Habt ihr euren Hund euren Aktivitäten angepasst oder andersrum?
Ich habe mir bewusst einen Hund nach meinen Anforderungen ausgesucht. Diese Anforderungen haben sich aber geändert, weshalb mein nächster Hund anders sein wird, als Wonder.
Hattet ihr euch ein anderes Leben mit euren Hund erwartet?
Ich hatte bei einem Schnauzer mit nem intelligenteren, selbständigeren, sturen Hund gerechnet, so ist Wonder überhaupt nicht. Aber sondt ist alles so, wie ich es mir vorgestellt hab mit ihm.
Seid ihr enttäuscht worden?
Nein, Wonder ist so geworden, wie ich es mir gewünscht hab. Ich habe ihn ja auch geziehlt so ausgesucht. Allerdings haben sich meine Interessen etwas geändert über die Zeit. Bin vom Ottonormalhundehalter, der einmal die Woche Agility macht zum Hundesportler geworden, der am liebsten nur noch trainieren möchte. Da muss ich aufpassen, dass ich Wonder nicht überfordere. Darum wird der nächste Hund auch ein belastabarerer als mein kleiner Wonder.
Habt ihr euren Hund speziell für Sport oder andere Aktivitäten ausgesucht? Oder habt ihr euch auf euren Hund eingelassen und geschaut was dem so gefällt, was sich für ihn eignet?
Wonder sollte einfach ein lieber, aktiver Hund werden, das ist er auch geworden. Dass er nun doch recht erfolgreich Hundesport macht, das habe ich so nicht geplant und ihn mir danach auch nicht ausgesucht. Mein nächster (der in einem Jahr ansteht) wird definitiv ein Hund, der zum Hundesprort (THS, VPG) taugt und danach suche ich auch geziehlt. Sollte er sich aber später doch für ungeeignet darstellen, dann bekommt er eben das, was er braucht zum glücklich sein, da bin ich dann doch flexibel.
Aber eines mag ich noch zur Diskussion über die Figur/die Muskulatur loswerden.
Ich denke einfach, hier werden teilweise Äpfel mit Birnen verglichen.
Habe ich einen Familienhund, der am Tag 2h gassi geht, dann kommt der durchaus mit weniger Muskulatur klar. Der Hund wird einfach nicht so beansprucht.
Habe ich aber einen Hund, der körperlich richtig was leisten muss, dann sieht das anders aus. Wenn ich eine Hund habe, der (wie zB bei den Rettungshudnen) echt lang mit hoher Geschwindigkeit durch den Wald laufen muss und das mit enormer Ausdauer und ohne, dass er nach 5min aufgibt, weil er keine Lust mehr hat, dann müssen solche Hunde anders trainiert werden. Gleiches gilt bei ZHS, wenn der Hund da was weiß ich wie viele km einen Roller ziehen muss (oder will/kann/darf), dann muss der gescheite Muskeln haben, die man auch geziehlt trainieren sollte.
Gefährlich wird es finde ich, wenn man vom Hund unter der Woche nicht allzuviel verlangt und dann aber ab und an Samstag Nachmittag bei schönem Wetter zwei Stunden Agility machen will. Ich kann nicht den Hund die meiste Zeit im Schohngang fahren und dann Höchtleistungen verlangen, das wäre ungesund.
Fazit:
Es sollte penibel auf die Muskulatur geachtet werden, wenn der Hund körperlich richtig beansprucht wird.
Hat man eher das Interesse am normalen Gassi, sollte man mMn eingfach nur auf eine schlanke Linie achten, aber die Muskeln sind nicht ganz so wichtig.