Zu wem gehst du ins Seminar?

    Thomas Richter

    Schmunzeln muss ich jeweils, wenn etwas gut zu klappen scheint, man ändert leicht das Setting, und der Hund guckt als würde ich chinesisch sprechen

    Hab ich aktuell in der Fußarbeit mit dem Löckchen. ("Selbstverständlich kann ich an deinem linken Bein durch den Wald gehen, aber das hier ist eine WIESE!!") Wobei ich fairerweise sagen muss, dass man ihm wirklich seine Entwicklungsnöte anmerkt und ich deshalb sehr zurückgeschraubt habe, was ich so an Ansprüchen im Training habe. Sein Schub kommt wirklich spät und eigentlich bin ich sogar froh, dass wir uns damit dann jetzt auseinandersetzen können.

    Bosco hat seinen Sinn für Humor im Dummytraining entdeckt. Wie schön. :hust:

    Wir wollten ein paar Vorans in hügeligem Wiesengelände üben. Ich habe eine Vertrauensstelle geschaffen, bei der er beim Auslegen zugucken konnte.

    Im Anschluss bin ich mit ihm jeweils nach einer 180 Grad Wendung so vom Dummy weggegangen, dass es für Bosco bei jedem Apport später sichtig wurde. Ein Halfblind also.

    Ich habe mich so über sein "Einrasten" bei jedem Voran gefreut und dass ich inzwischen sehe, wann er sich seiner Route sicher ist und die dann auch wie auf Schienen durchdonnert. Ein schönes Gefühl, dass sein Vertrauen so wächst.

    Ein nicht ganz so schönes Gefühl, dass er nun endlich auch seine Ü-Ei Momente entwickelt:

    Bosco donnert los, nimmt ohne jedes Zögern Bodenwellen und einen Geländeübergang, nimmt auf, ist bereits schnurgerade auf dem Rückweg....tauscht im vollen Galopp das Dummy gegen einen riesigen Ast ohne großartig abzubremsen und knallt mir mit dem um ein Haar in den Oberschenkel. Sehr von sich selbst überzeugt, übrigens. Arsch.

    Ok, ich habe eh drauf gewartet, dass seine Adoleszenz auch im Dummyhirn ankommt. Demnächst sind wir auf einem dreitägigen Seminar und ich erhoffe mir frischen Input und Ideen für den lustigen Typen und mich, das wird sicher schön.

    aber wie um alles in der Welt kann man es gut finden, bei einstelligen Temperaturen durch Wind und (Schnee-) Regen zu laufen :ugly: ? Erklärt es mir, ich würde es gerne adaptieren

    Ich liebe es. Schnee, Tage tief unterm Gefrierpunkt, Schneesturm - das ist voll mein Wetter. Gibt nichts besseres als vernünftig angezogen lange durch die Kälte zu wandern. Regen mag ich auch, wenn entsprechend ausgestattet. Wüsste aber nicht, wie ich das erklären sollte, fand das schon immer super.

    Ach, und ich hab natürlich Hunde, die das problemlos mitmachen

    Dafür hasse ich Temperaturen über 25 Grad und Tropennächte, rein körperlich komm ich damit schon nicht gut zurecht. Energiefresser, die Hitze.