Beiträge von Cassiopeia88

    Ich war gestern motiviert und bin einen zweiten Lauf für die Woche gelaufen. Wollte ne 7km-Kanalrunde machen, musste dann aberfix umdisponieren, weil ich nicht mitgekriegt hatte, dass mein typischer Weg wegen des Kanal-Halbmarathons gesperrt war.

    Also abgedreht und ne Alternative gelaufen, das waren dann 6,5km - auch ausreichend.

    Weder Pace noch Herzfrequenz haben sich bei mir groß über das Jahr verändert. Liegt das an dem wenigen Training? Ich schaffe allermeist nur einmal die Woche, irgendwo hatte ich mal gelesen, dass man so sozusagen immer wieder von vorne anfängt.
    Also nicht, dass mich das stört, bin ich halt langsam.
    Die Bewegung tut mir gut, ich habe keine Schmerzen und auch Kopfschmerzen bekomme ich nicht mehr vom Laufen. Kann man so weiter machen, auch wenns nicht so schnell für nen Halbmarathon reicht oder?

    Puh, harter Tobak.

    Als allererstes: ist ein Maulkorb drauf auf dem Hund? Und zwar IMMER?

    Wenn das

    Er ist in seinem gewohnten reizarmen Umfeld ein toller Hund und folgt auch aufs Wort, solange alles wie gewohnt läuft.

    die Lösung ist, die du dir für ihn wünschst... was hält dich davon ab, ihm das zu liefern?

    (Andersherum: denkst du, irgendjemand, der auf diese Aufgabe wartet, kann ihm das bieten?)

    Da draußen humpeln so viele Hunde rum, deren Besitzer das nicht mal in Erwägung ziehen würden.

    Das macht aber die Verantwortung die ich für mein Tier habe nicht kleiner. Ja, die gucken weg und ja, jeder wie er kann und soll. Aber gut ist echt anders. Es ist schlimm, dass so viele Tiere unerkannt leiden. Aber das kann nicht der Freifahrtschein sein, sich aus der Verantwortung zu ziehen - weil die anderen machen das auch nicht und den Hunden geht's schlechter.

    Ich weiß, dass du das nicht gesagt haben wolltest, ich verstehe auch den Punkt. Es hat hier aber nichts mit hohem Standard zu tun sondern mit einer Art "awareness". Hier ist ein Hundeforum, man schaut also auf das Bedürfnis des Hundes in so einem Fall. Und da zählen Schmerzfreiheit und Lebensqualität rein. Entscheiden muss das dann immer noch der Halter, aber man kann nicht erwarten, dass man es diesem hier mit dem Fokus auf dem Hund besonders leicht macht mit "passt schon, humpelt dein Hund halt".

    Aber das war und ist ja auch gar nicht mein Anliegen in dem Post gewesen.

    Es ist vermutlich verlockend, da alle Vermutungen und so aufzustellen, aber ich habe ja genau nach einer Sache gefragt.

    Es ist schon klar, dass du eine Lösung für DEIN Problem haben willst, für diese eine Situation.

    Lasse aber mal den Gedanken zu, dass man für die Lösung der Bett-Problematik einfach ganz woanders ansetzen muss, weil es für den Hund einfach schon viel, viel früher anfängt.

    Ich übertreibe mal: wenn ich meinem Hund nicht mal erklären kann, dass Sitz auch "Sitz" heißt und nicht "leg dich hin", "steh wieder auf" oder "mach was du willst", dann kann ich auch nicht erwarten, dass er auf mich hört, wenn ich ihn freundlich bitte, jetzt doch mal vom Sofa runter zu kommen, statt mich anzuknurren.

    Entweder ihr koennt was aendern oder die Huendin wird nicht alt werden.

    noch viel schlimmer: sie wird alt, aber unter Dauerschmerzen.

    Ich würd ja gern ein Update in den leider geschlossenen Thread mit der Traumeel-Erstverschlimmerung setzen, damit für nachfolgende Leser klar ist, dass sowas einfach Mumpitz ist und man lieber gescheit untersuchen lässt, statt sich mit "Erstverschlimmerung" zu beruhigen.

    Ich habe einen neuen Tisch bekommen und bei der Gelegenheit meine Sitzposition im Raum geändert. Das hat zur Folge, dass Nouskas Platz nicht mehr zur Verfügung steht und sie nun ihre Decke direkt neben mir an der Heizung hat.

    Wenn keiner in meinem Büro ist (ich kriege gelegentlich Kollegenbesuch für ca. 30 min) kann sie liegen wo sie will, auch wenn ich nicht da bin.

    Ihr neuer Platz scheint ihr aber ganz gut zu gefallen, sie ist da gut zur Ruhe gekommen:

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    Deine Schuldgefühle machen es nicht besser, weder für dich noch für deinen Hund.

    Schüttle das so gut es geht ab und schöpfe Kraft für einen Plan - was du tun/umsetzen/in Zukunft machen willst. Und wenn es heute nicht klappt, naja, dann halt morgen.

    Auch alte Hunde lernen neue Tricks (gilt auch für Menschen :shushing_face:) und ihr könnt es einfach ab sofort anders machen. Und damit nicht nur euch sondern auch eurem Hund helfen.

    Das Bewusstsein ist ja da, dass ihr euren Anteil habt. Gut, nun ist es nicht leicht, die Suppe auszulöffeln, aber sie ist auch nicht gänzlich so eingebrockt, dass da gar nichts mehr geht.

    Mit einer blutenden Hand gehe ich ja dann auch nicht erstmal zu ihm hin um ihm Konsequenzen zu geben.

    Dann ist es eh zu spät. Sowas geht nur mit Maulkorb und ggf. weiterer Sicherung, dass man eben keinen Meter zurück geht und durchsetzt, was man wollte. Der Hund lernt dann - in dem Stadium natürlich wahrlich sehr gestresst - auch mit der Zeit, dass ihm nichts schlimmes wiederfährt.

    Von außen und weit weg würde ich aber fast sagen, dass ihr unter den Umständen - eigene Angststörung, lange "trainiertes" Problemverhalten - mit Management wie ihr es macht, durchaus gut beraten seid.