Beiträge von Cassiopeia88

    Ok, das ist komplizierter als ich dachte! Ich werde mal versuchen, mich einzulesen.

    wie so oft am Anfang ist man dann doch etwas erschlagen - sei gnädig mit dir und gib dir Zeit, dich zu orientieren!

    Die Trainerinnen von Noseway haben einen "Einstiegstest" für die Nasenarbeit, da meldet man sich zwar gleichzeitig zum Newsletter an, aber den kann man ja wieder abbestellen: https://noseway.de/bist-du-bereit/
    Evtl. hilft dir das, dich für eine Richtung zu entscheiden.

    Altbauecke, sie sind im Park, auf den Plätzchen sitzen wild zeternd in den Hecken. Direkt in der City an den Imbissen, Cafés, Biergärten,

    gut zu wissen!

    Hier im Berliner Süden vermisse ich sämtliches Vogelgetier. Amseln sehe ich schon das ganze Jahr nur sporadisch und Meisen, Spatzen und Rotkehlchen kommen seit vielen Wochen nicht mehr. Hab schon mehrere Futter angeboten, aber es kommt einfach keiner :( :

    Wenn Du Dich wirklich einarbeiten willst, dann leg Dir Ernährung des Hundes von Zentek zu und rechne. Ja, das ist erst mal ein sperriger Brocken, wenn man den aufschlägt. Aber Du wirst damit unabhängig und kannst Ernährungsratschläge zukünftig besser einordnen.

    Ich hab mal in der Kindle Leseprobe geschmökert, das ist tatsächlich eine schwere Lektüre..

    es ist halt auch ein Lehrbuch für angehende Tiermediziner und solche, die Fachtierärzte im Bereich Diätetik werden wollen.

    Aber dafür hat man da den aktuellen Stand der Wissenschaft, alles fundiert und kein Geschwurbel oder Verkauf eigener Produkte/Dienstleistungen im Hintergrund.

    Wie bei nilkaras war es bei uns auch. Einfach gemacht, völlig undramatisch. (Ergänzung: ich habe 2,5 Wochen im Wohnzimmer geschlafen)

    Damit wir nichts verpassen hatten wir eine Art Babyphone installiert, damit wir hören, falls der Hund unruhig wird (inzwischen bedient sie eine Klingel für den Fall, dass sie außer der Reihe raus muss).

    Hier ist es aber auch so, dass tagsüber eigentlich immer jemand da ist. Wäre der Hund tagsüber viele Stunden allein und nachts dann auch, fänd ich das nicht fair für den Hund.

    ..und weil es mich nicht losgelassen hat, habe ich noch meine alte Ausgabe der Hundepsychologie (2004) herausgekramt. Nicht, dass ich gerade Zeit hätte, da rein zu schauen, aber: es gibt ein Kapitel "Deutsche Schäferhunde und Wölfe - ein Verhaltensvergleich". Möglich, dass von hier der Eindruck kam, Schäferhunde wären mimisch weniger gut aufgestellt. Was ja stimmt, im Vergleich zum Wolf. Aber mutmaßlich nicht im Vergleich zu vielen anderen Hunderassen.

    Und nun versuche ich mal, was zu arbeiten ;D

    Zu der Sache mit dem Ausdrucksverhalten beim Deutschen Schäferhund ( flying-paws ) habe ich noch mal in meiner ausgabe "Ausdrucksverhalten" von Feddersen-Petersen (2008) nachgeschlagen.

    Auf den Seiten 80/81 schreibt sie, dass Hunde mitspitzen Ohren, langer Nase und wenig Haaren im Gesicht (=wolfsähnlich) leichter haben, verstanden zu werden (sowohl vom Hund als auch vom Menschen). In Bezug auf "Blackt and tan"-Färbung im Gesicht scheint es ebenfalls noch mal eine gute Lesbarkeit im Vergleich zu nicht so gefärbten Hunden zu geben.

    Auf den Seiten 119/120 trägt sie zusammen: Es gibt eine "relativ feste (begrenzte) Anzahl von Gesamtausdrücken", für "adulte Wölfe sind es i mmimischen Bereich knapp 60, für Haushunde (soweit untersucht) zwischen 14 (Pudel), 12 (Deutscher Schäferhund und Amercian Staffordshire Teriier) und 23 (Alaskan Malamute)."

    Weiterhin schtreibt sie, dass sich bestimmte Ausdrücke verzögert entwickeln (auch, nicht nur beim DSH, es betrifft vor allem größer werdende Rassen) und im Vergleich zum Wolf länger maskenhaft bleiben. (S. 261/262)

    Chewie und ich haben den Hund gepflegt ignoriert, ich hab ihn währenddessen dafür gefeiert und der fremde Hund lief mehrere hundert Meter einfach mit uns mit. Bis er dann irgendwann doch abgedreht ist. Hat uns beiden ehrlicherweise sogar Spaß gemacht 😇.

    Das war hier auch die erfolgreichste Variante, egal mit welchem Gespann.

    In den meisten Fällen dreht der Hund irgendwann ab, der eine, der dann doch nervig war, war dann so weit mit uns mitgegangen, dass ich ihn gut massiv blocken konnte, ohne dass seine besorgte Besitzerin das groß gesehen hat.


    Und wenn ich mit Futter werfen würde, dann ne schöne Hand voll zur Seite, weg von mir und meinem Hund. Ja, das "lockt" den anderen Hund vielleicht das nächste Mal wieder zur einem ran, weil er Futter erwartet. Aber die Erwartungshaltung ist dann ne deutlich andere, als wenn er gerne meinen Hund abchecken will. Und er wartet dann vermutlich in etwas Abstand, weil er erwartet, dass das Futter zur Seite fliegt. Hatte ich auch schon, hat gut funktioniert.
    Hunde lernen da oft so viel schneller als ihre Besitzer :nerd_face: