Ich bin ideologisch verblendet und füttere, wenn es geht, nur Bio. Defu oder Herrmanns gibt es hier und wird gut vertragen.
Das Ritzenberger Biofutter hab ich auch schon gegeben, wird teilweise aber tatsächlich nicht so gut vertragen.
Beiträge von Cassiopeia88
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Gleichzeitig ist mir bewusst geworden, dass Hunde aus dem Tierschutz – je nach Vorgeschichte – oft bereits einen gefestigten Charakter mitbringen, der durch frühere Erfahrungen geprägt ist und sich nicht einfach „wegtrainieren“ lässt.
Achso, hierzu wollte ich gern noch was loswerden.
Auch so ein Welpe ist ja kein unbeschriebenes Blatt. Ja, bei einem Rassehund kann man im Großen und Ganzen bestimmte Eigenschaften erwarten, aber wie sehr die im einzelnen Individuum ausgeprägt sind und was der generell für einen Charakter hat, beeinflusst man auch durch das Begleiten von Anfang an nicht.
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Ich hatte Ups-Wurf-Hund, sixthand-Hund und Tierschutzhund (ital. Jäger) in meiner Vita. Ich hätte mir auch einen weiteren Hund aus dem Tierschutz vorstellen können, die Vereine jedoch nicht: Kinder im Haushalt, das Jüngste zwischen 2 und 3 - nee, eher nicht.
Also habe ich mich bei meinem Kleinmädchentraum Weißer Schäferhund umgesehen. Fündig geworden bin ich im Bundesverein für Weiße Schweizer Schäferhunde. Bekommen habe ich eine Hündin, die ihrer Rassebeschreibung schon sehr entspricht. Aktiv, freundlich, schnell, anpassungsfähig, relativ reizoffen aber sehr gut regulierbar.
Ja, nen Daumen drauf tut ihr ganz gut. Ihr zu sagen, wann sie dran ist oder was nicht ihr Job ist, bringt ihr Entspannung. Erstmal anspringen muss sie, aber sie lässt sich gut erklären, was grad nötig ist und was nicht. Sie ist dann auch zufrieden, wenn sie sich einen bestimmten Schuh nicht anziehen muss.Mit gut 8 Wochen zog sie ein, nun ist sie 4,5 Jahre alt, mein Verlasshund, mein Seelenhund. Sie ist SO toll mit den Kindern, sehr bemüht, uns zu gefallen und ein absoluter "alles kann, nichts muss"-Hund. Ein guter und durchaus souveräner Alltagsbegleiter. Ich werde sie vermissen, wenn sie mal nicht mehr ist, aber bis dahin genieße ich jeden Tag mit ihr.
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Dafür steht sie aber schön vor und nen tollen Mäuselsprung hat sie auch drauf!

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Aber süß find ich die!
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Wie lange geht das denn schon so, dass du so "fixiert" bist? Seitdem du den Hund hast? Und wie lang ist das schon?
Prinzipiell würd ich sagen, ist das ein Thema für ein Menschenforum oder einen Verhaltenstherapeuten/Coach/was auch immer und nichts für ein Hundeforum.
Alles Gute!
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Ich nenne den Hund gelegentlich Agathe oder Elfriede. Aber nur inoffiziell.
Und ich kenne Menschen, deren Pferd heißt "kein Auto", wird der Kürze halber aber auch oft liebevoll Auto genannt. Das finde ich sehr verwirrend.
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Danke euch!
Ich bin - da kein (Fern)Reiser - absolut unbeleckt, was so das Medizinische dahingehend angeht.
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Das liest sich leider für mich echt so, als dass ihr euch da in den "falschen" Hund verliebt habt. Also zumindest für die Gegebenheiten, in denen ihr lebt.
Wäre eine Weitervermittlung zu Haltern mit für den Hund besseren Bedingungen für dich denkbar? Ich kann verstehen, dass dein Herz auch nach der kurzen Zeit schon sehr an der Hünding hängt, aber ich gebe dir auch in deiner Einschätzung recht, dass sie sehr gestresst ist und das nicht nur 30 Minuten am Tag.
Sicher lässt sich das Jagdverhalten eines Hundes lenken und unter Kontrolle bringen, aber ob das hier geht und wenn, euch alle zufriedenstellt, weiß ich nicht. Hier würdet ihr ja schon doll gegen die Genetik des Hundes arbeiten und müsstet auch vermutlich immer im Management bleiben müssen.
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Ist denn in dem Fall eine Tollwutimpfung überhaupt angezeigt? Kann mir nicht vorstellen, dass da der Hirte mit seinen Hunden ist und nicht auffällt, dass die Tiere krank sind. Tollwut ist ja jetzt nichts, was spurlos im Tier vor sich hin mehrt. Oder irre ich?
Also um Tetanus hätt ich mir Gedanken gemacht, ja. Aber Tollwut? Wär ich tatsächlich erstmal nicht als erstes drauf gekommen.