Beiträge von Cassiopeia88

    Spricht denn etwas dagegen, sich auf den Boden zum Hund zu begeben und so seinem Kontaktbedürfnis nachzukommen?
    Also vor meinem geistigen Auge sitzt ihr auf dem Sofa und der Hund will dazu, was ihr nicht wollt. Evtl. ist die Situation aber eine andere - dann hilft die Idee natürlich nicht.

    Ansonsten würde ich weder umlenken/ablenken/abstrafen was auch immer. Der Hund zeigt ein Bedürfnis an (Kontakt zu euch, weicher und sicherer Liegeplatz) und NATÜRLICH erstmal frustriert, dass das Bedürfnis nicht erfüllt wird.
    Er will euch sicher nicht ärgern oder bestrafen indem er euch beißt. Er wird dann fordernd und aktiv, da seid ihr dann gefragt, da Ruhe rein zu bringen. Das geht aber nicht, wenn man sich ärgert und genervt ist.

    Und zu deinem Kommentar: Ich hab es glaub auch schon mehrmals jetzt geschrieben...es wäre halt echt schön, auch alles zu lesen und nicht wieder das Gleiche zu kommentieren, was schon 10 User vor dir gesagt haben.

    Und du beklagst dich über den Ton hier? Hast du schon mal deine eigenen Texte gelesen? Die klingen ganz schön rabiat.

    Und dass ein User widerholt, was andere schon geschrieben haben, mag damit zusammenhängen, dass man die Wichtigkeit und Richtigkeit des bereits Geschriebenen bestätigen möchte und untermauert es ggf. mit Fakten oder eigenem Erleben.

    Gleichzeitig ist mir bewusst geworden, dass Hunde aus dem Tierschutz – je nach Vorgeschichte – oft bereits einen gefestigten Charakter mitbringen, der durch frühere Erfahrungen geprägt ist und sich nicht einfach „wegtrainieren“ lässt.

    Achso, hierzu wollte ich gern noch was loswerden.

    Auch so ein Welpe ist ja kein unbeschriebenes Blatt. Ja, bei einem Rassehund kann man im Großen und Ganzen bestimmte Eigenschaften erwarten, aber wie sehr die im einzelnen Individuum ausgeprägt sind und was der generell für einen Charakter hat, beeinflusst man auch durch das Begleiten von Anfang an nicht.

    Ich hatte Ups-Wurf-Hund, sixthand-Hund und Tierschutzhund (ital. Jäger) in meiner Vita. Ich hätte mir auch einen weiteren Hund aus dem Tierschutz vorstellen können, die Vereine jedoch nicht: Kinder im Haushalt, das Jüngste zwischen 2 und 3 - nee, eher nicht.

    Also habe ich mich bei meinem Kleinmädchentraum Weißer Schäferhund umgesehen. Fündig geworden bin ich im Bundesverein für Weiße Schweizer Schäferhunde. Bekommen habe ich eine Hündin, die ihrer Rassebeschreibung schon sehr entspricht. Aktiv, freundlich, schnell, anpassungsfähig, relativ reizoffen aber sehr gut regulierbar.
    Ja, nen Daumen drauf tut ihr ganz gut. Ihr zu sagen, wann sie dran ist oder was nicht ihr Job ist, bringt ihr Entspannung. Erstmal anspringen muss sie, aber sie lässt sich gut erklären, was grad nötig ist und was nicht. Sie ist dann auch zufrieden, wenn sie sich einen bestimmten Schuh nicht anziehen muss.

    Mit gut 8 Wochen zog sie ein, nun ist sie 4,5 Jahre alt, mein Verlasshund, mein Seelenhund. Sie ist SO toll mit den Kindern, sehr bemüht, uns zu gefallen und ein absoluter "alles kann, nichts muss"-Hund. Ein guter und durchaus souveräner Alltagsbegleiter. Ich werde sie vermissen, wenn sie mal nicht mehr ist, aber bis dahin genieße ich jeden Tag mit ihr.