Beiträge von Bonadea

    Wir haben drei Shelties und einen Border, drei intakte und eine kastrierte Hündin. Aber hier gibt es nicht mal den Ansatz von Konflikten ... alle fressen, spielen, schlafen und teilen jede Ressource miteinander - ohne, dass wir jemals groß was managen mussten. Spielzeug und Kaukram liegt hier frei rum. Die wertvollste Ressource sind dann aber auch wir, also die Menschen.

    Ich weiß nicht woran es liegt, vielleicht weil die Rassen eh als "weichgespült" gelten? Irgendwie scheinen hier einfach alle absolut gleichberechtigt zu sein und das wurde bisher auch nie ansatzweise in Frage gestellt.

    Definitiv, Anleitung ist sicher notwendig, zumindest wenn man über Schulung des Gleichgewichts und der Beweglichkeit hinaus möchte und eben entsprechende Muskelgruppen ganz gezielt trainieren will.

    Den Hund auf irgendwelche Tools stellen macht eben nicht sooooo viel Sinn, wenn man nicht weiß, was man trainieren will.

    Aber dafür ist das Thema hier doch auch ganz gut, man kann sich austauschen und evtl. auch noch was für das eigene Training mitnehmen. Die meisten Hundesportler, die ich kenne, haben sowieso regelmäßig Check-Up bei der Osteo/Chiro und sind daher ja doch gut betreut.

    Naja. Auf so ein Kissen steigt der Hund mal so, mal so. Ganz frei.

    Wenn ich ihn auf so Balancedinger stelle und das immer gleich mache und immer falsch, dann kann ich da auf Dauer schon was mit anrichten.

    Hier geht es ja nicht darum das mal einmal im Monat zu machen.

    Und bezüglich der Karton-Geschichte: Naja aber zB ein Aussie der in einer 10x10cm Schüssel steht ist dann doch auch irgendwann zu viel des Guten, oder?


    Hmm, wieso?

    Diese Übungen zielen einfach alle auf eine verbesserte Beweglichkeit und ein besseres Körpergefühl ab. Ganz ehrlich, ich glaube nicht, dass man einem Hund, den man zwischendurch mal auf ein Balancekissen stellt was Schädliches antrainieren kann - das ist ja mehr oder weniger propriorezeptives Training und fördert ja auch Stabilität.
    Und zum Thema Rücken rundmachen, wo siehst du denn dort ein Problem? Wieso sollte der Hund den Rücken nicht rundmachen?

    Das gezielter Muskelaufbau aber unter den Augen von Physiotherapeuten bzw. Tierärzten stattfinden sollte, denke ich auch. Und es gibt sicher ein paar Übungen, die falsch angewendet, auch "schädlich" sein können. Aber die meisten Tricks, die wie gesagt auf eine verbesserte Beweglichkeit abzielen halte ich eher für unbedenklich, so lange eben alles im möglichen Rahmen des jeweiligen Hundes trainiert wird.

    Wenn Hund und Pferd gegen Manschette anarbeiten, ziehen sie das Vorderbein halt auch nur an.
    So wie Isländer, Tenessee Walker, Friesen... etc.

    Was man bei Fuß glaub ich sehen will, ist dass das Vorderbein "schwebend" und nach vorne gestreckt in der Luft bleibt. Wie ein Dressurpferd.

    Und nach vorne kriegst du mit Manschetten nicht hin. Dazu müssen die Hinterbeine unter den Bauch, damit die Vorhand entlastend wird.
    Also der ganze Hund muss vorne etwas hoch kommen.


    Ich denke Gewichte an den Beinen begünstigen das "Schleudern" und haben beim Pferd dann sicherlich durch die Fliehkräfte durchaus einen begünstigenden Einfluss auf den Effekt, den man möchte?

    (Ich finde des Art des Trainings aber generell etwas fragwürdig ...).

    Wenn Hund und Pferd gegen Manschette anarbeiten, ziehen sie das Vorderbein halt auch nur an.
    So wie Isländer, Tenessee Walker, Friesen... etc.

    Was man bei Fuß glaub ich sehen will, ist dass das Vorderbein "schwebend" und nach vorne gestreckt in der Luft bleibt. Wie ein Dressurpferd.

    Und nach vorne kriegst du mit Manschetten nicht hin. Dazu müssen die Hinterbeine unter den Bauch, damit die Vorhand entlastend wird.
    Also der ganze Hund muss vorne etwas hoch kommen.


    Aber auch hier: kurzer Oberarm und Winkelung der Schulter haben unabhängig vom Unterschieben der Hinterhand einen begünstigenden Einfluss auf die Vorhandaktion. Pferd und Hund sind ja aber auch nicht komplett zu verlgeichen mit der Anatomie, da Pferde ja auf den Zehenendorgan laufen.

    Mein Sheltie geht im Obi eigentlich mit guter Schwerpunktverlagerung und trotzdem hat sie nie von alleine diese "Aktion" gezeigt.

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    @Bonadea, ich habe halt in nem Islandpferdegestüt reiten gelernt, da waren natürlich auch Pferde dabei, die recht hoch auf Turnieren vorgestellt werden und da war der Einsatz von Gewichten nicht unüblich.
    Was jetzt nicht heißt, dass es da immer und bei jedem Pferd eingesetzt wird. Aber es kommt eben schon so häufig vor, dass es kein total außergewöhnlicher Anblick ist.

    Dass es auch was mit Anatomie zu tun hat, wie einfach einem Hund die hohe Vorhand fällt sollte eigentlich mein Beispiel mit meinen beiden Hunden erläutern. :D
    Bei Mia steckt da viel mehr Arbeit drin und trotzdem kann Ares es 'besser'.

    Aber Bei Islandpferden ist ja auch ne hohe Aktion gewünscht? :) Denke das Trainingsziel ist da ganz anders gelagert als z.B. bei Dressur- oder Springpferden. In der Gangpferdeszene kenne ich mich aber null aus!

    Und ja, so hatte ich dein Posting auch verstanden, war mehr eine Ergänzung!

    Sport machen wir überhaupt nicht mehr, aber ich soll Muskelaufbau wegen der lockeren Hüfte machen und vorher ein bisschen aufwärmen und dehnen.Brizo hatte mir das ja schon vor einiger Zeit hier beantwortet, dass das halt sportspezifisch ist, was man vorher macht. Und wenn ich nach Aufwärmen und Dehnen bei Hunden suche, sehe ich ganz oft Übungen, die bei mir dann schon unter die "Sportphase" fallen. :D


    Oh, ok. Und hast du mal ne spezialisierte Physio/Osteo draufgucken lassen? Vielleicht kann dir jemand Professionelles da auch wirklich ganz gezielt Übungen zeigen, die Sinn machen in deinem Fall. Muskelaufbau ist ja nicht gleich Muskelaufbau.

    Hallo meine Lieben,

    ich klink mich mal mit ein. Wollte für den Dicken ein (oder besser zwei?) Balancekissen besorgen. Nun stellt sich mir die Frage welche Größe ich am besten für einen recht großen Labrador wählen sollte.
    Reicht das Standard-Kissen mit 33cm, oder sollte es besser größer sein, damit er hinten noch korrekt stehen kann? Oder vielleicht auch einfach zwei kleinere Kissen...

    Was sagen da eure Erfahrungswerte?

    Ich bin jetzt kein Experte auf dem Gebiet, aber würde an deiner Stelle für nen Labbi (?) eher das große Kissen nehmen, auf das kleine passt er ja nicht komplett drauf. Auf dem großen könntest du dann das geschlossene Sitzen auf jeden Fall trainieren und auf dem kleinen geht ja nur Vorder- oder Hinterhand drauf :)

    Ich kenne durchaus einige Hunde (auch live) die in der Fußarbeit mit sehr hoher Vorhand laufen, sich aber ansonsten sehr schnell, wendig und effizient bewegen. Das eine schließt das andere doch nicht immer zwingend aus.

    Und es gibt nun mal Hunde, denen die hohe Vorhand leichter fällt als anderen.
    Meine erwachsene Hündin tut sich damit zb eher schwer, sie muss sich sehr konzentrieren, um den Kopf gerade oben zu halten und dabei ne hohe Aktion in der Vorhand zu zeigen.
    Mein Mali bietet das von sich aus an. Bei dem musste ich bei den ersten Übungen im Futtertreiben richtig aufpassen, dass er nicht schon komplett gerade mit hoher Vorhand läuft. Der bietet mir einen überstreckten Kopf zb auch im Alltag recht häufig an, wenn ich nicht aufpasse.

    Und wieso einen Hund dann nicht auch etwas dahin gehend unterstützen, dass ihm die hohe Vorhand vlt langfristig leichter fällt?


    Bei der Therabanddiskussion bin ich raus. Habe da null Erfahrung. War aber lange im Pferdesport und ehrlich gesagt kenne ich da keinen, der damit gearbeitet hat. Muss aber nix heißen.
    Denke wenn man eine ganz spezielle Zielsetzung hat und genau weiß, welche Muskelgruppen man wie trainieren will und ein Physio mit draufguckt dann ist es sicher okay. "Einfach so" würde ich es nicht mchen.

    Ob ein Hund mit hoher Vorderhand läuft hat auch sehr viel mit der Anatomie zutun. Kurze Oberarme und bestimmte Schulterwinklungen begünstigen eine "Knieaktion". Aber man kann es natürlich auch über Training bekommen.

    Ich hinke etwas hinterher und muss mal noch was ganz anderes fragen: Wie haltet ihr es mit Dehnübungen? Ich habe in dem von @Bonadea verlinkten Imke-Niewöhner-Text gelesen, dass Dehnen immer wieder umstritten ist. Wie ist denn da der aktuelle Stand, welche Übungen kann man uneingeschränkt empfehlen?


    Ich denke was sie meint ist, dass Dehnen nicht zwangsläufig eine gute "Aufwärmübung" ist und da ist man bei Menschen ja mittlerweile genau so weit.
    Aber prinzipiell kann man mit bestimmten Dehnübungen die Beweglichkeit verbessern und sind daher jetzt nichts "Böses" :) Du machst ja wahrscheinlich keinen Leistungssport mit deinem Hund, sondern wilst das Dehnen insgesamt eher als allgemeine "Fitnessübung" nutzen, oder?