Hallo meine Lieben,
ich klink mich mal mit ein. Wollte für den Dicken ein (oder besser zwei?) Balancekissen besorgen. Nun stellt sich mir die Frage welche Größe ich am besten für einen recht großen Labrador wählen sollte.
Reicht das Standard-Kissen mit 33cm, oder sollte es besser größer sein, damit er hinten noch korrekt stehen kann? Oder vielleicht auch einfach zwei kleinere Kissen...
Was sagen da eure Erfahrungswerte?
Ich bin jetzt kein Experte auf dem Gebiet, aber würde an deiner Stelle für nen Labbi (?) eher das große Kissen nehmen, auf das kleine passt er ja nicht komplett drauf. Auf dem großen könntest du dann das geschlossene Sitzen auf jeden Fall trainieren und auf dem kleinen geht ja nur Vorder- oder Hinterhand drauf :)
Ich kenne durchaus einige Hunde (auch live) die in der Fußarbeit mit sehr hoher Vorhand laufen, sich aber ansonsten sehr schnell, wendig und effizient bewegen. Das eine schließt das andere doch nicht immer zwingend aus.
Und es gibt nun mal Hunde, denen die hohe Vorhand leichter fällt als anderen.
Meine erwachsene Hündin tut sich damit zb eher schwer, sie muss sich sehr konzentrieren, um den Kopf gerade oben zu halten und dabei ne hohe Aktion in der Vorhand zu zeigen.
Mein Mali bietet das von sich aus an. Bei dem musste ich bei den ersten Übungen im Futtertreiben richtig aufpassen, dass er nicht schon komplett gerade mit hoher Vorhand läuft. Der bietet mir einen überstreckten Kopf zb auch im Alltag recht häufig an, wenn ich nicht aufpasse.
Und wieso einen Hund dann nicht auch etwas dahin gehend unterstützen, dass ihm die hohe Vorhand vlt langfristig leichter fällt?
Bei der Therabanddiskussion bin ich raus. Habe da null Erfahrung. War aber lange im Pferdesport und ehrlich gesagt kenne ich da keinen, der damit gearbeitet hat. Muss aber nix heißen.
Denke wenn man eine ganz spezielle Zielsetzung hat und genau weiß, welche Muskelgruppen man wie trainieren will und ein Physio mit draufguckt dann ist es sicher okay. "Einfach so" würde ich es nicht mchen.
Ob ein Hund mit hoher Vorderhand läuft hat auch sehr viel mit der Anatomie zutun. Kurze Oberarme und bestimmte Schulterwinklungen begünstigen eine "Knieaktion". Aber man kann es natürlich auch über Training bekommen.
Ich hinke etwas hinterher und muss mal noch was ganz anderes fragen: Wie haltet ihr es mit Dehnübungen? Ich habe in dem von @Bonadea verlinkten Imke-Niewöhner-Text gelesen, dass Dehnen immer wieder umstritten ist. Wie ist denn da der aktuelle Stand, welche Übungen kann man uneingeschränkt empfehlen?
Ich denke was sie meint ist, dass Dehnen nicht zwangsläufig eine gute "Aufwärmübung" ist und da ist man bei Menschen ja mittlerweile genau so weit.
Aber prinzipiell kann man mit bestimmten Dehnübungen die Beweglichkeit verbessern und sind daher jetzt nichts "Böses" :) Du machst ja wahrscheinlich keinen Leistungssport mit deinem Hund, sondern wilst das Dehnen insgesamt eher als allgemeine "Fitnessübung" nutzen, oder?