Beiträge von Bonadea

    Ich mochte immer Fleisch (insbesondere Wurst, Brathähnchen ...) - und habe als Jugendliche mit 14 oder 15 Jahren aufgehört Fleisch zu essen und tatsächlich nie was vermisst. Es fiel mir echt nie schwer darauf zu verzichten. Mit richtigen Fleischersatzprodukten habe ich super spät angefangen, weil es damals faktisch auch einfach noch nichts gab, was man "easypeasy" im Supermarkt nebenan kaufen konnte.

    Wo es mir aktuell aber nach wie vor sehr schwer fällt, ist Käse.

    Ich finde für Käse gibt es einfach keinen ebenbürtigen Ersatz. Seit 1 Jahr versuche ich für mich selbst so gut es geht vegan zu kochen und einzukaufen. Eine kleine Ausnahme sind 2-4 Eier die Woche, die ich von den Hühnern einer Kollegin beziehe, die wortwörtlich da ihr bestes Leben leben und als Hobbyhühner wirklich perfekt umsorgt werden - dass kann ich für mich gut rechtfertigen und als schöner Nebeneffekt muss ich so eben auch nicht komplett auf tierisches Eiweiß verzichten und kann auch mit Ei backen.

    Richtigen Käse gönne ich mir dann tatsächlich hin und wieder mal, wenn wir auswärts essen gehen oder so 1x im Monat auf dem Brot, wenn es mich wirklich sehr arg gelüstet. Irgendwie schade, dass ich da nicht so konsequent "durchziehen" kann - aber das ist für mich noch eine akzeptable Zwischenlösung und definitiv überhaupt kein Vergleich zu meinem Konsum "vor der veganen" Zeit.


    Habt ihr auch manchmal diese Momente, wo ihr im Supermarkt hinter Leuten steht, die sich taschenweise Speck, Fleisch, Fertigprodukte, Softdrinks und Weißmehlprodukte aufs Band packen und an der Kasse noch nach Zigaretten fragen? Ich will jetzt wirklich nicht sagen, dass ich mich immer toll und gesund ernähre (ich bin ein Süßigkeitenjunkie) und mir geht es auch gar nicht darum, andere deshalb zu verurteilen, aber manchmal kann ich echt nicht fassen, warum und in welchem Ausmaß sich manche Leute tonnenweise nur Mist reinziehen ... löst manchmal so ein unerklärliches Unbehagen bei mir aus. Ganz schwierig zu erklären ... und manchmal ist mir fast schon peinlich/unangenehm, wenn ich mein ganzes Gemüse und die ganzen veganen Sachen dahinter packe und denke mir immer, die halten mich bestimmt für so ne richtige Ökotussi (so würde ich mich selbst aber nie definieren, lol) xD

    Cobberdogs?!

    Was ist ein Australian Cobberdog? | DOGKING
    Der Australian Cobberdog ist ein reinrassiger Labradoodle. Er besitzt eine stabile Genetik, australischen Pedigree und ausgewählte Eltern mit hypoallergenen…
    www.cobberdogking.com

    Kriegt man hier dann ausschließlich im Welpenalter KASTRIERT zu unfassbar hohen Preisen. Dahinter steckt vor allem eins: Vermarktung!

    Hat für mich leider nicht viel mit ethischer Hundezucht zutun.

    Aber vielleicht gibts da ja auch mittlerweile "andere" seriösere Quellen ...

    Ich schätze mal, dass hier der Trugschluss durch durch Scheckungsweiß verursachte Taubheit zu Stande gekommen ist. Rassen, die aufgrund von Extremscheckung weiß sind (z.B. Dogo Argentino) haben ein höheres Taubheitsrisiko.

    wie ist das dann zb bei Biewer-Yorkies? Sind alle Hunde mit Scheckung auch gefährdet, evtl taub zu sein?

    Und vermutlich sind alle Biewer-Yorkies dann sehr eng verwandt, wenn die Farbe als Mutation fiel, die dann weiter gezüchtet wurde? :denker:

    Folge #2 | Piebald, Whitehead, Weiß – Der Hundezucht – PODCAST

    Die Krämpfe kamen ja erst am Ende ... Und vermutlich auch nur, weil er ein Arbeitshund ist.

    Naja also die Krämpfe kamen mit hoher Wahrscheinlichkeit durch die Hypokalzämie. Ein steifer Gang, Muskelzuckungen usw. sind ja auch Symptome davon, also dieser Zusammenhang ist zumindest nicht ungewöhnlich und wird gewöhnlich zumindest im "Klinikumfeld" berücksichtigt.

    Auf jeden Fall.

    Siehe z.B. auch Eklampsie. Das Bild einer Hypokalzämie ist jetzt nix absolut Seltenes im tiermedizinischen Kontext.

    Dass das jetzt nicht die allererste Differentialdiagnose für Bewegungsstörungen ist, ist schon klar, aber soooooo unfassbar exotisch sind die Symptome einer Hypokalzämie jetzt auch nicht. Schon gar nicht, wenn die Hypokalzämie sogar im Blutbild direkt sichtbar ist.

    Wie gesagt, ich will nicht sagen, dass es nicht manchmal tricky sein kann auf die richtige Fährte zu kommen - nicht alles läuft ja ab wie im Lehrbuch. Aber hier gings ja ursprünglich nur um die reine Diagnostik auf Wunsch. Und wenn ein Besitzer zu mir kommt und sagt "ich hätte gerne Hypokalzmie und Hypoparathyreoidismus abgeklärt" - dann mach ich das das halt als Tierarzt, auch wenn ich selber vielleicht nicht dran glaub - darum gings mir ursprünglich. Ist ja kein Hexenwerk, also die Diagnostik an sich :)

    Zurück zum Thema?

    Ich will damit nicht sagen, dass sich damit jeder Haustierarzt auskennen muss/sollte - aber es sollte auf jeden Fall möglich sein, einen engagierten Tierarzt oder eine Klinik zu finden, die bereit ist, in dieser Hinsicht Tests zu machen, auch wenn es sehr unwahrscheinlich ist, dass die Erkrankung vorliegt.

    Aber Abweichungen im Calciumspiegel sind ja aus vielerlei Gründen oft klinisch relevant.

    Das heißt eine Klinik und Fachtierarztpraxis die bei Innerer Medizin gut aufgestellt ist, sollte ausreichend sein und es muss nicht zwingend ein Endokrinologe sein?

    Die Wahrscheinlichkeit ist bestimmt gering. Da er aber bereits seit Junghundalter diverse Hormonprobleme und Auffälligkeiten hat, würde mich das nicht wundern. Aber wenn dann definitiv nur in leichter Form, denn die beschriebenen Krampfanfälle hatter zum Glück noch nie.

    Ja, das denke ich eigentlich schon.

    Wahrscheinlich lässt es sich bei ihm ja schon über eine vernünftige Calcium Analyse ausschließen. (Wichtig, ionisiertes Calcium messen, nicht das "normale". Wenn das normal hoch ist, würde ich mir das Geld für PTH und PTHrP eher sparen). Wenns zu niedrig oder im unteren Referenzbereich ist, könnte man es einfach zu einem anderen Zeitpunkt nochmal nachmessen oder die entsprechenden Laborparameter einschicken (wir nehmen dafür immer Alomed, liefert die besten Ergebnisse meiner Meinung nach, wichtig ist auch, dass das Serum dann nach Abnahme sofort eingefroren wird).

    So selten ist das jetzt auch nicht.

    Ist halt teuer und man braucht spezielle Labore. Eine Klinik sollte aber auf Wunsch durchaus in der Lage sein, die entsprechenden Tests durchzuführen.

    Zumindest ionisiertes Calcium lässt sich ja auch schon mal relativ einfach messen.

    Echt? Selbst die Hofheimer betiteln es als selten. Ich habe bisher kaum Tierärzte gefunden, die schon damit zu tun hatten.

    Ok, falsch ausgedrückt.

    Es ist selten, keine Frage, zumindest ein HYPOparathyreoidismus. HYPERparathyreoidismus gibt es deutlich häufiger (und ist auch selten). Aber es ist auf jeden Fall eine beschriebene und bekannte Erkrankung und wenn ich mich mit HYPERparathyreoidismus auskenne, dann hat man in der Regel auch schon mal mit Hypoparathyreodismus zutun, da dieser ja gerne mal nach Resektion der Nebenschilddrüse (was eine Behandlungsform des Hyperparathyreoidismus ist) oder autoimmun auftritt.

    Ich will damit nicht sagen, dass sich damit jeder Haustierarzt auskennen muss/sollte - aber es sollte auf jeden Fall möglich sein, einen engagierten Tierarzt oder eine Klinik zu finden, die bereit ist, in dieser Hinsicht Tests zu machen, auch wenn es sehr unwahrscheinlich ist, dass die Erkrankung vorliegt.

    Aber Abweichungen im Calciumspiegel sind ja aus vielerlei Gründen oft klinisch relevant.

    Ich konnte es bisher nur zwischen 2 Terminen überfliegen und eine Kurzgooglesuche starten. Aber da passt nicht wenig :verzweifelt: Das wird spaßig da einen geeigneten Tierarzt für zu finden...

    Aber großes Danke und alles Gute für deinen Nian!

    So selten ist das jetzt auch nicht.

    Ist halt teuer und man braucht spezielle Labore. Eine Klinik sollte aber auf Wunsch durchaus in der Lage sein, die entsprechenden Tests durchzuführen.

    Zumindest ionisiertes Calcium lässt sich ja auch schon mal relativ einfach messen.

    Bei uns soll Ende Mai/ Anfang Juni auch ein kleiner Sheltie einziehen und ich freue mich schon total :smiling_face_with_hearts:. Wir haben Kontakt zu zwei Züchtern und ich habe dazu eine Frage. Bei der einen Zucht gefällt uns total, dass die Züchter selbst kleine Kinder haben und sehr auf ein stabiles Wesen achten. Sie meinte viele Showshelties wären nervlich nicht so gut beisammen. Jetzt hat aber die eine Hündin eine HD C Hüfte und wurde mit einem HD A Rüden belegt. Laut Züchterin hat diese Hündin in der Jugend mal länger Antibiotika bekommen müssen, was wohl auch im Verdacht stehen soll, auf die Entwicklung der Gelenke zu gehen. Die Verwandtschaft hat nichts schlechter als B Hüften. Zusätzlich hätten mehrere Tierärzte die Aufnahmen auf B beurteilt, aber das ist ja nicht der offizielle Auswerter. Wir sind ja Hundeanfänger aber möchten natürlich einen möglichst gesunden Hund, der auch sportlich unterwegs sein kann auf Hobbyniveau. Es ist eine Zucht im VdH.

    Was meint ihr?

    Antibiotika macht keine C-Hüften.

    Mit C-Hüften bei Shelties zu züchten ist ehrlich gesagt ziemlich überflüssig. Es gibt genügend Shelties mit guten Hüften, da muss man mit C-Hunden nicht züchten. C muss zwar kein Drama sein, aber es ist immerhin trotzdem eine leichte HD!

    Wenn das euer erster Hund ist, ihr Sport machen wollt und deswegen extra im VDH schaut, dann guckt euch lieber auch nochmal andere Würfe an. Wieso das Risiko eingehen?

    Würde ich nicht machen (bin Züchter, Sportler und Tierärztin, falls das für eine Einschätzung reicht).