Beiträge von Cassiopeia88

    Statt dann das bisherige Futter zu verfüttern

    Ich hab das zwar nicht gemacht aber das ist tatsächlich das empfohlene Vorgehen bei sowas. Erst Ausschlussdiät, dann Provokation. Nur so kann sicher gesagt werden das es vom Futter kam. Natürlich weiß man dann ab er noch nicht welche Komponenten es aus dem Futter waren. Das kann man dann einzeln testen.

    ok, wieder was gelernt! Mir wär das ja zu heiß, aber ich hab auch nur einen menschlichen Lebensmittelallergiker Zuhause, dem ich eine Provo mit evtl. gleich mehreren Allergenen nicht zumuten wollen würde.

    Wenn man es anders macht - erst die Komponenten - weiß man ja direkt, wo das Problem liegt. Entweder an mindestens einer der Komponenten oder - wenn an keiner davon - dann an irgendwelchen anderen Stoffen, die sich im Ursprungsfutter finden.

    Also... eine Allergie wird nicht schlimmer dadurch, dass man allergenarm füttert. Im Gegenteil, die Allergie wird mit jeder Exposition schlimmer.

    Dass die Symptomatik mit dem anallergenen Futter besser wurde ist schon mal was. Man weiß also, dass diese Komponenten vertragen werden. Statt dann das bisherige Futter zu verfüttern hätte ich einzelne Komponenten dieses Futters gegeben. Wenn das Futter vorher Geflügelfleisch enthalten hat, würde ich mit Huhn beginnen und schauen, ob/wie das vetragen wird.

    Liegt eine Allergie auf ein Futtermittel vor, ist es egal, in welcher Form es dargereicht wird. Also ob das Fleisch dann roh, gebraten, gekocht als Trocken- oder Nassfutter gegeben wird, führt zum gleichen Ergebnis - nämlich aufblühen der Symptome. Und natürlich kann es auch Allergien auf Reis o.ä. geben.

    Wenn du Komponenten dazu nimmst, würd ich es vorsichtig machen und wenn kleine Mengen vertragen werden, erst die Menge erhöhen und einige Zeit füttern, bevor was weiteres Neues dazu kommt.

    Alles Gute!

    Morosuppe an sich soll ja antibakteriell wirken.

    Wenn keine bakterielle Infektion vorliegt, ist einfacher Karottenbrei ganz gut, weil leicht verdaulich un durch die Ballaststoffe gut für die Konsistenz. Wenn aber nun keine Möhren vertragen werden, ginge z.B. auch Kürbis, Pastinake oder Süßkartoffel.

    Ich danke euch!

    Kommt mir recht plausibel vor, was ihr so schreibt.

    Dass Vizsla und Nouska nicht zusammenpassen, war mir relativ schnell aufgefallen. Entweder mobbte Vizsla oder Nouska fing an, sie zu hüten. Nach einigen Monaten des wöchentlichen Zusammengehens meinte ich, ich würde das gern trainieren, Nouska an die Schlepp nehmen und ein bisschen mehr anleiten. "Ach nöö, dann ist ja mein Vizslalein nicht mehr so gut ausgepowert, dann such ich mir jemand anderen", war die ungefähre antwort. 10 Jahre Freundschaft dahin. Und der Faden wurde, trotz Gelegenheiten und Angebot meinerseits, nie wieder aufgenommen. Menschen, ey...

    Ok, staksig war das falsche Wort, merke ich. Sie war fest, angespannt. Im Gewicht absolut regungslos und total nach vorne ausgerichtet. Kein imponieren oder drohen zu erkenne (für mich).

    Und doch, es gibt Hunde, die nicht wissen, was sie mit Beute machen sollen. Meiner zum Beispiel! Hat mal versehentlich und ungeplant eine Maus aus dem Blumenbeet gefangen, weil die ihr halb vor die Füße gerannt ist. Immer wenn das Mäuslein fiepste, ließ Nouska von ihr ab. Sie biss auch nicht heftig zu oder so.

    Unser Dackel früher hat die sofort abgeschluckt.

    Ich bräuchte mal bitte Interpretationshilfe eines Hundeverhaltens.

    Heute Morgen trafen wir auf eine altbekannte Vizsla-Hündin, die kennt Nouska schon seit sie bei uns ist, die Halterin und ich waren mal befreundet. Vizsla ist 5,5 Jahre ca. Nouska 4,5.
    Vizsla hat schon immer sehr mobbig agiert, jagte gern andere Hunde, rempelte Nouska an, hetzte sie immer mal und es war einfach ungut und unausgewogen. Halterin beratungsresistent, der Hund spiele doch so schön und sei dann hinterher so toll müde.

    Nachdem wir uns jetzt also schon 3 Jahre nur noch sporadisch sehen fing Vizsla immer schon von weitem an, Nouska anzustarren, den Kopf zu senken und auf sie loszugehen, immer aber von der Leine zurückgehalten und dann mal bellend mal regelrecht brüllend in der Leine stehend. Nouska war IMMER deeskalierend freundlich, auch wenn ich weiß, dass sie durchaus auch anders kann.

    Heute kam Vizsla jedenfalls frei laufend um die Ecke. Stackste, nahm den Kopf tief, fixierte - soweit, so klar: Jagdverhalten. Nouska deeskalierte, wedelte tief mit der Route, leckte sich den Fang, ging einen Bogen und nahm eine demütige Haltung an. Vizsla völlig unbeeindruckt auf sie los, öffnet den Fang weit und geht immer wieder an Nouskas Hals, die sich direkt auf den Boden geschmissen hat und ihr ergeben war. Vizsla schreit/brüllt dabei und setzt immer wieder nach. Dabei hat sie aber den Fang nie geschlossen sondern weiter offen gehabt, also nicht beschädigt. Ich hab sie weggeschubst, sie kam direkt wieder und erst Herrchen hat sie sich dann gegriffen und dann war Ruhe. Zug auf dem Geschirr, was er in der Hand hatte, aber sie war still.

    Was war denn das? Also das Geschreie mit offenem Fanng? Frust, weil sie nicht mehr weiß, was sie mit so ner Beute machen soll oder was?


    Die Halter sind jedes Mal auf's neue wie vom Donner gerührt, dass ihr Hund so drauf ist, dabei müssten sie es ja langsam wissen. Und Nouska ist jedes Mal auf's Neue enttäuscht und fragt mich mit großen Augen, warum die Vizsla-Freundin so schlechte Laune hatte...

    Sie fühlt sich wohl bei mir, befolgt problemlos die Kommandos die ich ihr beigebracht habe und wenn ich schlafen gehe, rennt sie sofort zu mir, legt sich neben mich und gibt mir noch viele Küsschen

    ich würde bei so heftigem Belecken, wie du es auch im ersten Beitrag beschrieben hast, davon ausgehen, dass sie dich beschwichtigt.