Zu der Sache mit dem Ausdrucksverhalten beim Deutschen Schäferhund ( flying-paws ) habe ich noch mal in meiner ausgabe "Ausdrucksverhalten" von Feddersen-Petersen (2008) nachgeschlagen.
Auf den Seiten 80/81 schreibt sie, dass Hunde mitspitzen Ohren, langer Nase und wenig Haaren im Gesicht (=wolfsähnlich) leichter haben, verstanden zu werden (sowohl vom Hund als auch vom Menschen). In Bezug auf "Blackt and tan"-Färbung im Gesicht scheint es ebenfalls noch mal eine gute Lesbarkeit im Vergleich zu nicht so gefärbten Hunden zu geben.
Auf den Seiten 119/120 trägt sie zusammen: Es gibt eine "relativ feste (begrenzte) Anzahl von Gesamtausdrücken", für "adulte Wölfe sind es i mmimischen Bereich knapp 60, für Haushunde (soweit untersucht) zwischen 14 (Pudel), 12 (Deutscher Schäferhund und Amercian Staffordshire Teriier) und 23 (Alaskan Malamute)."
Weiterhin schtreibt sie, dass sich bestimmte Ausdrücke verzögert entwickeln (auch, nicht nur beim DSH, es betrifft vor allem größer werdende Rassen) und im Vergleich zum Wolf länger maskenhaft bleiben. (S. 261/262)