Beiträge von Cassiopeia88

    Achtung, Kong ist kein Zielgeruch! Das ist nur der Trainingsstoff. Zielgeruch ist dann sowas wie Bettwanze, Schimmel, bestimmter Kot, verschiedene Stadien einer Pflanze, ein bestimmtes nahrungsmittel, ............die Liste ist endlos

    Klar ist der Kong ein Zielgeruch! Es ist für viele Menschen nicht das Endziel, aber das ändert daran ja nichts. Und gerade wenn man es nur for fun macht, bleibt es ja bei vielen auch der Zielgeruch.

    Ja, stimmt, da hast du recht.
    Ich war jetzt zu sehr beim Training für den Einsatz und da ist es ja schon sinnvoll, zwischen Trainingsgeruch (mit dem man ja auch gerne 95% der Zeit arbeitet) und Zielgeruch zu trennen.
    Aber ja, im Training ist der Kong natürlich der Zielgeruch.

    Was habt ihr denn so für Zielgerüche? Ich sehe oft, dass zerschnittene Kongs genutzt werden, hat das einen bestimmten Grund oder hat sich das einfach so eingebürgert?

    Achtung, Kong ist kein Zielgeruch! Das ist nur der Trainingsstoff. Zielgeruch ist dann sowas wie Bettwanze, Schimmel, bestimmter Kot, verschiedene Stadien einer Pflanze, ein bestimmtes nahrungsmittel, ............die Liste ist endlos.
    Aus eigener leidvoller Erfahrung, der das Training am Zielgeruch Pistazie beigebracht wurde, kann ich sagen: Nimm einen Trainingsgeruch. Kong hat sich etabliert, weil der geruch stabil und unvergleichlich ist (roter Kong riecht anders als schwarzer), aber roter Kong eben immer nach rotem Kong riecht.
    Die Übertragung dann auf einen oder mehrere Zielgerüche ist dann easy.

    Fehler am Zielgeruch beim Trainingsaufbau sind aber kacke, daher: nutze einen Trainingsgeruch, bei dem es nicht wichtig ist, wenn du ihn aufgeben müsstest.

    Und wenn ich z.B. ein bestimmtes ätherisches Öl konditionieren möchte,

    Bitte mach das nicht. Ätherische Öle können den Hund echt reizen und mindestens unangenehm für ihn riechen. Nimm etwas, was wir Menschen nicht (gut) riechen und nichts stark aromatisches. Ist doch sonst keine Herausforderung :winking_face:. Öl wird auch ranzig, weiß ich nicht, ob man das will (oder ob es einem für den Trainingsgeruch egal ist, aber wnen man dann mal frisches Öl kauft, zeigt der Hund nicht mehr an evtl.). Das wären so meine zwei Gedanken zu dem Thema.

    Hund darf die Suchgegenstände nicht mit der Nase oder Zunge berühren

    Also ist der Unterschied wirklich nur spezifischer Geruch vs Gegenstand (der ja vermutlich vom Hund auch nach Geruch gesucht wird)? :???:

    Geruch = Kupfermünzen, egal wie groß, aber nur Kupfer. Keine Legierung, kein anderes Metall, nur Kupfer. Dafür aber egal, wer die angefasst hat, ob sie auch nach Papier oder Essen oder sonst was riecht.

    Gegenstand = diese eine 5ct-Münze, die ICH angefasst habe und nicht die 20 drum herum.

    Ich sah letzten ein niedliches Video in dem ein Hund ein spezifisches Puzzleteil aus einem Berg mit 100.000 Teilen oder so raus kramen sollte. Ist ihm superschnell gelungen.

    Vermelde Vollzug! War relativ spontan heute spätnachmittags laufen, weil mir einfiel, dass morgen früh ja gar nicht geht.

    7,3km, ganz okaye Pace, schon eher langsam. Aber ich bin froh, überhaupt gelaufen zu sein und dass die Lunge mitgemacht hat.
    Mir sind 4 Läufer insgesamt entgegen kommen und alle haben „gegrüßt“, das fand ich voll sweet. Offenbar sehe ich aus, wie eine von ihnen :smiling_face_with_halo:

    Außerdem möchte ich keine Anzeige mit Berührung, damit man auch mal außer Reichweite verstecken kann.

    Das würde ja auch mit ZOS gehen. Man arbeitet dann halt nicht nach Lehrbuch sondern baut sich die eigene Anzeige auf, aber prinzipiell geht das ja auch. Ich finde, Trainersollten da auch flexibel sein und einen nicht auf eine bestimmte Anzeigeform beschränken. Was anderes wäre es, wenn es da um den Hundesport geht, wo eine bestimmte Anzeige Pflicht ist, aber für den Zeitvertreib ist es meines Erachtens nicht zwingend nötig, nur das eine zu verlangen.

    Ich entschuldige mich, falls das hier schon gefragt wurde, aber gibt es einen Unterschied zwischen Scent Detection und Zielobjektsuche (ZOS)?

    Bei ZOS geht es um ein ZIELOBJEKT, also immer das gleiche. Bei der SD soll ein Geruch erkannt werden. Also auch immer der gleiche Geruch, aber eben nicht immer der selbe Geruchsträger.
    Als Beispiel:
    ZOS: Ich habe eine Erdnuss und die soll der Hund finden und anzeigen. Es ist immer die gleiche Erdnuss, andere Erdnüsse soll er nicht zeigen.
    SD: Ich habe Erdnussgeruch. Der Hund soll diesen finden und anzeigen und zwar egal, wie stark der Geruch ist, ob er in Wasser gelöst oder in Teig verbacken ist.

    Das Prinzip (suchen, finden, anzeigen) ist das Gleiche, es unterscheidet sich dann im Handling des Trainingsstoffes. In beiden Formen ist es möglich, das Anzeigen so zu basteln, dass es zu einem selbst und dem Hund passt (ZOS ist meist eine liegende Anzeige mit Nase dran, wenn ich mich recht erinnere).
    Also das erstmal so ganz laienhaft...

    Wenn man einen Hund hat, der Menschen grundsätzlich Vertrauen entgegenbringt, ist das Verhalten eines sehr misstrauischen Hundes scheinbar sehr schwierig nachzuvollziehen.

    Da würd ich mich doch eher an einen Verhaltenstierarzt wenden und ev. medikamentöse Unterstützung dazunehmen.

    Aber auch dann: dann fängt alles training halt deutlich früher an als an der Stelle, wo ich einen fremden Passanten frage, ob er mal meinen Hund streicheln kann.